Frau Prokop sprach immer von Aha-Erlebnissen. Ein solches Aha-Erlebnis hatte ich beim ganzen Ballihu um Googles neuen Browser Chrome. Ich verstehe nicht genug von Software, um die Qualität des Produkts beurteilen zu können, aber was ich verstanden habe ist, dass Google sich quasi selbst Konkurrenz macht.
Denn der in den vergangenen Jahren ziemlich erfolgreiche, mindestens an der Oberfläche nicht kommerzielle Browser Firefox wird zu 85 Prozent von Google finanziert. Firefox hatte dem Platzhirschen Microsoft mit seinem Internet Explorer in den vergangenen drei Jahren ordentlich Marktanteile weggenommen. Rund 15 Prozent Marktanteile wird Firefox heute zugeschrieben.
Glaubt man amerikanischen Bloggern ist der Deal, dass Google dafür zahlt beim Firefox als Suchmaschine voreingestellt zu sein und dass auf diese Art Jahr für Jahr rund 60 Millionen Dollar in die Kassen des Firefox-Betreibers, der Mozilla Foundation, gespült werden. Zudem seien wichtige Entwickler von Google am Konzept des Firefox-Browsers maßgeblich beteiligt gewesen.
“Do no evil” war immer… weiter lesen