Posts Tagged ‘USA Today’

28.03.2010 von Ben Gerten
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Rating-Agenturen lassen sich gute Noten gut bezahlen

von Ben Gerten

Rating-Agenturen, die von den Firmen bezahlt werden, deren Produkte sie bewerten, taugen nichts. Diese Einsicht hat sich zwei Jahre nach der Fehlbewertung der großen amerikanischen Investmentbanken sogar im Heimatland des Kapitalismus durchgesetzt. USA Today, immerhin die auflagenstärkste Zeitung der USA kommentierte kürzlich, “nur ein neues Geschäftsmodell kann den fundamentalen Interessenkonflikt hier beenden”.

Der Kommentar der Redaktion lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig: “Wenn Sie sich gewundert haben, warum die Agenturen Pakete von Immobilienkredite mit AAA bewerteten, die dann die Kreditkrise ausgelöst haben, die Antwort ist einfach. Sie haben dafür gutes Geld erhalten.”

Die Redakteure wählten deutliche Worte, weil z. B. Harvard Professor Lawrence Tribe die Arbeit von Standard & Poors und Moodys im Auftrag der Firmen mit der von Comsumer Reports verglich, also der amerikanischen Stiftung Warentest. Der Unterschied sei aber, Consumer Reports lasse sich nicht von den Firmen finanzieren, deren Produkte es bewerte .

http://www.huffingtonpost.com/2009/11/11/how-credit-raters-fended_n_354190.html

Frau Prokop hätte an… weiter lesen

11.03.2010 von Ben Gerten
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US-Senatoren verwässern Finanzmarktregeln

von Ben Gerten

Demokratische US-Senatoren, die sich von der Finanzbranche aushalten lassen, verwässern derzeit die Regulierungspläne der Obama-Administration für den Finanzmarkt. Ganz vorne bei den Weichspülern Senator Christopher Dodd aus Conneticut, Vorsitzender des Bankausschusses im Senat und vom Filmemacher Michael Moore als bevorzugter Kunde der Bankbranche identifiziert http://www.michaelmoore.com/tag/chris-dodd .
Dodd, der wohl auch wegen dieses Skandals nicht mehr zur Wiederwahl antritt, versucht im Senat eine eigenständige Verbraucherbehörde (Consumer Financial Protection Agency) im Finanzmarkt zu verhindern und auch Größenbegrenzungen für Banken, damit sie bei einer Pleite das Finanzsystem nicht mehr ins Verderben stürzen können.
So berichtet es jedenfalls USA Today. Und Frau Prokop wäre nur allzugern bereit gewesen, solchen Berichten zu glauben. Belege gibt es genug.

01.02.2009 von Ben Gerten
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Audi: 100.000 Dollar für eine Sekunde Super Bowl

von Ben Gerten

Audi hat´s noch. Die VW-Tochter wirbt beim American Football Super Bowl heute abend. 2,9 Millionen Dollar kostet die Ausstrahlung pro 30 Sekunden-Spot, die Produktion des Werbefilmchens nicht mit eingerechnet. General Motors hingegen, der schwerkranke US-Konzern, strich die Segel. “Wenn die Konkurrenz auf die Bremse tritt, können wir beschleunigen, können wir viel mehr gewinnen”, so Audi US-Marketing-Chef Scott Keogh in der Zeitung USA Today.
Die Diskussion über den Sinn oder Unsinn der teuren Werbesekunden wird heftig geführt. Fed Ex, gebeutelter Postdienstleister, der im Dezember alle Gehälter gekürzt hatte, ließ in US-Zeitungen verlauten: Diese Art Werbung könnten wir unseren Kunden und unseren Mitarbeitern nicht erklären.
Pakete schicken muss man nicht unbedingt in der Krise. Bier und Cola trinken hingegen schon. So werben die Bierbrauerei Anheuser-Busch, Softdrinkgigant Coca-Cola, Pepsi Cola auch in diesem Jahr beim teuersten Fernsehereignis des Jahres in den USA. Und Tierfutter-Spezialist Pedigree versucht sogar erstmals beim Super Bowl… weiter lesen

28.10.2008 von Ben Gerten
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US-Neonazis nähern sich Republikanern an

von Ben Gerten

Schon Tage bevor die Mordpläne zweier US-Neonazis am demokratischen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama öffentlich wurden, hat sich die US-Presse intensiv mit den Neonazis beschäftigt. Die größte Zeitung des Landes, USA Today, hat in der vergangenen Woche von einer Website Stormfront berichtet mit 144.000 registrierten Mitgliedern und an manchen Tagen über 40.000 Besuchern. Don Black, ehemals führendes Mitglied des Ku Klux Klan, habe die Website schon 1995 gegründet. Sein Sohn Derek engagiert sich heute mit Hilfe des Vaters bei den Republikanern in Florida. Die versuchen bislang vergeblich, den in politische Ämter gewählten jungen Mann wieder loszuwerden. 

Die Blacks geben sich bürgerlich, beklagen vor allem die zunehmende Immigration in den USA, erklären, dass es ihnen um friedliche Nachbarschaften für die Erziehung der Kinder gehe und spielen auch sonst virtuos auf der Klaviatur der bürgerlichen Fremdenfeindlichkeit.

Aber es gibt in den USA auch knapp 900 Gruppen von offen rassistischen sogenannten White Supremacy Groups und… weiter lesen

28.10.2008 von Ben Gerten
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US-Wissenschaftler finden jetzt kleine Banken sexy

von Ben Gerten

Amerikanische Wissenschaftler entdecken kleine Banken als stabilisierende Faktoren in der Volkswirtschaft. Philipp Langman und Ellen Seidman schreiben unter der Überschrift “Too small to fail”, dass in den USA die Wahrscheinlichkeit einer Bankpleite “bei großen Banken zuletzt acht mal so hoch ist wie bei Banken mit einer Bilanzsumme unter einer Milliarde Dollar”. Die Zahlen stammten vom der amerikanischen Einlagensicherung Federal Deposit Insurance Corp. und wurden in der vergangenen Woche in USA Today veröffentlicht.

Nimmt man die gängige ökonomische Theorie, die sich in der Vergangenheit für die Deregulierung der Finanzmärkte ausgesprochen hat, dürfte der Erfolg der kleinen Banken so nicht sein. Große Banken wären nach dieser Theorie viel eher in der Lage, für allen möglichen Finanzierungszwecke ein Angebot zu machen und damit wirtschaftlich überlegen.

Das Gegenteil sei aber richtig, so Langman und Seidman in USA Today. Kleine Banken hätten oft eine sehr viel genauere Kenntnis ihrer Kunden und seien in einem funktionierenden Markt sehr… weiter lesen

19.08.2008 von Ben Gerten
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US-Behörden: Die erste Salmonelle kam aus Mexiko

von Ben Gerten

Sie glauben, sie haben ihn, den Verursacher einer beunruhigenden Salmonellenepidemie in den USA. Im Juli fanden die Behörden den Erreger, der landesweit zu mindestens 1400 Erkrankungen geführt hatte, in mexikanischen Jalapenos. Vertrieben wurde das Gemüse über einen Großmarkt im texanischen Mc Allen, kaum zehn Kilometer nördlich der Grenze zu Mexiko. 

Zuvor hatten die US Food and Drug Administration (FDA) allerdings in großen Umfang verdächtige rohe Tomaten aus dem Verkehr gezogen und damit die Gemüseanbauer in Kalifornien, Texas und Florida gegen sich aufgebracht http://blogs.taz.de/frauprokop/2008/06/13/tomaten-salmon…ngress-floridatomaten-salmonellen-usa-fda-mc-donalds-taco-bell-burger-king-kongress-florida.

Gelöst ist das Problem der schnellen und unkontrollierten Verbreitung solcher Erreger  damit noch lange nicht. Erstens bestreiten die mexikanischen Behörden die Herkunft der Erreger, wie USA Today in der vergangenen Woche berichtete. Sie hätten auf keiner der in Frage kommenden Farm den Erregern mit dem gleichen genetischen Fingerabdruck gefunden.

Zweitens, so die Zeitung, sei klar geworden, dass die bisherige Kennzeichnung in den USA eben nicht funktioniert. Zwar würden inzwischen achtzig Prozent… weiter lesen