Damals, als ich noch der Waldbauernbub war, suchte ich wie alle anderen Entenküken eine Entenmama, die zu mir paßt. Die, die ich erblickte, trug ein rot-schwarzes Trikot und wackelte gerade durch die Zweite Liga Süd. Im gleichen Moment bekam ich einen halbhoch angesetzten, scharfgeschossenen Ball an den Kopf, und mein Schicksal war besiegelt. Keine andere Sportart, nicht einmal Baseball, hat je diesen Stellenwert in meinem Leben erreicht. Das lange Warten auf die zehnte Deutsche Meisterschaft einer mittelfränkischen Fußballlegende vertreibe ich mir mit dem Verfassen satirischer Texte in der taz und anderswo. Mein erster Roman “Bang Bang stirbt” erschien 2005 im Shayol Verlag in Berlin. Dort bin ich auch polizeilich gemeldet.
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