
Ines Pohl (Foto: Bernd Hartung)
taz-Chefin Ines Pohl glaubt, Twitter “wird sich relativ schnell erledigt haben”. Aus journalistischer Sicht finde sie es “ganz oft schlichtweg albern”. Das sagte sie im Interview mit dem Medium Magazin, das
auch online auf der Webseite des Magazins steht. Dort spricht sie auch über “das Gestrüpp” in der taz-Redaktion aus “gewachsenen Freundschaften, Animositäten, Seilschaften” und wie sie damit umgeht, dass manche Diskussionen in der Redaktion sich in aller Ausführlichkeit im Kreis drehen. Lesenswert!
hagbard says:
“oder als wir als Erste das Video ins Netz stellten von dem Mann, der von der Polizei verprügelt wurde”
also ich würde mal sagen “ins Netz gestellt” haben es diejenigen, die es auch aufgenommen haben oder die Videoseiten.
Das soll jetzt die Aussage nicht runterspielen oder so, aber diese Wahl der Begriffe zeigt aber immer noch so kleine Fehlsichtweisen. Die taz hat es als erste “Zeitungswebseite” verbreitet.
Oktober 29th, 2009 at 14:24
jakob says:
Ich finde das Interview erfrischend ehrlich. Aber ob ihr das im Kampf gegen das Gestrüpp helfen wird?
(Und Fehler: “Ich bringe Dinge gern zu ENDE und …”)
Oktober 29th, 2009 at 16:18
Sebastian Heiser says:
Danke für den Hinweis auf den Tippfehler – ist korrigiert!
Oktober 29th, 2009 at 16:27
frakturfreak (frakturfreak) 's status on Friday, 30-Oct-09 00:48:52 UTC - Identi.ca says:
[...] http://hausblog.taz.de/2009/10/das-gestruepp-hier-ist-nur-schwer-zu-durchdringen/ a few seconds ago from choqoK [...]
Oktober 30th, 2009 at 02:49
marc (murdelta) 's status on Friday, 30-Oct-09 01:13:31 UTC - Identi.ca says:
[...] http://hausblog.taz.de/2009/10/das-gestruepp-hier-ist-nur-schwer-zu-durchdringen/ a few seconds ago from seesmic [...]
Oktober 30th, 2009 at 03:13
Annette Milz says:
Hallo, dass die “taz” ein Interesse daran hat, das mediummagazin-Interview zu dokumentieren, verstehe ich. Dass Ihr allerdings das komplette Interview ohne Rücksprache und Genehmigung publiziert finde ich alles andere als lustig.
Das Originalinterview ist in der Printausgabe von medium magazin, im Special “Journalistin 2009″, erschienen. In der Zwischenzeit steht es auch online unter http://www.mediummagazin.de. Ihr könnt gerne darauf verlinken.
Annette Milz, Chefredakteurin medium magazin
Oktober 30th, 2009 at 13:25
Sebastian Heiser says:
Hallo Annette Milz,
danke für den Hinweis. Ich betreue dieses Blog und hatte das Interview abgetippt und online gestellt, ohne dies mit dem Medium Magazin oder mit Ines Pohl abgesprochen zu haben. Dies hatte ich bisher regelmäßig mit ihren Interviews so gemacht, weil es mir nach meiner Beobachtung üblich schien, dass Interviews von der interviewten Person auf ihrer Webseite online gestellt werden. Offenbar ist das vom Medium Magazin nicht gewollt. Da hätte ich besser vorher nachfragen sollen, Entschuldigung. Ich habe den Text jetzt gelöscht und nur noch einige Zitate verwendet. Es freut mich, dass der Text jetzt auch auf der Webseite des Medium Magazins steht, wohin ich nun verlinkt habe.
Beste Grüße
Sebastian Heiser
Oktober 30th, 2009 at 13:49
Der Triumph der Vernunft | dragstripGirl: this is heavy. says:
[...] am Vorfalls-Tag , Annette Milz, Chefredakteurin vom Medium Magazin und Sebastian Heiser von der taz bewiesen. Natürlich so gut wie unbemerkt. Vernunft wird viel zu oft [...]
November 4th, 2009 at 16:46
Mohawk says:
Hey, Annette Milz kommentiert, dass sie das mit der fehlenden Genehmigung scheiße findet und die taz nimmt den Wortlaut runter, setzt einen Link und gut ist. Kann man das nicht mal als Anschauungsbeispiel für angemessenes Verhalten an die Kollegin Eva Schweitzer schicken?
PS: Leider ist der Link zum Medium Magazin falsch gesetzt, man landet auf einer taz-Seite.
November 6th, 2009 at 01:39
Sebastian Heiser says:
Danke für den Hinweis auf den falschen Link, ist korrigiert!
November 6th, 2009 at 11:06