Archive for the ‘Kunden’ Category

18.11.2010 von Ben Gerten
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90 Milliarden Euro – wer hat sie den Iren geliehen?

von Ben Gerten

Frau Prokop hätte seit Tagen nach der wichtigsten Detailinformation der Woche gesucht: Wer in Deutschland hat eigentlich den Iren mehr als 100 Milliarden Euro geliehen. In der Press ist immer nur die Rede von 103 Milliarden Euro, mit denen die Iren in Deutschland in der Kreide ständen – aber keine Details.
In der Donnerstagsausgabe hat das Handelsblatt einen ersten Versuch gemacht, die Gläubiger zu identifizieren. Auf Seite 6 der Zeitung gibt es eine Liste, aus der die Gläubiger für rund 13 Milliarden Euro hervorgehen. Vorneweg die Hypo Real Estate mit über zehn Milliarden Euro. Ihre Tochter Depfa, die sie ins Verderben gerissen hat, hatte ihren Sitz in Dublin.

Die Deutsche Bank ist mit gut 300 Millionen dabei, die Commerzbank mit unter hundert Millionen Euro, einige Landesbanken mit jeweils einigen hundert Millionen Euro.

Doch 90 Milliarden Euro fehlen.

Auf der Titelseite des Handelsblattes heißt es: “Banken und Versicherer fürchten… weiter lesen

27.04.2010 von Ben Gerten
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US-Senatoren regen sich über Datenkrake Facebook auf

von Ben Gerten

US-Senatoren haben den Datenschutz als Thema entdeckt. Gleich mehrere führende US-Politiker sind heute gegen die neuen Nutzungsbedingungen von Facebook in die Bütt gegangen.
Das berichtet die US-Verbraucherorganisation Consumers Union in einem Blog. Facebook drohe den Nutzern ihre Daten zu enteignen, so der demokratische Senator Charles Schumer.

http://blogs.consumerreports.org/electronics/2010/04/ffacebook-privacy-senator-schumer-franken-bennet-instant-personalization-ftc.html?EXTKEY=I91CONL&CMP=OTC-ConsumeristRSS

Frau Prokop hätte sich gefreut, dass die Amerikaner es endlich auch merken.

09.04.2010 von Ben Gerten
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Rio zu Ostern II – Bin Ladens Cage

von Ben Gerten

…..In der Nähe der Universtät überrascht Touristen „Caverna do Bin Laden“ (Bin Ladens Höhle). Über dem Eingang des Clubs hängt die freundliche Schild „Wo die Taliban sich treffen!“

Der Wirt ist Nachfragen gewohnt. Tatsächlich sei er selbst Bin Laden, lacht er. „Die Studenten haben mich seit Jahren so gehänselt“, erklärt der bärtige aus Italien stammenden Sergio Urzai. Und als sie seine Bar dann auch noch „Bin Ladens Bar“ genannt hätten, habe er die Chance beim Schopf ergriffen und seinen ersten Laden auch offiziell „Bin Ladens Bar“ genannt. Die junge regionale Brauerei Itaipava habe gern mitgemacht. „Ich war einer der erste Kunden in Niteroi.“

2005 habe er dann umziehen müssen und in dem gekauften Haus dann „Bin Ladens Höhle“ eröffnet. „Mein Sohn meinte, bei dem alten Bau biete sich das Wort Höhle doch eher an.“ Sohn Luciano, ein Kunststudent,  hat auch die aktuellen Bin Laden Poster entworfen, auf den das Bier… weiter lesen

06.04.2010 von Ben Gerten
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Das kleine Vodafone Experiment II – Nokia muckert

von Ben Gerten

Schokolade beruhigt. Und gerade habe ich mir schon das achte Toffifee reingesteckt. Mein neues Handy (Nokia 97 mini) muckert nämlich weiter. “Öffnen nicht möglich – maximale Anzahl zu öffnender Pop up Fenster erreicht” meldet das Gerät, als ich die Navigation einschalten will. Wie hoch die Anzahl der Fenster ist, keine Ahnung. Welche Fenster gemeint sind, weiß ich auch nicht….

Dabei wollte ich heute abend noch meine vodafone-Mailadresse aktivieren, Frau Prokop hätte gesagt, einen Briefkasten aufstellen.

04.04.2010 von Ben Gerten
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Das kleine Vodafone Experiment I

von Ben Gerten

Ich habe mich entschlossen – nach fast 12 Jahren normalem Telefonierens ein webfähiges Handy von Vodafone mit einem neuen Vertrag. Vier Anläufe hat es gebraucht, immer wieder nannten die Mitarbeiter des Telefon-Konzerns neue Preise für den Vertrag. Zwischen etwa 55 und ungefähr 75 Euro lagen die Preise. Auch die Empfehlungen, wie viele Freiminuten ich denn zukaufen sollte, unterschieden sich deutlich. Dabei lagen doch immer die gleichen Informationen aus meinen bisherigen Rechnungen vor.  

Ob es so einfach wird wie manche Bekannte vom IPhone erzählen? Zusammen bauen läßt sich das Nokia 97 mini einfach. In der Hand liegt es auch gut. Doch dann folgt der erste Rückschlag. Das Handy nimmt mit der Sim-Karte nur 100 von meinen Adressen an. Damit hatte ich gerchnet. Aber das Nokia Handy mag die übrigen Adressen von meinem Sony Ericsson nicht per bluetooth übernehmen – jedenfalls nicht en bloc. Ich muss also einige hundert Telefonnummern einzeln als… weiter lesen

02.04.2010 von Ben Gerten
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Daimler schmierte systematisch

von Ben Gerten

Der Daimler-Konzern hat nach Recherchen von US-Behörden in 22 Ländern systematisch Offizielle geschmiert, um dort Geschäfte machen zu können.

Daimler erreichte jetzt, dass die US-Behörden das Verfahren für eine Buße von 185 Millionen Dollar einstellen. Künftig soll ein ehemaliger FBI-Boss die Sauberkeit der Geschäfte des deutschen Autobauern kontrollieren. Die US-Behörden hatten eine Rechtsgrundlage zur Verfolgung von Daimer, weil Daimler seine Aktien auch an US-Börden handeln läßt.

Spannend ist, mit welchen Ländern die Autobauer solche krummen Geschäfte gemacht haben. Auf der Liste der US-Behörden standen neben Russland, China, Kroatien, Ungarn, Griechenland, Lettland, Serbien, Bosnien und der Türkei auch Nord Korea,Turkmenistan, Indonesien, die Elfenbeinküste, Nigeria, Thailand, Uzbekistan, Vietnam und Ägypten. Auch vor dem UN-Programm Food for Oil im Irak schreckten die Schmiergeldzahler des deutschen Autobauern nicht zurück. Dort seien Kick-Back-Zahlungen an irakische Ministerien geflossen, heißt es in Berichten.

Frau Prokop hätte die Geschäfte mit dem UN-Food for Oil Programm auf Kosten der irakischen… weiter lesen

24.03.2010 von Ben Gerten
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Reisewarnung für Schweizer Bankiers

von Ben Gerten

Die Financial Times hat in ihrer Dienstagsausgabe eine Reisewarnung für Schweizer Bankiers veröffentlicht. Bestimmte Bankiers der Credit Suisse sollten nicht nach Deutschland reisen, es bestehe die Gefahr einer Festnahme. Credit Suisse habe daher die Reisen von Bankiers reicher deutscher Privatkunden mit Schweizer Konten eingeschränkt. “In the current climate we have become very restrictive regarding travel to Germany” wird Bankmitarbeiter Andres Luther in der Zeitung zitiert.

Hintergrund ist die Auswertung einer CD mit Daten von 1100 Kunden der CS durch die nordrhein-westfälischen Behörden. Frau Prokop hätte sich über die Sorge der Schweizer Bankiers gefreut.

01.03.2010 von Ben Gerten
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Apple bestätigt Kinderarbeit bei Zulieferer

von Ben Gerten

Der Computerkonzern Apple hat bestätigt, dass in drei Zuliefererbetrieben Fälle von Kinderarbeit aufgetreten sind. Dies berichtete am Tag dfer Eröffnung der CEBIT der britische Daily Telegraph. Apple hat eingeräumt, dass bei Kontrollen mindestens elf 15-jährige in den Fabriken angetroffen wurden. Der Konzern will die konkreten Fertigungsstätten nicht nennen und die Zusammenarbeit mit den Fabriken auch nicht einstellen. so die Zeitung weiter. Apple läßt seine Computer weitgehend in China fertigen.

Der Daily Telegraph hat für seinen bericht kein investigativen Reporter losgeschickt, vielmehr konnte sich die Zeitung auf einen öffentlichen Bericht stützen, den Apple über die zum Teil miserablenm Bedingungen in seinen Zulieferunternehmen regelmäßig anfertigen läßt http://www.telegraph.co.uk/technology/apple/7330986/Apple-admits-using-child-labour.html .

Frau Prokop hätte in dem Bericht trotzdem einen weiteren Grund gesehen, Bücher zu lesen statt den Ipad zu nutzen.

21.02.2010 von Ben Gerten
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Geld zurück, weil die Deutsche Bahn zu spät kommt

von Ben Gerten

Der Zug nach München startet zu Ferienbeginn, am 30. Januar. Unglücklicherweise hat die Deutsche Bahn bei dem ICE am Berliner Hauptbahnhof allerdings ohne Vorankündigung die Hälfte aller Wagen gestrichen. Für diese Wagen hatte sie zuvor fleißig Tickets und Platzkarten verkauft.

Auf dem Bahnsteig knubbeln sich Familien mit komplettem Gepäck für den Skiurlaub. Die Fahrgäste stehen in den Gängen. Kinder nehmen auf großen Koffern Platz, um einen Sitzplatz zu haben. Am Bahnhof Berlin-Südkreuz steigen noch hunderte Fahrgäste zu. Der Zugchef fordert, dass Passagiere aussteigen müßten. Der Zug sei einfach zu voll, er können nicht losfahren. Einige Passagiere steigen tatsächlich aus, die Fahrt kann mit ca. 15 Minuten Verspätung Richtung Leipzig starten.

Der Zug bleibt voll, in Franken steht er einmal eine halbe Stunde auf freier Strecke. Bis München bringt es der Zug auf etwa eine Stunde Verspätung – nur. Und zwischendrin verteilen bemühte Schaffner den Vordruck, um einen Teil des Fahrpreises zurückerstatten zu lassen. Fahrgastrechte-Formular… weiter lesen

17.01.2010 von Ben Gerten
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Ende der Krise: Amerikaner kaufen keine Weihnachtsgeschenke, Russen keine Autos

von Ben Gerten

Wirtschaftliche Erholung, pah. Die Amerikaner haben im Weihnachtsmonat Dezember weniger Geld ausgegeben als in den Vormonaten. Die sogenannten Analysten hatten angesichts der großen Konjunkturprogramme hingegen eine Steigerung des Konsums zu Weihnachten erwartet. Jetzt wird nach Erklärungen gesucht und die Angst vor der Zukunft bemüht.

Die soll die Russen gar nicht erfasst haben. Die hätten bloß von ihren Banken keine Kredite mehr bekommen. Und so haben sie 2009 49 Prozent weniger Autos gekauft haben als im Jahr zuvor. Statt als zweitgrößter Automarkt Europas bei den Zulassungszahlen Deutschland auf den Fersen zu sein, haben die Russen 2009 nur 1,47 Millionen Neuwagen gekauft. Das berichtet Reuters aus Moskau. In Deutschland wurden mit der Abwrackprämie 3,8 Millionen Autos verkauft, nach 3,1 Millionen 2008.

Frau Prokop hätte die Stirn gerunzelt.  Und sich gefragt, wann endlich verlässliche Zahlen zum deutschen Weihnachtsgeschäft kommen.