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vonMathias Broeckers 24.03.2010

taz Hausblog

Wie tickt die denn? Der Blog aus und über die taz mit Innenansichten, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

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Kleine Vorwarnung: in der morgigen Printausgabe erscheint eine ganzseitige Anzeige der Bild-Zeitung, auf der sich Chefredakteur Kai Diekmann selbst feiert: „BILD ist wirklich offen. Selbst ein Genosse der taz kann hier Chefredakteur sein.“ Der Branchendienst meedia kommentiert: „Wer gehofft hatte, dass die endlosen Kabbeleien zwischen Bild-Chefredakteur Kai Diekmann und der taz mit dem Auslaufen von Diekmanns viel beachtetem Webblog vorbei sind, hat sich getäuscht. (…) Offenbar hat sich der Bild-Chef trotz Weblog noch immer nicht an der taz abgearbeitet.“ Wie schon ihre Hauswand für eine künstlerische Langzeittherapie stellt die taz natürlich auch ihre bezahlten Anzeigenplätze für das psychotherapeutische Work-Out des geplagten BLID-Chefs gern zur Verfügung – und bittet ihre LeserInnen vorsorglich um Verständnis…

PS: Wer auch mal groß in die taz möchte: Eine ganzseitige, vierfarbige Anzeige kostet 11.997 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Dafür bieten wir die Aufmerksamkeit einer sehr interessanten Leserschaft (PDF) – und kleinere Anzeigen gibt es auch schon für kleineres Geld (PDF). Weitere Informationen und Beratung gibt es bei unserer Anzeigenabteilung.

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http://blogs.taz.de/hausblog/2010/03/24/kleine-vorwarnung/

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kommentare

  • super, das sind etwa 27 Jahresabos. Soll er machen, so häufig er möchte.
    An die Entsetzten: wenn ihr meint, eine solche Anzeige wäre ein Problem, dann stimmt irgendwas mit der Leserschaft nicht, denn dann wäre die zu leicht zu um-werben. Glaub ich nun wirklich nicht.

  • Kann Herr Diekmann gerne öfter machen. Dann ist mein (und auch sein) Genossenschaftsanteil vielleicht auch irgendwann wieder 100% wert. ;-)

  • Als ich heute morgen (nicht vorgewarnt) die taz das zweite mal umgeblättert hatte, war ich wütend.

    Zum Glück nur für wenige Sekunden, dann setzte sich das Lächeln durch.

  • Ich saß in der Sonne im Park und trotz Kampf mit dem Wind habe ich erfolgreich die heutige taz gelesen. Die Anzeige hat mich zum Lachen gebracht, danke, da beweisen beide Seiten dass sie erwachsen geworden und doch kindisch geblieben sind. So soll es sein!

    ;-)

  • Super! Von mir aus täglich so eine Anzeige! Es erhöht das Lesevergnügen und sichert die Existenz der kleinen Alternative zu Bild & Co. Und wer glaubt, taz-LeserInnen ließen sich durch eine Anzeige in Bild-Renegaten verwandeln, der glaubt auch, dass Killerspiele zu Amokläufen führen. Und die lesen eh Bild und Spiegel.

  • Für 12.000 EUR die Seele verkauft, da kann ich mit der Änderung meines Abos auf den politischen Preis ja noch ein wenig warten.

  • Werbung in Bild-Manier:

    So viel Text und so wenig Inhalt.

    Von mir aus kann er jeden Monat eine Anzeige schalten…Wenn’S Euch hilft…!

  • Glückwunsch TAZ zu den 12.000 Euro. Und Glückwunsch Kai Dieckmann zu diesem PR-Geniestreich. Der ganze Blätterwald rauscht! Auf Facebook, Twitter und Co. wird dieses Motiv in hoher Frequenz gepostet und weitergeleitet. Nach dem 100-Tage-Dieckmann-Blog ein weiterer Coup von diesem Herrn, der die Taz scheinbar nach Belieben wie ein Sau durchs Dorf treibt. Alle Achtung…! :-)

  • Ich dachte auch erst: Ojeh! Wieso denn das?

    Aber wieso eigentlich nicht? Befürchtet jemand ernsthaft, dass die Werbung Früchte trägt und Leser von der Taz zur Bild wechseln? Zeigt sie doch tatsächlich, dass die Taz die offene Zeitung ist: Klein-Kai darf Genosse sein und sein Geld einzahlen und sogar narzistische Werbung machen, in der er sich mit Rotfront-Faust lächerlich macht.

  • Ich mag diese Kappeleien zwischen Kai Diekmann und der taz immer mehr, zeigen doch beide Seiten einen gewissen Selbsthumor (ja, auch bei Kai Diekmann sehe ich Selbsthumor).
    Über die Qualität der BILD muss man nichts sagen, zweifellos jedoch ist Kai Diekmann ein durchaus intelligenter Mensch.

  • Neben der finzstabilisierenden 12 000 € Spende holt Herr Diekamm seine Leserschaft wohl da ab, wo sie stehen. villeicht bringt er sie ein wenig in Richtung Machtgewinnung für links. In einer Massendemokratie zählen doch tatsächlich nur Quantität und nicht die Qualität der Stimmen. Da ist vielleicht mehr und schneller „was zu machen“, als man glaubt. Die Anhäufung immenser Summen „privater“ Denknachlässigkeiten beim nicht nur politischen Erleben und Denken könnte durch einen „Spinglasseffekt“, der schnellen gemeinsamen Ausrichtung ungeordneter Magnetpole, sehr schnell stupifizierende Verhältnisse ändern.

  • Vorbildlich wie Genosse Diekmann vom schmutzigen Springer-Geld wenigstens ein bißchen für die taz abzweig1. Dass irgendein Leser sich eine neue Meinung über Bild bildet steht ebenfalls nicht zu befürchten – das Blättchen ist so dumpf & demagogisch wie je zu vor. Dass die taz so offen ist, selbst einen „Schmierfinken“ wie KD in ihrer Genossenschaft zuzulassen, ändert am Bild-Niveau nämlich nichts…
    Cheers!

  • Ich finde es doch eher enttäuschend. Das ist und bleibt Propaganda für ein reaktionäres Hetzblatt, das die 12.000 Euro locker wegstecken kann. Vllt. hättet ihr wenigstens 12.000.000 Euro rausschlagen können …

  • Haha, Super!!

    Fast 12000 Euro fürs Ego bezahlt und eine kleine Finanzspritze für die taz. Ich finds super und werde morgen beim Frühstück nochmal herzlich lachen. Und wahrscheinlich gleich über alle, die hier nörgeln, dass die taz ja sowas nicht machen könnte und sie ihr Abo kündigen wollen und … blah, blah, blah.

    MMD

  • Och neee, muss das denn sein? Auf welcher Seite gibt es die Anzeige denn, damit ich die wenigstens nicht auf versehen beim Frühstück erwische ;-)

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