Posts Tagged ‘Clement’

21.07.2009 von Ben Gerten
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Vattenfall hilft der SPD

von Ben Gerten

Die SPD hat Unterstützung im Wahlkampf bitter nötig. Als treuer Freund für die Genossen entpuppt sich dabei der schwedische Vattenfall-Konzern. Ohne die Reaktor und Kommunikationspannen der nordischen Atomstromer stünden die Genossen derzeit öffentlich im Hemd.

Nach der Faz, die vor zwei Wochen die Schließung von Krümmel forderte, ist jetz auch die BILD-Zeitung zum gleichen Ergebnis gekommen. Allerdings sieht Kolumnist Hugo Müller-Vogg die Bande noch enger. Der Grund: Für Vattenfalls-Anti-Atom-Wahlkampfhilfe soll der Vattenfall-Cheflobbyist Rainer Knauber mit dem Posten des SPD-Wirtschaftsministers in Saarbrücken belohnt werden.

Frau Prokop hätte nur gesagt, Knauber ist nicht Clement, das Saarland ja auch ein bisschen kleiner als NRW und Vattenfall deutlich kleiner als RWE. Ansonsten ist in Energiefragen ja schon immer auf die Genossen Verlass: Schröder-Gazprom, Müller-Ruhrkohle. 

24.08.2008 von Ben Gerten
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“Cicero” für grüne Masochisten

von Ben Gerten

Die Zeitgeistzeitschrift “Cicero” hat für ihre neueste Ausgabe das grüne Milieu entdeckt. Auf 150 Seiten thematisieren die Macher aus Potsdam die grünen Themen Atomkraft, Konsum, Klima etc. 

Bezahlt wird das ganze von Öl- und Autokonzernen, die die Spezialausgabe des Magazins mit reichlich Anzeigen zum Geschäft für den Ringier-Verlag (Berater Gerhard Schröder) machen. Auf zwei Umschlagseiten und vier Innenseiten strunzt BP mit seinem Öko-Engagement, ein Umschlag und eine Doppelseite beschreibt Toyotas Hybrid-Strategie. Hinzu kommen u.a. eine Doppelseite BMW, eine Doppelseite Braunkohle, Seiten u.a. von Lufthansa, Ford, Lanxess und DHL. Der Verlagsleiter freut sich in Branchendiensten, die Konzerne hätten die Chance genutzt die “Leser auf ihr Engagement im Berich Umwelt zu lenken”.

Die Leser müßte es nicht stören, wenn die Konzerne eine spannende Aufklärungsserie über wirkliche und vermeintliche Probleme des Planeten finanzierten. Leider riecht es im Heft häufig nach ausgezeichneter PR statt nach ausgezeichneter Auseinandersetztung.

So berichtet zum Beispiel der Kölner Journalist Tobias Kaufmann (Mitglied der “Achse… weiter lesen

31.07.2008 von Ben Gerten
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Biblis-Aufsichtsrat Clement stellt sich als Opfer dar

von Ben Gerten

Das Schiedsgericht der SPD in Nordrhein-Westfalen hat Wolfgang Clement wegen parteischädigenden Verhaltens aus der Partei geworfen. Der Grund: Clement hatte im Januar in der Welt am Sonntag und im Fernsehen bei “Hart, aber fair” gesagt, dass man die hessischen SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti nicht wählen könne. Und die hatte dann die Wahl knapp nicht gewonnen.

Die Aufregung ist heute groß. Kann man den Hartz-Minister Clement, der Langzeitarbeitslose schon mal in Studien des eigenen Ministeriums beschimpfen ließ, ausschließen? Gibt es einen Linksruck in der SPD?

Worüber heute kaum geredet wurde, ist der ökonomische Hintergrund für Clements Anschlag auf die eigenen Partei. Clement muss  als Aufsichtsrat von RWE Power an einem Weiterbetrieb des Uralt-Meilers Biblis in Hessen interessiert sein, Frau Ypsilanti wollte den Ausstieg beschleunigen.

Bei Frau Prokop konnte man damals lesen, “Für Clements konkretes Plädoyer mag es eine Reihe von Gründen geben. Mindestens zweien lohnt es sich nachzugehen: Geld und Männerfreundschaft.

Erstens ist Clement… weiter lesen