Posts Tagged ‘BVG’

01.07.2009 von Ben Gerten
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Berliner Nahverkehr

von Ben Gerten

Frau Prokop ist in ihrem Leben selten geflogen. Deswegen hätte sie für folgenden Ärger sicher zunächst wenig Verständnis gehabt.

Kurz nach halb zwölf nachts landet der Ferienflieger aus südlichen Gefilden auf dem kommenden Großflughafen Schönefeld in Berlins Süden. Bis das Gepäck vom Band gehoben ist dauert es gar nicht so lange und um fünf vor zwölf steht der Reisende an der Bushaltestelle, die ihn mit dem Nahverkehr der Metropole zu Berlins südlichstem U-Bahnhof nach Rudow bringen sollen. Wartezeit 15 Minuten.

Dann fährt der Bus der Berliner Verkehsbetriebe BVG schließlich ab und liefert den Fahrgast am U-Bahnhof Rudow ab, wo ihn ein weiterer Hinweis empfängt. In wiederum 15 Minuten werde die U-Bahn zum Pendelverkehrsbahnhof Grenzallee verkehren. Abstimmung zwischen dem Pendelbus und dem U-Bahntakt – keine. 

Gut einen Stunde vom Touchdown bis zum U-Bahn-Start ist schon grenzwertig. Doch dann schafft es die U-Bahn auch noch mit dem angekündigten Pendelverkehr den Fahrgast zu einer… weiter lesen

24.06.2009 von Ben Gerten
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Madrids U-Bahn-Musiker sind besser

von Ben Gerten

Reisen bildet hat mir Frau Prokop damals in der Grundschule beigebracht. Eines habe ich ganz sicher in den vergangenen Tagen in Madrid gelernt: Musiker in der U-Bahn koennen eine wirklich Freude sein.

Die Musiker in der Madrider Metro sind deutlich besser als daheim in Berlin. Das gilt ganz sicher fuer Gitarristen, Geiger und Saenger auf den langen Gaengen der U-Bahn in Madrid. Es gilt aber auch fuer die jungen und alten Musiker, die mit einem Koffer als Lautsprecherbox meinen Wagen betraten.

Die Berliner BVG, die die Musik genehmigen sollte, muss dringend an ihren Standards schrauben.

 

15.01.2009 von Ben Gerten
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BVG-Kontolleure – mit viel Elan ins neue Jahr

von Ben Gerten

Die Kontrolleure der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind offenbar mit viel Elan und guten Vorsätzen ins neue Jahr gestartet. Seit die Weihnachtsferien zu Ende sind, patrollieren sie allmorgentlich auf der Linie 8 zwischen Berlin-Gesundbrunnen und Berlin-Alexanderplatz. So kommt man dazu, fast täglich seinen Fahrschein vorzeigen zu dürfen.

Vermehrte Kontrollen scheint es auch auf der Linie 7 in Charlottenburg zu geben. Jedenfalls ist das Engagement der beim Securitas-Konzern beschäftigen Kartengucker beträchtlich.

Erst vor zwei Monaten hatte es Streit gegeben, weil die Firma für ihre über 100 Kontrolleure  mehr Geld wollte. Begründung, oft würden die freundlichen Herrschaften nach dem sonoren “Fahrscheine bitte” angegriffen. Überhaupt ist die Entlohnung der Kartengucker mit 6,54 Euro die Stunde zwar übertariflich, aber nicht wirklich hoch. Hat Verdi eigentlich diesen Tarifvertrag ausgehandelt?

Meine Verwunderung war so groß, dass ich eine Kurzrecherche begann. Rund 400.000 Schwarzfahrer sollen danach im Jahr in Berlin erwischt werden. 900 Millionen Fahrten werden mit der BVG… weiter lesen