Archive for the ‘Leben’ Category

04.11.2010 von Ben Gerten
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Das Amerika der Tea Party – hier Seattle

von Ben Gerten

Bilder sagen mehr als tausend Worte, hätte Frau Prokop gesagt.
Schaufenster aufgenommen in der Innenstadt von Seattle im August 2010

Schaufenster in Seattle, August 2010

25.10.2010 von Ben Gerten
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Frau Prokop träumt am Highway 1(01) – schlaflos in Seattle

von Ben Gerten
05.07.2010 von Ben Gerten
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Legendäres Prince Konzert in der Berliner Waldbühne

von Ben Gerten

Frau Prokop wäre beeindruckt gewesen. Das zweieinhalbstündige Konzert des Artist formerly known as Prince in der Berliner Waldbühne schlägt alles, was Sie am Niederrhein je als Konzert gesehen hat. Vor vielleicht 15.000 Fans zelebriert der Meister eine Show, die mit eigenen Songs startet, mit Rock´n´Roll Fahrt auf nimmt, mit Crimson und Clover und Hendrix Zitaten die 60er aufscheinen läßt und auf den unvermeidlichen Höhepunkt Purple Rain zusteuert.
Das Berliner Publikum darf auf der Bühne mittanzen, soll regelmäßig mitsingen, mitklatschen und sogar mitschnipsen (on 2 and 4),die Barrieren zwischen den billigen Plätzen und den Teuren (155 Euro) werden auf Geheiß des Meisters eingerissen und Bill Kaulitz schaut sich an, was er in 30 Jahren gern sein möchte. Legendär!

12.05.2010 von Ben Gerten
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Kunstsupermarket im Zwei-Euro-Shop

von Ben Gerten

Kunstsupermarkt Berlin Brunnenstraße
Unlängst schloss in der Berliner Brunnenstraße im Stadtteil Wedding ein Supermarkt, in dem gebrauchte Kleidung für Preise ab einem Euro angeboten wurde. Die Degewo, die Vermietungsgesellschaft, hat sich rings um den alten Supermarkt in der Brunnenstraße die forcierte Gentrifizierung ihrer Wohnungsbestände zum Ziel gesetzt und zu diesem Zweck in der Ladenzeile zahlreiche Kunst- und Kulturprojekte angesiedelt.
In dem alten Supermarkt hat heute abend eine Ausstellung moderner Kunst mit einer typischen Berliner Pilsner Vernissage begonnen. Das Bier kostet einen Euro.
Die Künstler und ihre Gäste sehen zwar gar nicht nach Gentrifizierung aus, und wahrscheinlich liegt ihnen das Mittun an dieser Kiezentwicklung fern. Doch die Preise z.B. der ausstellenden Künstlerin Gabriele Drexler (ab 2700 Euro aufwärts) sprechen eine deutliche Sprache.
Bild von Gabriel Drexler
Andererseits, immer noch besser Gentrifizierung als ein weiteres Sonnenstudio. Urteilen Sie selbst.

12.04.2010 von Ben Gerten
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Rio zu Ostern IV – Maracanã

von Ben Gerten

Begeistern kann man sich auch für Fußball. Sonntags lohnt es sich zum Beispiel das schöne – und mindestens zeitweise weltgrößte – Stadion Maracanã zum Fußball aufzusuchen, sogar an diesem Ostersonntag 2009.

Rozane ließ sich nur widerwillig zum Fußballnachmittag überreden. Ihre Bedingung: „Keine Kamera, kein Portemonnaie und kein teure Sonnenbrille!“ Auf dem Spielplan stehe schließlich das emotionale Pokalderby zwischen den beiden lokalen Traditionsclubs Flamengo und Fluminense. Schon auf der Rampe vom U-Bahnhof zum Stadion muss sie aber einräumen, dass viele Familien mit Kindern hier zum Spiel unterwegs sind, dass es so  gefährlich also gar nicht sein kann. 

Tatsächlich haben die Sicherheitsbehörden das Vorspiel, das Spiel und das Nachspiel voll im Griff. Nicht mal eine Plastikflasche mit Wasser darf man auf das Gelände mitnehmen. Alkohol ist ohnehin verboten. Brauchen die Cariocas, so nennen sich die Bewohner von Rio, auch nicht für die aufgeregte Stimmung beim Derby.

72.400 Fans meldet die Stadionanzeige. Ich… weiter lesen

08.04.2010 von Ben Gerten
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Rio zu Ostern I – Mars Attacks

von Ben Gerten

Niteroi liegt am anderen Ufer. Dort schläft man, in Rio geht man zur Arbeit. Der bürgerliche Vorort bietet  seinen knapp 500.000 Einwohnern einen schönen Blick auf den Zuckerhut und die Metropole, deutlich weniger Krimalität, ein weltberühmtes Museum und eine ruhige Universtät.

Und doch ist dem Frieden in Niteroi nicht ganz zu trauen. Denn hinter den ordentlichen Fassaden verbirgt sich ein radikales Völkchen. Der Architekt jenes Museums zum Beispiel, Oscar Niemeyer, ist bekennender Kommunist.  Mit über 100 ist er vielleicht weniger gefährlich. Für einen Provokation ist der alte Mann aber immer noch gut. Und er wird im ganzen Land gehört. Der Mann hat vor über 50 Jahren die Hauptstadt Brasilia geplant.

Besucher denken, wenn sie das Raumschiff-Museum auf der Felsspitze vor der Stadt sehen, zunächst an „Mars Attacks“. Für Niemeyer soll am Ufer der Bucht hingegen eine  Blume aufblühen. Grandios ist das Gebäude, aber mit der Blumentheorie hat er weder Touristen… weiter lesen

06.04.2010 von Ben Gerten
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Das kleine Vodafone Experiment II – Nokia muckert

von Ben Gerten

Schokolade beruhigt. Und gerade habe ich mir schon das achte Toffifee reingesteckt. Mein neues Handy (Nokia 97 mini) muckert nämlich weiter. “Öffnen nicht möglich – maximale Anzahl zu öffnender Pop up Fenster erreicht” meldet das Gerät, als ich die Navigation einschalten will. Wie hoch die Anzahl der Fenster ist, keine Ahnung. Welche Fenster gemeint sind, weiß ich auch nicht….

Dabei wollte ich heute abend noch meine vodafone-Mailadresse aktivieren, Frau Prokop hätte gesagt, einen Briefkasten aufstellen.

04.04.2010 von Ben Gerten
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Das kleine Vodafone Experiment I

von Ben Gerten

Ich habe mich entschlossen – nach fast 12 Jahren normalem Telefonierens ein webfähiges Handy von Vodafone mit einem neuen Vertrag. Vier Anläufe hat es gebraucht, immer wieder nannten die Mitarbeiter des Telefon-Konzerns neue Preise für den Vertrag. Zwischen etwa 55 und ungefähr 75 Euro lagen die Preise. Auch die Empfehlungen, wie viele Freiminuten ich denn zukaufen sollte, unterschieden sich deutlich. Dabei lagen doch immer die gleichen Informationen aus meinen bisherigen Rechnungen vor.  

Ob es so einfach wird wie manche Bekannte vom IPhone erzählen? Zusammen bauen läßt sich das Nokia 97 mini einfach. In der Hand liegt es auch gut. Doch dann folgt der erste Rückschlag. Das Handy nimmt mit der Sim-Karte nur 100 von meinen Adressen an. Damit hatte ich gerchnet. Aber das Nokia Handy mag die übrigen Adressen von meinem Sony Ericsson nicht per bluetooth übernehmen – jedenfalls nicht en bloc. Ich muss also einige hundert Telefonnummern einzeln als… weiter lesen

15.02.2010 von Ben Gerten
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Berlinale Stilblüten I

von Ben Gerten

Frau Prokop wäre als Rentnerin gern zur Berlinale gefahren. Ihr hätten die Filme sicher gefallen. Egal ob Martin Scorsese Leonardo di Caprio auftreten läßt oder Thomas Vinterberg Jakob Cedergren… Beim Berlinale Journal aber hätte sie sich mit Grausen abgewandt. Wer schreibt hier eigentlich, oder wird ein Übersetzungstool von Google benutzt?

1. Beispiel S. 42: ”Die Dreharbeiten zum Portrait über den berühmtesten bengalischen Schauspieler werden immer wieder von Fragen nach sexueller Identität durchkreuzt, die die transgender Regisseurin aus dem Impetus der Emanziaption nicht beantworten will.”  

Andere Funde folgen….

04.01.2010 von Ben Gerten
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Hunderte entführte Kinder kehren nicht zurück

von Ben Gerten

Das britische Justizministerium hat eingeräumt, dass ein Großteil von Familienmitglieder gekidnappter Kinder nicht nach Großbritannien zurückkehrt. Von den 277 erfassten gekidnappten Kindern seien nur 104 nach Großbritannien zurückgekommen. Die Zahlen hat der Guardian im Rahmen einer Recherche mit Hilfe des Freedom of Information Act herausgefunden und am Samstag veröffentlicht.

Die britischen Behörden teilten mit, besonders schwierig sei die Rückführung in Staaten wie Kroatien, Serbien, Zimbabwe, aber auch Schweden. Selbst maus den USA würden nur zwei Drittel der Kinder zurückkommen. Und in Polen brauchten die Gerichte im Schnitt 842 Tage für eine Entscheidung über die Rücksendung.

Ob es solche Zahlen auch für Deutschland gibt?