Posts Tagged ‘usa’

27.04.2010 von Ben Gerten
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US-Senatoren regen sich über Datenkrake Facebook auf

von Ben Gerten

US-Senatoren haben den Datenschutz als Thema entdeckt. Gleich mehrere führende US-Politiker sind heute gegen die neuen Nutzungsbedingungen von Facebook in die Bütt gegangen.
Das berichtet die US-Verbraucherorganisation Consumers Union in einem Blog. Facebook drohe den Nutzern ihre Daten zu enteignen, so der demokratische Senator Charles Schumer.

http://blogs.consumerreports.org/electronics/2010/04/ffacebook-privacy-senator-schumer-franken-bennet-instant-personalization-ftc.html?EXTKEY=I91CONL&CMP=OTC-ConsumeristRSS

Frau Prokop hätte sich gefreut, dass die Amerikaner es endlich auch merken.

20.04.2010 von Ben Gerten
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US-Börsenaufsichts SEC jagt Goldman Sachs wegen Anlagebetrugs

von Ben Gerten

Die US-Börsenaufsicht SEC wirft Managern der weltgrößten Investmentbank Goldman Sachs Anlagebetrug vor. Die Manager der Großbank hätten ihre Kunden gleichzeitig auf einen weiteren Immobilienboom wetten lassen und Wetten auf das Platzen der Immobilienblase finanziert. Das allein ist aber noch ncht illegal. Illegal werde die Politik der Investmentbank aber, wenn man Wertpapiere schon mit dem Ziel auflege und verkaufe, sie vor die Wand fahren zu lassen und dabei bestimmten Kunden Extraprofite zukommen zu lassen. Ein Hedgefonds soll die später entwerteten sogenannten Abacus Anleihen der Goldman mit entwickelt haben und beim Wetten gegen die Anleihen eine Milliarde Dollar verdient haben. Goldman Sachs bestreitet nach den Berichten jeden Rechtsverstoß.

Die International Herald Tribune allerdings beschreibt ausführlich, wie die Arbeit der entsprechenden Abteilung intensiv vom Top-Management der Bank überwacht  gewesen sei. Die Zeitung schreibt weiter, dass das deutsche Bundesfinanzministerium angekündigt hat, im Zusammenhang mit dem Verfahren 140 Millionen Dollar an Verlusten der IKB bei… weiter lesen

28.03.2010 von Ben Gerten
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Rating-Agenturen lassen sich gute Noten gut bezahlen

von Ben Gerten

Rating-Agenturen, die von den Firmen bezahlt werden, deren Produkte sie bewerten, taugen nichts. Diese Einsicht hat sich zwei Jahre nach der Fehlbewertung der großen amerikanischen Investmentbanken sogar im Heimatland des Kapitalismus durchgesetzt. USA Today, immerhin die auflagenstärkste Zeitung der USA kommentierte kürzlich, “nur ein neues Geschäftsmodell kann den fundamentalen Interessenkonflikt hier beenden”.

Der Kommentar der Redaktion lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig: “Wenn Sie sich gewundert haben, warum die Agenturen Pakete von Immobilienkredite mit AAA bewerteten, die dann die Kreditkrise ausgelöst haben, die Antwort ist einfach. Sie haben dafür gutes Geld erhalten.”

Die Redakteure wählten deutliche Worte, weil z. B. Harvard Professor Lawrence Tribe die Arbeit von Standard & Poors und Moodys im Auftrag der Firmen mit der von Comsumer Reports verglich, also der amerikanischen Stiftung Warentest. Der Unterschied sei aber, Consumer Reports lasse sich nicht von den Firmen finanzieren, deren Produkte es bewerte .

http://www.huffingtonpost.com/2009/11/11/how-credit-raters-fended_n_354190.html

Frau Prokop hätte an… weiter lesen

28.03.2010 von Ben Gerten
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Schärfere Steuerfahnder in London, Gehaltskontolle an der Wall Street

von Ben Gerten

 Die angelsächsische Presse berichtet von deutlich schärferem Vorgehen gegen Steuersünder in Großbritannien und Gehaltskontrollen bei Top Managern an der Wall Street.

Das Wall Street Journal berichtete in der vergangenen Woche, dass der britische Finanzminister Alister Darling (der heißt wirklich so), die maximale Geldstrafe bei Steuerhinterziehung verdoppeln will. Bisher müssen die Steuern mit Zinsen nachgezahlt werden und maximal noch mal so viel Geld als Strafe. Künftig darf die Strafe 200 Prozent der geschuldeten Steuer betragen.  

Barack Obamas Gehalts-Kontrolleur (Pay Czar) Kenneth Feinberg, der die Gehälter der Bankmanager überwachen soll, hat sich Informationen über die Gehälter und Bonuszahlung an die jeweils 25 bestverdienenden Manager von 419 US-Firmen kommen lassen, die in der Krise von Staatshilfen profitierten.  Im Zweifel werde er versuchen zu hohe Zahlungen rückgängig zu machen. Bei fünf Firmen AIG, Chrysler, General Motors, Chrysler Financial und GMAC kann Feinberg die Gehälter der jeweils 100 Top Manager direkt bestimmen, so die Financial Times.

Frau Prokop… weiter lesen

18.01.2010 von Ben Gerten
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BBC liefert Zahlen zum US-Gesundheitssystem

von Ben Gerten

Vergangene Woche hat die BBC ein Feature zum US-Gesundheitssystem abgeliefert http://bit.ly/5d1531. Mit den Zahlen im Hintergrund versteht man besser, warum eine Reform dieses Systems so notwendig erscheint und warum private Gesundheitsversorgung nach amerikanischen Vorbild bei der deutschen Debatte nur als abschreckendes Beispiel dienen kann:

- Die USA geben 16 Prozent ihres Bruttosozialprodukts für die Gesundheitsversorgung aus. Der Anteil ist höher als bei jeden anderen Industrieland.

- In Zahlen sind das 2460 Milliarden Dollar im Jahr. 

- Oder 15.000 Dollar pro Haushalt.

- Trotzdem sind 49 Millionen Amerikaner überhaupt nicht krankenversichert.

- 18.000 Menschen sterben jährlich, weil sie unversichert keine richtige Versorgung bekommen.

- Nicht Versicherte und nur unzureichende Versicherte stehen bei schweren Krankheiten vor dem Ruin. Solche Behandlungskosten waren vor der Finanzkrise für 62 Prozent aller Privatinsolvenzen in den USA verantwortlich.

- Und bei der Säuglingssterblichkeit liegen die USA weltweit auf Platz 46, hinter Kuba.

Frau Prokop hätte mich an die amerikanischen… weiter lesen

17.01.2010 von Ben Gerten
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Ende der Krise: Amerikaner kaufen keine Weihnachtsgeschenke, Russen keine Autos

von Ben Gerten

Wirtschaftliche Erholung, pah. Die Amerikaner haben im Weihnachtsmonat Dezember weniger Geld ausgegeben als in den Vormonaten. Die sogenannten Analysten hatten angesichts der großen Konjunkturprogramme hingegen eine Steigerung des Konsums zu Weihnachten erwartet. Jetzt wird nach Erklärungen gesucht und die Angst vor der Zukunft bemüht.

Die soll die Russen gar nicht erfasst haben. Die hätten bloß von ihren Banken keine Kredite mehr bekommen. Und so haben sie 2009 49 Prozent weniger Autos gekauft haben als im Jahr zuvor. Statt als zweitgrößter Automarkt Europas bei den Zulassungszahlen Deutschland auf den Fersen zu sein, haben die Russen 2009 nur 1,47 Millionen Neuwagen gekauft. Das berichtet Reuters aus Moskau. In Deutschland wurden mit der Abwrackprämie 3,8 Millionen Autos verkauft, nach 3,1 Millionen 2008.

Frau Prokop hätte die Stirn gerunzelt.  Und sich gefragt, wann endlich verlässliche Zahlen zum deutschen Weihnachtsgeschäft kommen. 

12.01.2010 von Ben Gerten
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Goldman Sachs zahlt Bankern im Schnitt 595.000 Dollar Bonus

von Ben Gerten

Die Investmentbanker diesseits und jenseits des Atlantik haben die Zeichen der Zeit nicht verstanden. In den kommenden Tagen wollen die Firmen, die die Welt an den Rand des wirtschaftlichen Abgrunds und die öffentlichen Haushalte in große Schwierigkeiten gebracht haben, ihren Mitarbeitern Boni fast in Rekordhöhe  auszahlen.

Goldman Sachs soll nach einem Bericht der International Herald Tribune seinen Mitarbeitern im Schnitt 595.000 Dollar an Boni auszahlen, JP Morgan plane 463.000 Dollar pro Mitarbeiter. Goldman Sachs soll dabei seinen 30 bestbezahlten Bankern die Boni ausschließlich in Aktien auszahlen.

Die internationale Presse berichtet, die Banker seien vor allem besorgt, wie man das Aufsehen über diese Bonuszahlungen möglichst gering halte. Goldman Sachs habe sogar die Verkündung seiner Zahlen auf den 21. Januar nach hinten geschoben, um nicht so im Scheinwerferlicht zu stehen.

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07.01.2010 von Ben Gerten
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Schrottimmobilien für US-Millionäre

von Ben Gerten

Credit Suisse soll in den USA Schrottimmobilien für acht Milliarden Dollar an Millionäre verkauft haben und sieht sich jetzt Schadensersatzklagen in Höhe von 24 Milliarden Dollar gegenüber. Die Kläger wollen nämlich erstens ihr Geld zurück und verlangen zweitens eine Bestrafung in doppelter Höhe des angerichteten Schadens. Zwei Kläger haben für 3.000 Geschädigte eine entsprechende Sammelklage eingereicht, berichtete die Financial Times Deutschland diese Woche.

Die Kläger sparen nicht mit harten Worten. Sie sprechen von einem Komplott zu ihren Las7ten, von Erpressung, Geldwäsche und Verschwörung. Credit Suisse sei ein „internationales Bankenraubtier“. Der Trick der Bank sei immer der Gleiche gewesen. Man habe mit viel zu hohen Krediten Beteiligungen an teuren Skiresorts in den Rocky Mountains finanziert. Erst habe die Bank an den Gebühren verdient und dann darauf spekuliert, dass die Kunden vor die Wand fahren um die Resorts und mit den Sicherheitenweiter lesen

25.08.2009 von Ben Gerten
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Obamas beste Wünsche zum Ramadan

von Ben Gerten

US-Präsident Barack Obama setzt seine Politik der Gespräche mit den Muslimen in aller Welt fort und wünscht ihnen einen friedvollen Ramadan. Die Rede ist gut, vor allem aber erinnert die Rede daran, dass man solche Wünsche auch von unserem Staatsoberhaupt und unserer Kanzlerin erwarten würde http://www.state.gov/p/nea/rls/rm/2009/128227.htm

Frau Prokop jedenfalls hätte sich sehr gefreut wenn neben den obligatorischen Oster- und Weihnachtswünschen auch gute Wünsche der Regierung zum Ramadan anzeigen würden, dass Präsident Horst Köhler und Kanzlerin Angela Merkel in Deutschland Menschen aller Religionen die gleiche Wertschätzung entgegen bringen.

24.08.2009 von Ben Gerten
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Klonfleisch bald in Europas Supermärkten

von Ben Gerten

In den USA und in Kanada wird Klonfleisch bereits verkauft. Durch eine Regelungslücke könnte solches Fleisch prinzipiell auch in Europäische Supermärkte gelangen, schreibt das Fachblatt „Umwelt aktuell“ in seiner Augustausgabe. Der EU-Agrarministerrat will die Vermarktung von Klonfleisch zwar regulieren. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hält das Fleisch aber schon heute grundsätzlich für gesundheitlich unbedenklich. Man müsse nur weiter forschen.

Frau Prokop bekam bei solcher Wissenschaft immer einen Hals. Sie hätte gefordert, Klonfleisch grundsätzlich nur in der Kantine der EFSA zu servieren und von den Wissenschaftlern einige Jahre lang den Nachweis eines regelmäßigen Genusses einzufordern. Mindestens bis zum Ende dieses Dauertests gehörten die Klonschnitzel verboten.