Posts Tagged ‘China’

02.04.2010 von Ben Gerten
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Daimler schmierte systematisch

von Ben Gerten

Der Daimler-Konzern hat nach Recherchen von US-Behörden in 22 Ländern systematisch Offizielle geschmiert, um dort Geschäfte machen zu können.

Daimler erreichte jetzt, dass die US-Behörden das Verfahren für eine Buße von 185 Millionen Dollar einstellen. Künftig soll ein ehemaliger FBI-Boss die Sauberkeit der Geschäfte des deutschen Autobauern kontrollieren. Die US-Behörden hatten eine Rechtsgrundlage zur Verfolgung von Daimer, weil Daimler seine Aktien auch an US-Börden handeln läßt.

Spannend ist, mit welchen Ländern die Autobauer solche krummen Geschäfte gemacht haben. Auf der Liste der US-Behörden standen neben Russland, China, Kroatien, Ungarn, Griechenland, Lettland, Serbien, Bosnien und der Türkei auch Nord Korea,Turkmenistan, Indonesien, die Elfenbeinküste, Nigeria, Thailand, Uzbekistan, Vietnam und Ägypten. Auch vor dem UN-Programm Food for Oil im Irak schreckten die Schmiergeldzahler des deutschen Autobauern nicht zurück. Dort seien Kick-Back-Zahlungen an irakische Ministerien geflossen, heißt es in Berichten.

Frau Prokop hätte die Geschäfte mit dem UN-Food for Oil Programm auf Kosten der irakischen… weiter lesen

12.01.2010 von Ben Gerten
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China ist Exportweltmeister 2009

von Ben Gerten

China ist 2009 Exportweltmeister geworden und hat Deutschland vom Thron gestoßen. Im Dezember  2009 hat die Volksrepublik erstmals seit 2008 im Vorjahresvergleich ihre Exporte wieder gesteigert – auf über 130 Milliarden Dollar. Insgesamt hat China 2009 damit Waren und Dienstleistungen für 1200 Milliarden Dollar exportiert. Die Schätzungen des Bundesverbandes für den Groß-und Außenhandel für Deutschland belaufen sich auf 1170 Milliarden Dollar oder 816 Milliarden Euro für das Jahr 2009.

Verantwortlich für die hohen Exporte sind die günstigen Produktionskosten in China. China hat einen Außenhandelsüberschuss von 196 Milliarden Dollar erwirtschaftet.

Der allerdings ist im Vergleich mit dem Vorjahr um ein Drittel geschrumpft. China wächst vor allem vom Binnenmarkt und importiert in großem Umfang. Die Zahl der verkauften Autos ist um über 45 Prozent gestiegen. Die Regierung in Bejing hat mit ihrem Konjunkturpaket von 586 Milliarden Dollarweiter lesen

25.02.2009 von Ben Gerten
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Obama mit 15 Milliarden Dollar im Jahr für grüne Energie

von Ben Gerten

US-Präsident Barack Obama hat in seiner ersten Rede vor dem Kongress ein Konjunkturprogramm angekündigt, mit dem er die Nutzung alternativer Energien in den kommenden drei Jahren verdoppeln will. 15 Milliarden Dollar im Jahr will der Präsident dafür ausgeben.

Es können nicht angehen, dass man die Solarenergie erfinde, dann aber die Arbeitsplätze den Industrien in Deutschland und Japan un den Bau von Batterien für Hybridautos Korea überlassen müsse. Der Maßstab für Obamas Energiepolitik sind inzwischen die Chinesen.  Sie hätten das größte Programm für mehr Energieeffizienz in der Geschichte der Menschheit aufgelegt.

Finanziert werden soll das Programm nicht nur über höhere Schulden. Obama will auch die Steuern für Reiche erhöhen. Haushalte, die mehr als 250.000 Dollar im Jahr verdienen, sollen draufzahlen. Alle anderen sollen von Steuererleichterungen profitieren, 95 Prozent der Haushalte, wie Obama sagt.

Frau Prokop hätte bemerkt, über längere Laufzeiten für Atomkraftwerke will der offenbar nicht streiten.

09.12.2008 von Ben Gerten
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Noch legal: Investmentbanker und Autobosse

von Ben Gerten

Ex-Bundeskanzler Hemut Schmidt gewährt den Investmentbankern noch eine Gnadenfrist. “Ich habe über das Investmentbankiing gesagt, es sei bisher weitgehend legal gewesen,” so Schmidt im FAZ-Interview. Frau Prokop hätte bei der Einstellung für Einstellung plädiert, macht die Investmentbanken zu. Sie taugen nicht.

Auch der amerikanische Kongress hat mehr Geduld mit den Autobossen aus Detroit. Er will ihm nun doch eine Gnadenfrist gewähren. Repüublikaner und Demokraten haben sich darauf geeinigt, GM Ford und Chryler vorläufig 15 Milliarden Dollar Hilfe zu geben, damit sie über die Runden kommen. Der britische Economist aber hatte schon vor Wochen geschrieben, das Beste für die Industrie sei, wenn die Konzerne nicht über die Runden kämen.

Aus Sicht des Economist sind die US-Konzerne überflüssig, weil schon heute  die Chinesen (466.000 Neuwagen Im September), die Brasilianer (206.000), die Russen (179.000) und die Inder (119.000) mehr Autos kaufen als die Amerikaner. Deren Verkäufe seien mit 800.000 im Monat November auf den… weiter lesen

10.10.2008 von Ben Gerten
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Dow Jones fällt um 35 Prozent

von Ben Gerten

Dow Jones, der bekannte Index amerikanischer Aktien ist seit seinem Höhepunkt vor einem Jahr um mehr als 35 Prozent gefallen. Gestern erreichte der Stand 8580 Punkte, den niedrigesten Stand seit fünf Jahren. Amerkanische Sparer haben bei dieser Börsenentwicklung mehr als zwei Billionen Dollar an Altersvorsorgevermögen verloren.

Der Verlust an den Aktienmärkten wäre der schlimmste jährliche Verlust seit den dreißiger Jahren. Viele amerikanische Sparer haben deswegen aufgehört auf ihre Altersvorsorgekonten einzuzahlen, schreibt die USA Today.

Anderswo geht es nicht besser. Vor einem Jahr sprach vor allem die Investmentbank Goldman Sachs vom Erfolg der Bric-Staaten, Bric das sind Brasilien, Russland, China und Indien. Brasiliens und Chinas Aktienmarkt sind in den vergangenen Monaten um mehr als fünzig Prozent eingebrochen, Russlands Markt sogar um 60 Prozent und Indiens Markt um knapp fünfzig Prozent.

Frau Prokop steht inzwischen einigermaßen sprachlos vor den Kapriolen der Bankiers und Börsenmanager. Spinnen die denn?

22.08.2008 von Ben Gerten
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Britische Ethik: Adidas und Reebok durchgefallen

von Ben Gerten

Die beiden zum Adidas Konzern gehörenden Sportartikelmarken Adidas und Reebok sind beim Ethik-Ranking des britischen Ethical Consumer Magazine durchgefallen. Beide Firmen belegen gemeinsam den letzen Platz. Puma wird Vorletzter. Testsieger ist die Ökomarke Gossypium der britischen Firma Vericott Ltd. Asics und Nike bewegen sich im Mittelfeld.

Die Bewertung ist harsch, obwohl zum Beispiel Reebok und Puma wie auch Nike und Timberland inzwischen alle Fabriken nennen, in denen für sie produziert wird, um die Produktionsstandards nach außen hin kontrollierbar und transparent zu machen.

Für eine positive CSR-Bewertung der Ethical Consumer Organisation in Manchester nicht genug. Die britische Organisation verlangt für ein besseres Urteil mindestens auch eine Bio-Produktserie.  Die Begründung: Dem verbreiteten und für die Landarbeiter gesundheitsschädlichen intensiven Pestizideinsatz im Baumwollanbau komme man nur duch die Umstellung auf biologische Produktion bei (www.ehtiscore.org).

Adidas und Reebok gerieten zudem besonders in die Kritik wegen der Schließung von Fabriken in Indonesien, die über 10.000 Menschen arbeitslos gemacht… weiter lesen