Posts Tagged ‘FAS’

14.10.2008 von Ben Gerten
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Depfa-Bank k.o., Bund haftet, Chef hat 100 Millionen Euro bekommen

von Ben Gerten

Der letzte Chef der eigenständigen Depfa Bank hat beim Verkauf seiner Bank an die Hypo Real Estate im Jahr 2007 rund 100 Millionen Euro kassiert. Die Summe kam jetzt bei weiteren Untersuchungen der Beinahe-Pleite der in Irland registrierten Pfandbrief-Bank zum Vorschein. Ex-Chef Gerhard Bruckermann hatte die Depfa in den Jahren zuvor auf ein rikantes Geschäftsmodell getrimmt. Langfristige Verbindlichkeiten sollten mit immer neuen kurzfristigen Krediten finanziert werden, schreibt die FAS in ihrer Sonntagsausgabe. Der Unterschied zwischen den höheren Zinsen für die langfristigen Krediten und den niedrigeren kurzfristigen Zinssätzen sollte das Geschäft finanzieren.

Eben diese Geschäfte der Depfa hatten in den vergangenen Woche die Hypo Real Estate ins Schlingern gebracht und letztlich das Rettungsprogramm für den gesamten deutschen Bankenmarkt provoziert.

Frau Prokop könnte sich über das Geschäftsmodell ereifern. Das ist ja genau, als wenn ich mein Haus statt mit einem langlaufenden Hypothekenkredit mit immer neuen kurzfristigen Dreimonats-Krediten finanziert hätte. Ein Spiel mit dem Feuer.

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18.08.2008 von Ben Gerten
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Frankfurter Allgemeine für mehr Vorschulbildung

von Ben Gerten

In Deutschland wird viel zu wenig Wert auf die Vorschulbildung gelegt und damit die Ungleichheit von Bildungschancen zementiert. Zu dieser Überzeugung sind jetzt auch die Redakteure der Frankurter Allgemeinen Sonntagszeitung gekommen. Der SPD-Politiker Karl Lauterbach hatte die fehlenden Anstrengungen des Staates für die Vorschulbildung zuletzt skandalisiert. Staatliches Handeln vertiefe die Ungleichheit von Bildungschancen statt sie zu beheben, so Lauterbach in Berlin  http://blogs.taz.de/frauprokop/2008/07/16/experimentes_r…_nicht-wissensexperimentes_regieren_unter_den_bedingungen_des_nicht-wissens.

Unter der Überschrift “Mehr Bildung für die armen Babys” berichten nun die FAS-Redakteure über die Arbeiten des Bildungsökonomen und Wirtschaftsnobelpreisträgers James Heckmann. Ihre Zusammenfassung:

Je früher im Leben wir vom Schicksal benachteiligte Kinder fördern, desto größer ist ihre Aussicht auf Erfolg. Und desto billiger wird es für die Gesellschaft.

Dann legt die Zeitung Statistiken vor, nach denen in Deutschland für Vorschul- und Grundschulkinder besonders wenig Geld, für Gymnasiasten und Studierende besonders viel Geld ausgegeben wird. Um dann deutsche Bildungsforscher zu zitieren, die das Ungleicheitsproblem hierzulande für noch gravierender als… weiter lesen