Der kicker hatte am Montag einen recht reißerischen Artikel über “reiche englische Clubs”, die deutsche Nachwuchstalente “wegkaufen”, ilustriert mit einer Heuschrecke, voll witzisch.
Erstaunlicherweise war kein einziger Torhüter auf der Liste der verlorenen Söhne. Eigentlich sollten die Scouts jeden deutschen F-Jugendlichen, der einen Ball fangen kann, sofort auf die Insel locken, mit einem Jahresgehalt ab einer Million Euro pro Lebensjahr Minimum. Dann sollten die Eltern und das gesamte soziale Umfeld sowie der Welttorhüter des Jahres 2025 selbst behutsam auf die Vorteile einer englischen Staatsbürgerschaft vorbereitet werden, als da wären lustiges Königshaus, lustiges Wetter, lustiger Fußball und lustiger Humor. Außerdem hat man als Engländer den Zweiten Weltkrieg gewonnen. Andererseits hat man dann auch die Frauenkirche bombardiert. Gut, lassen wir den Zweiten Weltkrieg als Standortvorteil weg. Trotzdem, jede Menge Argumente. Nicht zuletzt die absolute Konkurrenzlosigkeit auf der Position des Torhüters. Kein Gehickehacke, wer jetzt dem Enke sein Rensing sein darf. Ich bin… weiter lesen