Archive for the ‘Journalismus’ Category

21.11.2010 von Ben Gerten
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Zwei Seiten Gegendarstellung im Focus

von Ben Gerten

Journalisten hassen Gegendarstellung. Denn sie wollen nicht, dass ihre Geschichte bezweifelt wird, sie wollen die Realität ja korrekt darstellen.
Besonders gilt das für Nachrichtenmagazine, wie der Focus auch eins sein will. Umso bemerkenswerter die zweiseitige Gegendarstellung von Stefan Raab in der Nr. 46 des Focus. In 20 Punkten listet Raab auf, was an der Geschichte des Focus über ihn alles nicht gestimmt haben soll.
Der Focus schreibt, man wolle “den Wahrheitsgehalt der Gegendarstellung nicht kommentieren”.
Der Leser aber will schon wissen, was denn jetzt stimmt. Hat Herr Raab eine Harley Davidson, ißt er Mettbrötchen mit Gurkenscheiben, hat er Schleichwerbung in seinen Programmen gezeigt. Wer die Gegendarstellung zu Ende gelesen hat, mag Raab für einen Korinthenkacker halten, aber auf die Recherchen des Focus möchte man sich jedenfalls nicht mehr verlassen.
Eine Auflösung des Rätsels wäre auch deshalb schön, weil um mit Andreas Buske zu sprechen, dem Vorsitzenden… weiter lesen

18.11.2010 von Ben Gerten
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90 Milliarden Euro – wer hat sie den Iren geliehen?

von Ben Gerten

Frau Prokop hätte seit Tagen nach der wichtigsten Detailinformation der Woche gesucht: Wer in Deutschland hat eigentlich den Iren mehr als 100 Milliarden Euro geliehen. In der Press ist immer nur die Rede von 103 Milliarden Euro, mit denen die Iren in Deutschland in der Kreide ständen – aber keine Details.
In der Donnerstagsausgabe hat das Handelsblatt einen ersten Versuch gemacht, die Gläubiger zu identifizieren. Auf Seite 6 der Zeitung gibt es eine Liste, aus der die Gläubiger für rund 13 Milliarden Euro hervorgehen. Vorneweg die Hypo Real Estate mit über zehn Milliarden Euro. Ihre Tochter Depfa, die sie ins Verderben gerissen hat, hatte ihren Sitz in Dublin.

Die Deutsche Bank ist mit gut 300 Millionen dabei, die Commerzbank mit unter hundert Millionen Euro, einige Landesbanken mit jeweils einigen hundert Millionen Euro.

Doch 90 Milliarden Euro fehlen.

Auf der Titelseite des Handelsblattes heißt es: “Banken und Versicherer fürchten… weiter lesen

13.11.2010 von Ben Gerten
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Kommentar zur Gesundheitsreform

von Ben Gerten

Frau Prokop hätte sich über diese einfache Zusammenfassung der jüngsten Gesundheitsreform gefreut.
Kommentar am Auto

04.11.2010 von Ben Gerten
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Das Amerika der Tea Party – hier Seattle

von Ben Gerten

Bilder sagen mehr als tausend Worte, hätte Frau Prokop gesagt.
Schaufenster aufgenommen in der Innenstadt von Seattle im August 2010

Schaufenster in Seattle, August 2010

01.11.2010 von Ben Gerten
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Deutsche Klimasünder BASF und Co finanzieren US-Wahlkampf

von Ben Gerten

Deutsche Großkonzerne finanzieren den Wahlkampf von Klimaschutzgegnern in den USA. Bayer, BASF und Eon unterstützen nach einem Bericht des Climate Action Network amerikanische Senatoren, die die Klimapolitik der Obama-Regierung bekämpfen. Die Studie mit dem Titel “Think globally sabotage locally” listed detailiert die entsprechenden Spenden der Energiekonzerne.
http://climnet.org/component/docman/cat_view/318-position-papers-and-research/232-energy-and-climate.html
Die Finanzierung der Klimaschutzgegner passt fein in die politische Landschaft in Deutschland. Gerade erst hat die Koalition aus Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Wirtschaftminister Rainer Brüderle (FDP) die Verlängerung der Energiepreissubventionen für die Konzerne beschlossen. Frau Merkel hat dabei kurzzeitig vergessen, dass sie 1995 Gastgeberin des ersten UN-Klimagipfels in Berlin war.

Climate Action Network hat in seiner Studie nur zusammengetragen, welche deutschen Konzerne welche Klimaskeptiker im US-Senat und Repräsentatenhaus finanziell unterstützen und kontrastiert die Positionen der geförderten Politiker mit den Sonntagsreden der Konzerne.
http://wonkroom.thinkprogress.org/gop-senatedeniers/
Die deutschen Wahlkampfausgaben in den USA sind aber nur Teil einer großen Kampagne. Auf die… weiter lesen

05.07.2010 von Ben Gerten
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Legendäres Prince Konzert in der Berliner Waldbühne

von Ben Gerten

Frau Prokop wäre beeindruckt gewesen. Das zweieinhalbstündige Konzert des Artist formerly known as Prince in der Berliner Waldbühne schlägt alles, was Sie am Niederrhein je als Konzert gesehen hat. Vor vielleicht 15.000 Fans zelebriert der Meister eine Show, die mit eigenen Songs startet, mit Rock´n´Roll Fahrt auf nimmt, mit Crimson und Clover und Hendrix Zitaten die 60er aufscheinen läßt und auf den unvermeidlichen Höhepunkt Purple Rain zusteuert.
Das Berliner Publikum darf auf der Bühne mittanzen, soll regelmäßig mitsingen, mitklatschen und sogar mitschnipsen (on 2 and 4),die Barrieren zwischen den billigen Plätzen und den Teuren (155 Euro) werden auf Geheiß des Meisters eingerissen und Bill Kaulitz schaut sich an, was er in 30 Jahren gern sein möchte. Legendär!

27.04.2010 von Ben Gerten
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US-Senatoren regen sich über Datenkrake Facebook auf

von Ben Gerten

US-Senatoren haben den Datenschutz als Thema entdeckt. Gleich mehrere führende US-Politiker sind heute gegen die neuen Nutzungsbedingungen von Facebook in die Bütt gegangen.
Das berichtet die US-Verbraucherorganisation Consumers Union in einem Blog. Facebook drohe den Nutzern ihre Daten zu enteignen, so der demokratische Senator Charles Schumer.

http://blogs.consumerreports.org/electronics/2010/04/ffacebook-privacy-senator-schumer-franken-bennet-instant-personalization-ftc.html?EXTKEY=I91CONL&CMP=OTC-ConsumeristRSS

Frau Prokop hätte sich gefreut, dass die Amerikaner es endlich auch merken.

20.04.2010 von Ben Gerten
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US-Börsenaufsichts SEC jagt Goldman Sachs wegen Anlagebetrugs

von Ben Gerten

Die US-Börsenaufsicht SEC wirft Managern der weltgrößten Investmentbank Goldman Sachs Anlagebetrug vor. Die Manager der Großbank hätten ihre Kunden gleichzeitig auf einen weiteren Immobilienboom wetten lassen und Wetten auf das Platzen der Immobilienblase finanziert. Das allein ist aber noch ncht illegal. Illegal werde die Politik der Investmentbank aber, wenn man Wertpapiere schon mit dem Ziel auflege und verkaufe, sie vor die Wand fahren zu lassen und dabei bestimmten Kunden Extraprofite zukommen zu lassen. Ein Hedgefonds soll die später entwerteten sogenannten Abacus Anleihen der Goldman mit entwickelt haben und beim Wetten gegen die Anleihen eine Milliarde Dollar verdient haben. Goldman Sachs bestreitet nach den Berichten jeden Rechtsverstoß.

Die International Herald Tribune allerdings beschreibt ausführlich, wie die Arbeit der entsprechenden Abteilung intensiv vom Top-Management der Bank überwacht  gewesen sei. Die Zeitung schreibt weiter, dass das deutsche Bundesfinanzministerium angekündigt hat, im Zusammenhang mit dem Verfahren 140 Millionen Dollar an Verlusten der IKB bei… weiter lesen

14.04.2010 von Ben Gerten
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Sieben deutsche Rüstungskonzerne unter den Top 100

von Ben Gerten

In der SIPRI Liste der 100 wichtigsten Rüstungskonzern finden sich für das Jahr 2008 auch sieben deutschen Unternehmen. Ganz vorne mit dabei ist EADS auf Rang 7, es folgen die Rüstungsmillardäre Rheinmetall (29), Krauss Maffei Wegmann (42) und Thyssen Krupp (49). Knapp unter einer Milliarde liegt die Nürnberger Panzerschmiede Diehl (57) und noch etwas weiter zurück MTU (79). Bei den Exporten landet Deutschland hinter den USA, Russland und Großbritannien auf Platz vier.

Würden die chinesischen Rüstungsunternehmen ordentlich erfasst, sähe die Liste womöglich deutlich anders aus, räumt Bates Gill, Direktor von SIPRI in der International Herald Tribune ein. Die Zeitung weist außerdem darauf hin, dass mit BAE erstmals ein nicht amerikanischer Konzern die Liste anführt. Die Briten allein haben 2008 Waffen im Wert von 32,4 Milliarden Dollar verkauft. Auf den Plätzen 2 bis 5 folgen die US-Konzerne Lockheed Martin, Northrop Grumman, Boeing und General Dynamics. Insgesamt haben die 100 größten Rüstungskonzerne nach der Liste… weiter lesen

02.04.2010 von Ben Gerten
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Daimler schmierte systematisch

von Ben Gerten

Der Daimler-Konzern hat nach Recherchen von US-Behörden in 22 Ländern systematisch Offizielle geschmiert, um dort Geschäfte machen zu können.

Daimler erreichte jetzt, dass die US-Behörden das Verfahren für eine Buße von 185 Millionen Dollar einstellen. Künftig soll ein ehemaliger FBI-Boss die Sauberkeit der Geschäfte des deutschen Autobauern kontrollieren. Die US-Behörden hatten eine Rechtsgrundlage zur Verfolgung von Daimer, weil Daimler seine Aktien auch an US-Börden handeln läßt.

Spannend ist, mit welchen Ländern die Autobauer solche krummen Geschäfte gemacht haben. Auf der Liste der US-Behörden standen neben Russland, China, Kroatien, Ungarn, Griechenland, Lettland, Serbien, Bosnien und der Türkei auch Nord Korea,Turkmenistan, Indonesien, die Elfenbeinküste, Nigeria, Thailand, Uzbekistan, Vietnam und Ägypten. Auch vor dem UN-Programm Food for Oil im Irak schreckten die Schmiergeldzahler des deutschen Autobauern nicht zurück. Dort seien Kick-Back-Zahlungen an irakische Ministerien geflossen, heißt es in Berichten.

Frau Prokop hätte die Geschäfte mit dem UN-Food for Oil Programm auf Kosten der irakischen… weiter lesen