19.09.2008 von Ben Gerten
Die Krise an den Finanzmärkten hat auch die deutschen Sparer und Sparerinnen stark verunsichert. Die Experten beschwören zwar alle, dass es in Deutschland nicht so schlimm werde, aber wer weiß das schon genau.
Schließlich hat die staatliche KFW bis zuletzt nichts kapiert und der bankrotten Bank Lehman Brothers hunderte von Millionen Euros überwiesen, die jetzt erstmal weg sind. Nach den Überweisungen bei den deutschen Großbanken und Versicherungen hat offenbar noch keiner gefragt.
Klar ist aber: Vorher hat z. B. die Dresdner Bank ihren Kunden munter Zertifikate der Lehman Brothers verkauft, die jetzt für die Kunden weitgehend wertlos sind.
Wie gut, dass es dit Stiftung Warentest gibt. Auf deren Homepage haben die Experten von Finanztest aktuell einen Risikocheck für die eigenen Anlagen (www.test.de) platziert. Da wäre Frau Prokop auch Nachschauen gegangen.
17.08.2008 von Ben Gerten
Der pensionierte Chef der amerikanischen Notenbank, Alan Greenspan, empfiehlt radikale Schritte zur Bekämpfung der US-Bankenkrise. Die beiden staatlich gestützten Immobilien-Giganten Fannie Mae und Freddie Mac sollten nationalisiert werden. Das Wall Street Journal zitiert den 82-jährigen mit den Worten:
“Sie hätten die Aktionäre rausschmeißen und die Institutionen erstmal verstaatlichen sollen.” Anschließend solle man die Instutionen aufspalten und verkaufen. Bisher würden bei den Institutionen nur die “Gewinne privatisiert und die Verluste verstaatlicht”.
Frau Prokop hätte dem alten Herrn, der einst von Ronald Reagan ins Amt geholt wurde, damals so viel Radikalität gar nicht zugetraut. Aber Greenspan geht noch weiter:
“Der effektivste Weg ( den Immobilienmarkt wieder in Ordnung zu bringen) wäre eine deutliche Erhöhung der Einwanderungsquoten für ausgebildete Einwanderer.”
Ein schwarzer Präsident und Wirtschaftskrisen durch Einwanderer bekämpfen, der Blick über den großen Teich beginnt wieder zu lohnen. Das hätte sich auch Frau Prokop noch gern angeschaut.