Posts Tagged ‘Boni’

12.01.2010 von Ben Gerten
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Goldman Sachs zahlt Bankern im Schnitt 595.000 Dollar Bonus

von Ben Gerten

Die Investmentbanker diesseits und jenseits des Atlantik haben die Zeichen der Zeit nicht verstanden. In den kommenden Tagen wollen die Firmen, die die Welt an den Rand des wirtschaftlichen Abgrunds und die öffentlichen Haushalte in große Schwierigkeiten gebracht haben, ihren Mitarbeitern Boni fast in Rekordhöhe  auszahlen.

Goldman Sachs soll nach einem Bericht der International Herald Tribune seinen Mitarbeitern im Schnitt 595.000 Dollar an Boni auszahlen, JP Morgan plane 463.000 Dollar pro Mitarbeiter. Goldman Sachs soll dabei seinen 30 bestbezahlten Bankern die Boni ausschließlich in Aktien auszahlen.

Die internationale Presse berichtet, die Banker seien vor allem besorgt, wie man das Aufsehen über diese Bonuszahlungen möglichst gering halte. Goldman Sachs habe sogar die Verkündung seiner Zahlen auf den 21. Januar nach hinten geschoben, um nicht so im Scheinwerferlicht zu stehen.

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24.01.2009 von Ben Gerten
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Einlagensicherungsfonds leiht sich Geld, Steuerzahler garantiert

von Ben Gerten

Der Einlagensicherungsfonds der deutschen Privatbanken leiht sich Geld. Die Einrichtung, die die Spargroschen der Kunden im Falle einer Bankpleite garantieren soll, will mit einer von der SOFFIN (also vom Steuerzahler) garantierten Anleihe das Geld zusammen bekommen, um den Lehman Brothers Kunden in Deutschland ihre Einlagen zurück zu zahlen. Freuen können sich nicht die 40.000 privaten Besitzer von Lehman Zertifilkaten, sondern Krankenkassen und Rentenversicherungträger, die auf Konten der vom SPD-Mann Hans Martin Bury geführten Lehman Brothers Bank hunderte von Millionen Euro angelegt hatten.
Dass die Krankenkassen ihr Geld zurück bekommen, ist sicher gut. Dass der Einlagensicherungsfonds sein Job tun will auch. Aber Frau Prokop hätte doch die Frage gestellt. ob die Bankchefs in Zeiten, als sie 25 Prozent Eigenkapitalrendite als Zielmarke ausgaben und ihren Investmentbankern Milliarden Euro an Boni zahlten kein Geld in den Einlagensicherungsfonds einzahlten, so dass der jetzt schon bei der Pleite von Lehman schwächelt.
Mindestens diese… weiter lesen

09.01.2009 von Ben Gerten
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Steuerzahler übernehmen Risiken der Dresdner Bank – 400 Millionen Boni für Investmentbanker

von Ben Gerten

Gestern mußte der Steuerzahler eingreifen und die Commerzbank retten. Retten vor allem, so hört man aus Frankfurt, weil die Zahlen der Dresdner Bank so schlecht sind. Und die wiederum sind vor allem wegen der Investmentbanker schlecht.

Das Pikante daran. Im vergangenen Sommer hat Allianz-Chef Michael Diekmann den Investmentbankern seiner Tochter Dresdner Bank 400 Millionen Euro an Boni in die Hand versprochen. Rund 70 Top-Banker hätten feste Zusagen, andere bekämen den Rest, berichtete die Welt damals.

Frau Prokop reibt sich die Augen und fragt sich: Sind die Zahlen der Dresdner Bank nun gut oder schlecht und für welche Leitstungen haben die Herren denn diese Boni verprochen bekommen? Die Welt schrieb damals süffisant: “Wird die Ertragsprognose noch übertroffen, soll es (darüber hinaus) eine Zusatzprämie geben.”

http://www.welt.de/wirtschaft/article2392065/Allianz-versuesst-Topbankern-den-Abschied.html

07.10.2008 von Ben Gerten
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Manager-Selbstbedienung bei Lehman

von Ben Gerten

Während das Management der Investmentbank Lehman Brothers staatliche Hilfe suchte, um einen Bankrott zu vermeiden, gewährte es gescheiterten Managern gleichzeitig Mitte September Millionen an Dollar an Boni zur Entlassung. Das berichtet die New York Times am Montagabend.

Die Firma sei von einer “unverantwortlichen Führung” geradezu in den Ruin getrieben worden, so die Zeitung. Noch vier Tage vor der Insolvenz sei drei scheidenden Managern ein Bonuspaket von zwanzig Millionen Dollar geschnürt worden. Schlimmer noch – nach einer internen Liquiditätswarnung im Januar 2008 seien noch 5 Milliarden Dollar an Boni für das Jahr 2007 an leitende Mitarbeiter ausgezahlt worden.  Lehmans Chef Richard Fuld erklärte dem US-Kongress in einer Anhörung dennoch, man habe die Krise nicht kommen sehen können.

Die NYT zitiert Fuld aus einer Kongreß-Anhörung:

“Nobody, including me, anticipated how the problems that started in the mortgage markets would spread to our credit markets and banking system and now threaten our entire… weiter lesen