Posts Tagged ‘Berlin-Kreuzberg’

27.07.2009 von Ben Gerten
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Joe Jackson – Empore vermeiden

von Ben Gerten

Joe Jackson in der Passionskirche in Berlin-Kreuzberg: Eigentlich versprach das ein Genuss zu werden, wenn der Impressario am Flügel mit Bassisten und Schlagzeuger auftritt. Auch die Preise waren mit 42 Euro nicht recht kirchlich sondern dem Status des Briten angemessen.

Das Konzert, eindreiviertel Stunde mit praktisch allen Hits,  war auch klasse, wenn man denn unten im Kirchenraum saß. Für einige hundert Besucher auf der Empore hingegen war der Abend eine akkustische Zumutung. Wieso der Veranstalter es in der vielbespielten Passionskirche nicht hinbekommt, die oberen Plätze zu beschallen, wird auf ewig sein Geheimnis bleiben.

Frau Prokop hätte gesagt, in der Kirche steht eine Orgel, sie steht oben und beschallt das ganze Kirchenschiff. Eine erster Hinweis für jeden Tontechniker.  

26.06.2008 von Ben Gerten
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Tempodrom in der Financial Times zum Verkauf

von Ben Gerten

Das Berliner Tempodrom, überteuertes Wahrzeichen Kreuzbergs, steht in der internationalen Ausgabe der Financial Times zum Verkauf. Das “nationally famous events building” der Architektenfirma Gerkhan,Marg und Partner soll über den Insolvenzverwalter, den Berliner Rechtsanwalt Udo Feser unter die Leute gebracht werden.  

In den vergangenen Jahren hatte der Insolvenzverwalter vergeblich versucht, das 40 Meter hohe Betonzelt zu verkaufen. In den Anzeigen verzichtet Feser denn auch auf jeden Hinweis, dass der Bau in Berlin-Kreuzberg steht Stattdessen wird auf die unmittelbare Nähe zum Potsdamer Platz hingewiesen.

Ein Untersuchungsausschuss zu den exorbitant gestiegenen Baukosten hatte den damaligen Berliner SPD-Vorsitzenden und Stadtentwicklungssenator Peter Strieder das Amt gekostet. Strieder, selbst Kreuzberger, hatte das Projekt trotz explodierender Kosten unterstützt. Ist das nujn die hippe Konzert-Location im Szene Bezirk oder nicht, hätte Frau Prokop gefragt.

20.06.2008 von Ben Gerten
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Air Berlin bringt Fußballfans um vier Tore

von Ben Gerten

Tatort Berlin-Tegel: Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin bringt am Donnerstag, dem 19. Juni, ihre 20.30 Uhr Maschine von Berlin Tegel nach Düsseldorf nicht pünktlich in die Luft. Der Flieger startet erst um 21.05 Uhr. Derweil werden die Fußballfans seit 20.30 Uhr an Bord festgehalten statt im Warteraum die ersten Minuten des Spiels gegen Portugal und den fulminanten deutschen Start verfolgen zu können.

Als der Flieger endlich abgehoben hat, unterrichtet der um Schadensbegrenzung bemühte Kapitän die Fans, dass Deutschland 2:0 führe und später, dass ein 2:1  und ein 3: 1gefallen ist.  Das ist auch dringend notwendig, denn auf dem Weg nach Düsseldorf gelingt es der Crew nicht, Zeit aufzuholen. Stattdessen landet der Air Berlin Jet auch mit etwa einer halben Stuiunde Verspätung in der äußersten Außenposition des Flughafens Düsseldorf . Der Weg zum Terminal dauerte gefühlt signifikant länger als der Weg vom Berliner Reichstag nach Berlin-Kreuzberg.

Das letzte portugiesische Tor immerhin ließ Air Berlin… weiter lesen