Denn in der Zweiten Liga ist noch Platz für dich. Man kann wirklich froh sein als Anhänger des 1. FC Nürnberg, dass der Club dieses Jahr mit dem Abstieg nichts mehr zu tun hat. Wenn ein Verein prädestiniert wäre, einen neuen Meilenstein bei “ulkigke Arten abzusteigen” zu setzen, dann der Club. Eigentlich. Aber dieses Jahr ist ja zum Glück alles ein bißchen anders, und so balgen sich 12 andere Mannschaften, aber der nicht der Club um die begehrten Plätze 16 bis 18, die dazu berechtigen, im nächsten Jahr gegen den 1. FC Kaiserslautern spielen zu dürfen. Früher wurden die Darwin Awards für besonders spektakuläre Arten, aus dem Leben zu scheiden, vergeben. Seit Neinilewen ist das ein bißchen aus der Mode gekommen. Nun warten wir gespannt auf die originellste Art abzusteigen. Die HSV-Spieler haben heimlich einen Eid geschworen, nur noch Kopfballtore zu kassieren, dafür aber wenigstens vier pro Spiel. Leverkusen hat… weiter lesen
Archive for April, 2007
Der Kommentar zum 28. Spieltag hat heute Abend Premiere. Ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass Schalke 04 weiterhin Tabellenführer ist. Ansonsten gilt:
Hingehen – Staunen – Satt werden !!
9. April 2007 – Ein Jahr “Volk ohne Raumdeckung”.
Aus diesem Anlaß gibt es am Ostermontag eine Lesung von und mit Rob Alef. Geboten werden die besten Flach- und Kurzpässe, Steilwitze, Kabinettstückchen, Schmähkritiken und Volltreffer aus den letzten zwölf Monaten. Dazu den aktuellen Bundesliga-Kommentar zum 28. Spieltag. Außerdem Gedichte und Prosa mit ohne Fußball. Verbindlich mit im Angebot ist ein extra-leckeres sri-lankisch-indisches Büffet für nur 8 Euro (Getränke extra).
Datum: 9. April 2007 (Ostermontag)
Lesung: 20 Uhr
Buffet: 21 Uhr
Ort: Restaurant Mathura, Kolonnenstr. 43, 10829 Berlin-Schöneberg, U/S-Bahn Yorckstraße, Kleistpark, Südkeuz, Bus 104.
Die Lesung ist kostenlos, das Buffet ist verpflichtend. Die Veranstaltung soll neben der Aufnahme geistiger Nahrung auch dazu dienen, die beste… weiter lesen
Die gute alte Bogenlampe hat im Europapokal dieser Woche eine beeindruckende Rückkehr gefeiert. Erst überwindet Andrea Pirlo – genau der, der in der Kurzvorstellung dieses Blogs auftaucht – Bayern-Keeper Rensing mit einem Flugkopfball. Dann zwirbelt ein Osasuna-Spieler das 3:0 an Adler von Bayer Leverkusen vorbei, zuletzt muß Tim Wiese sein ganzes Können aufbieten, um gegen Alkmaar nicht ein Tor der Marke “Extrem Saublöd” zu kassieren. Rensing traf übrigens keine Schuld. Wenn die Abseitsfalle so geschickt übertölpelt wird wie beim 1:0 von Milan, muß der Torwart raus, auch wenn Bogenlampen immer hämisch grinsen, wenn sie wie ein nasser Sack ins Tor plumpsen. Adler traf auch keine Schuld. Dass das Vergeigen wichtiger Spiele nach wie vor zur Corporate Identity von Bayer Leverkusen gehört, wird er noch früh genug lernen. Für Bayer-Fans war das Debakel gegen die Dekonstruktivisten aus Pamplona Anlaß, den Kummer in einem Meer aus Alkohol (vulgo: Alkmaar) zu ertränken oder… weiter lesen
Auf eine Chance zum Elfmeter gegen die Bayern gelauert habe der russische Schiedsrichter, sagte der faire Sportsmann / der Gentleman / der Fußballweltbürger Hitzfeld nach einem Spiel, in dem Mailand ein Tor und ein Elfmeter verweigert worden war. Guter Stil geht anders, aber wenigstens war Hitzfelds Chef Beckenbauer klug genug, die Leistung des Schiedsrichters bis auf dessen Aussetzer in der 83. Minute ausdrücklich zu loben. Und nicht nur, weil das eine selten deutliche Fehlentscheidung war, hatten sich die Bayern das Unentschieden redlich verdient. Ab der 55. Minute stellte die taktisch immer noch brilliante, aber läuferisch mäßige Altherrenriege des AC Milan alle fußballerischen Bemühungen ein und bettelte um den Ausgleich. Den erzielte van Buyten zum Ersten mit der selten gesehenen Yoga-Position “Kranich mit Klumpfuß”, nicht schön, aber mit Tiefenentspannungswirkung für die Bayern. Und auch in der Schlußminute war der Belchier wieder zur Stelle, narrte Dida mit einem eiskalt ins kurze Eck… weiter lesen
Dieser Gedanke wird den Spielern von Werder Bremen am Samstag wohl öfters durch den Kopf gegangen sein. Wann immer in der Arena-Konferenz das Stadion der Freundschaft zugeschaltet war, gab es Freistoß für Bremen, 18 bis 25 Meter vor dem Cottbusser Tor, das nicht mit der U-Bahn-Station Kottbusser Tor in Berlin verwechselt werden sollte. Und jedesmal drosch (drusch) ein hochtalentierter Profi – Diego, Frings, Naldo – das Spielgerät in die Mauer oder acht Meter drüber. Eine Endlosschleife der Einfallslosigkeit. Dieser ist es zu verdanken, dass Schalke 04 immer noch Tabellenführer ist. Königsblau verlor trotz Ausraster-Olli, Pöbel-Brazzo und Mecker-Willy verdient in München und muß langsam mal etwas tun, um aus eigener Kraft Meister zu werden. Ein Spiel gewinnen wäre nicht schlecht. Zum Beispiel gegen Gladbach, das auswärtsschwächste Team der Liga. Jetzt kann es sogar Stuttgart wieder schaffen, bei denen Benny Lauth sein erstes Tor “nach gefühlten zehn Jahren” (Arena) erzielte und damit… weiter lesen