Posts Tagged ‘Insolvenz’

11.12.2008 von Ben Gerten
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Altindustrie Auto V – Erster großer Happen der Heuschrecke

von Ben Gerten

Auf der Homepage der Private Equity Gesellschaft Montagu, die 2001 den Kauf des Pleite-Autozulieferers TMD Friction durch das Management der Firma begleitete, wird der Deal als erstes großes Geschäft dieser Art der Düsseldorfer Bank HBSC Trinkhaus &Burckhardt gefeiert.   

Frau Prokop würde ja die Düsseldorfer Investmentbankiers fragen, was sie heute zu ihrem Erfolg meinen. Schließlich waren sie bis mindestens Ende 2007 die Hausbankiers des Unternehmens.

http://www.montagu.com/portfolio/?id=823

http://webshop.langauto.hu/kepek/ber/Textar/GVO_Bescheinigung_E_2007.pdf

10.12.2008 von Ben Gerten
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Altindustrie Auto IV – Tödliche Heuschrecken

von Ben Gerten

Es hat einen ersten großen deutschen Autozulieferer erwischt. Der weltgrößte Hersteller von Bremsbelägen musste in den vergangenen Tagen den Weg zum Konkursrichter antreten.

Bremsbelaghersteller TMD Friction, mit 4.500 Mitarbeitern weltweit und 2000 in Deutschland Weltmarktführer in seinem Segment, ist pleite, weil angesichts der Autokrise und stornierter Aufträge das Bare fehlt. Ein Konkursverwalter ist gefunden, der Betrieb soll vorläufig weiterlaufen. Die Firma mit Hauptsitz in Leverkusen und Werken in Essen, in Hamm (Rheinland-Pfalz) und Coswig (Sachsen) stellte zu guten Zeiten täglich eine Million Bremsbeläge her.

Und warum hat die Firma keine Reserven. Die IG Metall zumindest zeigt mit dem Finger auf die Eigentumsverhältnisse. 2000 wurde die Firma für damals 776 Millionen Euro an die britische Investorengruppe Montagu verkauft, die den Mittelständler im vergangenen Jahr an einen Hedgefonds verkaufte. Statt Eigenkapital mitzubringen hätten die Finanzinvestoren vonweiter lesen

15.09.2008 von Ben Gerten
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Wall Street zwinkert, Lehman stirbt

von Ben Gerten
    Amerikanische Zeitungen beschreiben das Ende der Investmentbank Lehman Brothers als Western ohne Helden. Die US-Regierung habe am Freitagabend die Wall Street aufgefordert, die Bank zu retten und gleichzeitig erklärt, für diese Rettung – anders als bei Fällen in der jüngsten Vergangenheit – selbst kein Geld bereit zu stellen.

    Zu einer solchen Rettung konnten sich die Bankiers nicht verständigen. Stattdessen verbrachten sie das Wochenende damit, möglichst viel Wüste zwischen sich und die sterbende Stadt Lehman zu bringen.  Auch das konnte teuer werden. Wer zehn Millionen Dollar Anleihen von Lehman in Händen hielt und diese gegen einen Bankrott absichern wollte, sollte dafür zuletzt 8.000 Dollar Versicherungsprämie bezahlen, schreibt die New York Times (www.nytimes.com). Das wird sich die Citibank, den Berichten zufolge der größte Halter solcher Anleihen, sicher überlegt haben.

    Auch diese Chance ist nun vorbei. Mit der Insolvenz nach Chapter 11 amerikanischen Rechts bekommen die Geldgeber von Lehman für ihre

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