Mein persönlicher Eindruck unserer Flattr-Bilanz im Juni ist, dass Leser nicht etwa die aufwändigsten Recherchen am stärksten honorieren, nicht die besten Reportagen und auch nicht die Artikel mit den besten Hintergrundinformationen unserer Fachredakteure. Am stärksten honoriert werden die Texte, in denen es gegen die Lieblingsfeinde unserer Leser geht: Neonazis, der Hochadel, die Bild-Zeitung, die schwarz-gelbe Bundesregierung. Ein kritischer Bericht über die Atomindustrie oder die Gentechnik wäre demzufolge wahrscheinlich auch gut gegangen, wenn wir so etwas im vergangenen Monat an prominenter Stelle auf taz.de gehabt hätten. 5590-mal wurden unsere Texte im Juni geflattert, dafür erhalten wir 988,50 Euro (im Mai waren es 143,55 Euro, allerdings auch nur innerhalb der letzten zwölf Tage des Monats). Hier die Hitliste der besthonorierten Artikel:

Platz 1: 31,11 Euro gibt es für einen Artikel darüber, wie eine Horst-Köhler-Satireseite unter dubiosen Umständen aus dem Netz verschwand. Ein selbst recherchiertes Stück, bei dem der Staat nicht gut wegkommt und es zudem noch um ein Netzthema geht – dafür zahlen unsere Leser offenbar gerne. Heute ist übrigens auch ein Folgeartikel erschienen.

Platz 2: 29,54 Euro gibt es für den Artikel über die hohe Roaming-Abrechnung der Telekom gegenüber BILD-Chefredakteur Kai Diekmann. Der Artikel hat nur drei Absätze und enthält keine Informationen, die nicht zuvor auch schon an anderer Stelle veröffentlicht worden wären. Der Klick zum Flattr-Knopf lässt sich hier nur über den hohen Schadenfreude-Faktor des Textes erklären.

Platz 3: 24,89 Euro ist unseren Lesern ein Artikel wert, in dem wir dokumentieren, wie in der Medienberichterstattung aus einem explodierten “Böller” auf einer kapitalismuskritischen Demonstration innerhalb weniger Tage eine “Splitterbombe” wird.

Platz 4: 20,59 Euro zahlen unsere Leser für den Hausblog-Eintrag über unsere Flattr-Einnahmen des ersten Monats. Der Blogbeitrag wurde in vielen Blogs und auf Twitter verlinkt und offenbar haben viele Gelegenheitslser die Chance genutzt, uns Geld für die allgemeine Berichterstattung auf taz.de zu zahlen.

Platz 5: 20,40 Euro erhalten wir für Teil drei der abgedrehten Vuvuzela-Kolumne von Deniz Yücel, in der er sich mit dem Reichsparteitag-Zitat bei der ZDF-Übertragung der Fußball-WM beschäftigt.

Platz 6: 16,48 Euro gibt es für einen satirischen Artikel, in dem wir Ernst August von Hannover als Bundespräsidenten vorschlagen. Unter anderem, weil er “alles andere als eine mimosenhafte Memme” ist, sondern im Gegenteil als “ausgesprochen durchsetzungsfähig, zupackend und handgreiflich” gilt.

Platz 7: 15,18 Euro zahlen die Leser für meine Vierte-Gewalt-Bilanz, in der ich mich selbstkritisch mit meiner Arbeit als Journalist und “Kontrolleur der Mächtigen” auseinandersetze.

Platz 8: 13,92 Euro erhalten wir für den Artikel über rechtsextreme Tendenzen bei einem Kreisverband der Jungen Union. Klassisches taz-Thema.

Platz 9: 8,29 Euro gibt es für die Beschreibung, wie im Internet für Joachim Gauck als Bundespräsident mobilisiert wird.

Platz 10: 7,34 zahlen die Leser uns für ein Porträt über den farblosen Gegenkandidaten Christian Wulff.

Diese Artikel gehörten auch zu den bestgeklickten Artikeln. Aber nicht alle gutgeklickten Artikel werden auch vielgeflattert. Der Klick-Spitzenreiter des Monats, der Live-Ticker über die Bundespräsidentenwahl, wurde nur 19-mal geflattert (der Text auf Platz 1 wurde 157-mal geflattert). Aber das wurde wohl eher als Chronistenpflicht-Berichterstattung gesehen, mit der man offenbar keinen Blumentopf gewinnen kann. Auf unsere Themenauswahl hat die Flattr-Bilanz übrigens – genau wie die Zahl der Online-Klicks eines Themas – keinen Einfluss: Wir entscheiden weiterhin nach der Relevanz, ob und wie groß und mit welcher inhaltlichen Zuspitzung wir über ein Thema berichten.

Für einen Flattr erhalten wir übrigens im Schnitt 17,7 Cent. Im Mai waren es noch 9 Cent. Das würde bedeuten, dass die Leser im zweiten Monat entweder weniger flatterten oder mehr Geld pro Monat einsetzten. Die taz selbst verteilt übrigens 20 Euro pro Monat über Flattr an andere Seiten.

Nachtrag 15:35 Uhr: Summe unserer Flattr-Klicks im Juni ergänzt nach einem Tipp von Florian in den Kommentaren


58 Comments on “Flattr bringt uns 988,50 Euro im Juni”

  1. Florian says:

    die Gesamtzahl aller Klicks wird von Flattr nicht angezeigt und müsste manuell zusammengezählt werden

    Unter flattr.com/revenue kann man am Ende der Übersicht auch eine .csv-Datei runterladen. Nach der Auswahl der entsprechenden Zeilen aus dem Juni ist es leicht, die Spalte mit den Flattr-Klicks zusammenrechnen zu lassen.

  2. Sebastian Heiser says:

    sehr vielen Dank! Ist ergänzt!

  3. cmi says:

    Schöne Zusammenfassung. Vor allem die Deutungen finde ich gut. :) Achja: Daumen hoch, dass ihr (wieder) angebt, wieviel “wieder raus” geht, das erwähnen die wenigsten anderen “Klasse A-Flatterer”.

  4. ben_ says:

    Synchronozitärer Weise hatte meine iGoogle Startseite gestern folgendes Zitat des Tages zu präsentieren:

    “Television is the first truly democratic culture – the first culture available to everybody and entirely governed by what the people want. The most terrifying thing is what people do want.”
    Clive Barnes

    http://www.quotationspage.com/quote/29613.html

  5. Kenubajuk says:

    Schön Transparente Übersicht, find ich gut!

    20€ flattert die Taz – Das Könnte dann jetz ja fast mal aufgestockt werden?

    Aber wieviele Dinge flattert die TAZ denn?

  6. Was brachte Flattr dem Pottblog & Co. im Juni 2010, Datenschutz (auch bei Facebook), vernünftige Nutzung » Pottblog says:

    [...] taz: 988,50 € [...]

  7. Andreas says:

    Finde die Transparenz sehr gut, auch dass man hier kritisch kommentiert nach dem Motto: Einige Sachen sind es eigentlich gar nicht so wert… Spannenster Aspekt ist für mich auf jeden Fall, dass der Wert pro Klick zu genommen hat.

  8. flattr on a steady rise says:

    [...] Hausblog der Taz wurde heute vollkündet, dass die Taz im letzten Monat über Flattr insgesamt 988,50 Euro eingenommen hat. Das entspricht [...]

  9. Arne Babenhauserheide says:

    Danke für eure Übersicht!

    Was fehlt: Der Flattr-Knopf hier im Blog :)

  10. Da bin ich aber flatt « Stefan Niggemeier says:

    [...] taz.de: 988,50 Euro [...]

  11. Moritz says:

    Interessantes Verhalten der User. Bei mir im Blog läuft es ähnlich ab, ich selbst bin aber dann doch eher derjenige, der aufwendige und eingängige Arbeit am ehesten belohnt.

  12. Reizzentrum - Der Monat Juni in Sachen Flattr, Spam und Mitarbeit says:

    [...] taz.de: 988,50 Euro [...]

  13. Flattr: Wird der Klick mehr wert? (+ meine erste Abrechnung) « Andreas Grieß // Blog says:

    [...] viel ist ein Flattr-Klick wert? Die erstaunlichste Zahl kommt für mich hier aus dem taz-Hausblog: Dort schreibt Sebastian Heiser: Für einen Flattr erhalten wir übrigens im Schnitt 17,7 Cent. Im Mai waren es noch 9 Cent. Das [...]

  14. Flattr-haftes | Nics Bloghaus II says:

    [...] taz.de: 988,50 Euro var flattr_wp_ver = '0.9.11'; var flattr_uid = '20711'; var flattr_url = 'http://nicsbloghaus.org/2010/07/01/flattr-haftes-2/'; var flattr_btn = 'compact'; var flattr_hide = 0; var flattr_lng = 'de_DE'; var flattr_cat = 'text'; var flattr_tle = 'Flattr-haftes'; var flattr_dsc = 'Heute fand ich zufällig bei immerhin vier von den Blog, die ich täglich lese, eine Abrechnung von Flattr: Netzpolitik.org scheint den Rekord zu halten mit 576,53 Euro Einnahme im Monat Juni. Stefan Niggemeier hat 352,89 Euro bekommen und schreibt dazu: "Aber wenn man bedenkt, dass sich Flattr immer noch in einer Beta-Phase befindet, die Menschen, die nicht zu den Hardcore-Internet-Nutzern gehört, eher abschreckt, finde ich diese Zahlen schon anständig und einen Anlass zur Hoffnung, dass sich mittelfristig auf diese Weise vielleicht ein echtes Zubrot verdienen lässt." Also ich fände diese Summe schon sehr erfreulich :-) Carta.info meldet Spenden in Höhe von 201,22 Euro. (im Übrigen: wenn man diese Einnahmen als Spende deklariert erübrigt sich meine Frage, ob der Flattr-Button das Blog kommerziell macht! – Das meint auch ein Kommentator bei Netzpolitik.org) Der Schockwellenreiter, der mich sozusagen davon überzeugt hat, auch in das Netzwerk Flattr einzusteigen, hat immerhin 17,97 E'; var flattr_tag = 'Blog,Flattr'; (Noch keine Bewertung) [...]

  15. Stößchen! | Medienelite says:

    [...] als reine_r Ausgeber_in??) und die dicken Blogs profitieren von ihrem Bekanntheitsgrad (es sei ihnen gegönnt), aber ich sehe bei mir diese 2,26. Das ist erstmal ein Wert > 1. Das heißt ich gebe nicht nur, [...]

  16. Heike says:

    Super, von dem Geld könnt Ihr ja zwei neue Redakteursstellen schaffen.

  17. Notizblog » Qualität macht sich bezahlt – oder: Smelly Cat says:

    [...] Die Flattr-Bilanz der taz beginnt mit einem interessanten Gedanken: Mein persönlicher Eindruck unserer Flattr-Bilanz im Juni ist, dass Leser nicht etwa die aufwändigsten Recherchen am stärksten honorieren, nicht die besten Reportagen und auch nicht die Artikel mit den besten Hintergrundinformationen unserer Fachredakteure. Am stärksten honoriert werden die Texte, in denen es gegen die Lieblingsfeinde unserer Leser geht: Neonazis, der Hochadel, die Bild-Zeitung, die schwarz-gelbe Bundesregierung. [...]

  18. Flattr – Kassensturz Nr. 2 | admartinator.de says:

    [...] mit der taz und ihren knapp 1000 EUR kann ich nicht mithalten, der Herr Niggemeier hat mit rund 350 EUR auch [...]

  19. Flattr bringt uns 988,50 Euro im Juni at taz Hausblog » Artikel, Euro, Leser, Texte, Juni, Kompliment » QuerBlog.de says:

    [...] von Horst Schulte am 01. Jul. 2010 Sideblog Kommentare { 0 } Mein persönlicher Eindruck unserer Flattr-Bilanz im Juni ist, dass Leser nicht etwa die aufwändigsten Recherchen am stärksten honorieren, nicht die besten Reportagen und auch nicht die Artikel mit den besten Hintergrundinformationen unserer Fachredakteure. Am stärksten honoriert werden die Texte, in denen es gegen die Lieblingsfeinde unserer Leser geht: Neonazis, der Hochadel, die Bild-Zeitung, die schwarz-gelbe Bundesregierung. Ein kritischer Bericht über die Atomindustrie oder die Gentechnik wäre demzufolge wahrscheinlich auch gut gegangen, wenn wir so etwas im vergangenen Monat an prominenter Stelle auf taz.de gehabt hätten. 5590-mal wurden unsere Texte im Juni geflattert, dafür erhalten wir 988,50 Euro (im Mai waren es 143,55 Euro, allerdings auch nur innerhalb der letzten zwölf Tage des Monats). Hier die Hitliste der besthonorierten Artikel: via blogs.taz.de [...]

  20. Anonymous says:

    [...] die schwarz-gelbe Bundesregierung.” – Sebastian Heiser zieht im taz-Hausblog eine flattr-Bilanz des Monats Juni. Leser haben dem Onlineangebot taz.de mit dem Micropayment-Dienst immerhin 988 Euro [...]

  21. Daniel says:

    Es ist toll, dass ihr als bundesweite Zeitung gleich bei Flattr aufgesprungen seid. Schöne Analyse auch hier. Der Tausi ist zwar geschenktes Geld, aber betriebswirtschaftlich relevant ist das ja noch lange nicht, oder? Habt ihr Infos, dass die Nutzerzahlen hier hochgehen und bei Mehrnutzung Flattr nochmal richtig “explodieren” kann?

  22. onny says:

    Ein kleines Dankeschön hätte mich ja auch gefreut, schließlich unterstützt man – egal wohin man klickt bei taz.de – dieses Projekt selbst. Und täusche ich mich, oder sind ~1000€ nicht enorm viel Geld?

  23. bblocksberg says:

    Was war denn hier gestern los? Erst nur der Artikel von Sebastian Heise, dann ein zweiter von Matthias Urbach, in dem eigentlich das selbe drin stand. Nun ist der zweite Artikel wieder weg! Kleiner Streit unter Redakteuren? ;-)

  24. [i:rrhoblog] » Auch hier: flattr im Juni says:

    [...] natürlich deutlich (und womöglich auch zurecht) unter den Einnahmen von fleißigen Größen wie taz, netzpolitik.org oder Stefan Niggemeier; aber mit @lantzschi in der Nähe fühle ich mich in guter [...]

  25. Flattr – erste Abrechnung - daburnas Logbuch says:

    [...] wie Netzpolitik oder auch die taz haben dagegen im Juni sehr hohe Summen durch Flattr erhalten. 988,50 Euro hat die taz bekommen, 576,53 Euro gingen an Netzpolitik, da sind meine 1,27 Euro Peanuts. Persönlich hatte ich [...]

  26. Chillig durch 36 Grad. | Blog ohne Namen says:

    [...] hinter uns. Lassen wir Wulff mal Rotkäppchen fressen (der wohl platteste Witz aller Zeiten), Flattr weiterflattern, sehen wie Merkel gegen die Wand läuft und hoffen das Blogger nie wieder eine Zeitung [...]

  27. Flattr bringt uns 988,50 Euro im Juni says:

    [...] taz.de: “Mein persönlicher Eindruck unserer Flattr-Bilanz im Juni ist, dass Leser nicht etwa die aufw… [...]

  28. morgain says:

    @ onny

    Ein Tausender ist nix in dem Geschäft. Mit Sozialabgaben etc. könntest Du bei taz.de vielleicht so eine halbe Stelle einrichten, also jemand dafür bezahlen das er eine Woche zwei die andere drei Tage kommt. Täte der Aktualität auch ganz gut, muss man mal sagen.

  29. S. Heiser says:

    @bblocksberg: Der Grund lag in mangelhaften Absprachen und dadurch unnötiger Doppelarbeit.

  30. flattr ausprobieren | Freischwebende Aufmerksamkeit says:

    [...] sehen was wird, es ist ein Experiment und für einige, z.B. taz.de + netzpolitik.org, läuft es ja auch gar nicht so schlecht. Ein Manko ist sicher noch die kleine [...]

  31. hihi says:

    sehr schön geschrieben.
    tazleser belohnen wenn ihre feinde gebashed werden. gold!

  32. hihi says:

    und wichtig: bitte noch einen allgemeinen button auf die startseite. im sinne von und taz wird auch noch geflattrt – unabhängig vno den vielleicht schon geflattertn artikeln.

    ihr versteht? eure arbeit hat mehr oder weniger immer einen flat verdient – gerade weil ihr so schön ignoriert, was genau geklickt und geflattrt wird.

  33. Rückbetrachtung zur Aktion “Mir folgen. Und ich spende.” | killefit.net says:

    [...] Vielleicht liegt es daran, dass dieses Blog nicht dasjenige von Stefan Niggemeier oder der TAZ ist. Keine Ahnung. Womöglich muss sich Flattr aber auch erst noch verbreiten. So macht ben_ jetzt [...]

  34. Julia says:

    Wow, der Betrag ist wirklich beachtlich! Meine Flattr-Einnahmen waren im letzten Monat gerade mal 10 Cent. Lässt also noch etwas zu wünschen übrig, wenn die Ausgaben noch höher als die Einnahmen sind.

  35. Victor says:

    20 Cent? Da scheinen die Leute ja entweder ziemlich viele Artikel anzuklicken oder wenig einzuzahlen. Ich habe extra noch die Einzahlungen aufgestockt, um auf ca. 2 € pro Klick zu kommen. Aber wenn der Wert am Steigen ist, bin ich meiner Zeit wohl einfach nur voraus. ;)

    Ach ja: Man kann inzwischen endlich mehr als 20 € pro Monat einzahlen. Eventuell könnte die TAZ also ihr Flattr-Volumen erhöhen. Ihr habt’s ja jetzt. *g*

  36. Brainweich » Blog Archive » Flattr says:

    [...] zurückhalten. Lediglich die taz hat den Dienst auf ihren Seiten eingebaut, und fährt wohl bisher ganz gut [...]

  37. Was ist Flattr? - Hadley's Welt says:

    [...] Idee und es gibt bereits Webseiten, die mehr fast 1.000 Euro im Monat erflattert haben (hier klicken). An solche Werte werde ich niemals kommen, ich habe in den letzten zwei Wochen einen einzigen [...]

  38. Christian says:

    liebe taz-Redaktion,

    mich stimmt das nachdenklich, wenn flattr den Trend zu reißerischeren Überschriften beschleunigen könnte.
    Sehr schade, dass aufwändige Recherchen kaum honoriert werden.

    Mein Vorschlag:
    wäre es vielleicht möglich, von der Redaktion so etwas wie eine kurze Aufwandsbeschreibung zu den Artikeln zu schreiben (oder Zeitaufwand o.ä.)? Das würde auch die Transparenz des Journalismus stärken (–> “der Journalist als Partner des Lesers”).
    Es ist für Leser schwierig einzuschätzen, wie aufwändig ein Artikel war und wie man ihn honorieren sollte.

    Gefunden über Dradio_Wissen:
    Webschau | Zahlen und bezahlen lassen
    http://wissen.dradio.de/index.33.de.html?dram:article_id=3889

  39. Medial Digital» Linktipps Neu » Linktipps zum Wochenstart: Südafrika ohne Disneylandtouch says:

    [...] Flattr bringt uns 988,50 Euro im Juni [...]

  40. Patrick H. says:

    Ist die Tatsache, dass das vielgeklickte Live-Blogging von der Bundespräsidentenwahl eher wenig geflattrt wurde, nicht vielleicht einfach dadurch zu erklären, dass das möglicherweise gar nicht von so vielen unterschiedlichen Leuten gelesen wurde, stattdessen von diesen einfach öfter (und möglicherweise mit unterschiedlichen IPs nach diversen Reconnects) aktualisiert wurde?

    Gibt es denn noch andere Beispiele von vielgeklickten und wenig geflattrten Artikeln?

  41. Valerie Decicco says:

    Es gab ja kaum ein Thema, was so konfliktträchtig war wie die Wahl des Bundespräsidenten. Man konnte fast glauben, die Frage entzweit ja die Nation. Geschehen und passiert. Köhler ist gegangenen, schnell und schmerzlos. Es ist wie so oft im Leben: das Alte geht und das Neue kommt. Ob unser neuer Präsident wirklich so viel besser ist, bleibt natürlich abzuwarten. Aber Hauptsache: Ruhe braucht Nation.

  42. Other Times » Blog Archiv » Flattr says:

    [...] bemerkbar macht, es hat sich, laut den Einnahmeberichten, auch durchaus gelohnt für einige Projekte. Unabhängig von den Verbandelungen mit Pirate Bay, was Peter Sunde ja dereinst [...]

  43. ####Das Netz in Dir#### | LinkSammlung #10 “““ DasNetzInDir ”””” says:

    [...] TAZ Einnahmen im Juni – transparente 988,50€ [...]

  44. Pirate Bay founder aims to make the world Flattr | Tech Blog | FT.com says:

    [...] particularly popular in Germany: Taz.de, a newspaper site, says it received €988.50 in June, and Netzpolitik.org, which promotes [...]

  45. Ausgeflattrt? Eine (Zwischen-) Bilanz. | Oberlehrer says:

    [...] 340 Euro, Niggemeier 352,89 Euro, Netzpolitik 576 Euro, The Lunatic Fringe 875,89 EUR und die taz durchbricht mit 988 Euro beinahe die 1.000-Euro-Schallmauer. — Das scheint die von Lobo [...]

  46. Paid Content-Renaissance durchs iPad? | PIN-Blog Bernd Oswald über Politik im Netz says:

    [...] Oder für einen frei­wil­li­gen Aner­ken­nungs­bei­trag via Micropayment-Plattformen a la Flattr oder Kachingle (Teu­fels­zeug in den Ohren von Jan Bayer, die Frage danach hin­ter­ließ ihn [...]

  47. Online-Gebühren (II): über den Wert von Qualitätsjournalismus : jens weinreich says:

    [...] zur Frage der Fragen, Antworten aber gibt es fast keine. Justament als hunderte Blogger und die taz über ihre bescheidenen Flattr-Einnahmen schrieben, erklärte der unvergleichliche [...]

  48. Warum’s hier keinen flattr Button gibt | BäckBlog says:

    [...] und finanzieren aber mit ihrer Masse die großen Blogs mit. So konnte die taz im Juni circa 1000 Euro mit flattr erlösen währen die meisten BloggerInnen unter 10 Euro blieben. Letztlich [...]

  49. NetzNews » Artikel » Einfache Blogvermarktung mit Flattr.com! says:

    [...] bereit sind für Blogbeiträge zu bezahlen. Wer ähnlich denkt, der sollte sich unbedingt einmal das Blog aus der taz über die taz anschauen, denn hier konnten mit Flattr im letzten Monat diesen Jahres bereits knapp 1000 € [...]

  50. der_andere says:

    988,50 Euro durch Flattr im Juni bei taz. Oder anders ausgedrückt: Das Gehalt von zwei Vollzeit-taz-Redakteuren wurde amortisiert.

    [Der Witz kam sicher schon tausendfach, oder?]

  51. S. Heiser says:

    @der_andere: Bisher noch nicht!

  52. Umverteilung oder Spende? - PR-Fundsachen - PR-Studenten der Hochschule Darmstadt bloggen und podcasten zu Public Relations und Web 2.0 says:

    [...] befindet sich noch in der Beta-Phase, weist aber bereits erste kleine Erfolge auf. Ob und inwiefern sich der Dienst von Peter Sunde und Linus Olsson wirklich durchsetzt (vor [...]

  53. Some thoughts on Flattr and other social payment services « apfelkraut.org says:

    [...] 1 [...]

  54. Interview mit der taz « Kalingeling – Verdienstkonzepte im Netz says:

    [...] Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen auch, dass unsere Leser besonders stark Texte honorieren, die gegen die Lieblingsfeinde unserer Leser gehen. Das ist aber nicht das Kriterium, nach dem wir unsere Autoren honorieren wollen. Mehr Geld gibt es [...]

  55. Flattr: Finanzierungsmodel mit Zukunft oder kurzfristiger Online-Hype? (Teil 2/4) « Andreas Grieß // Blog says:

    [...] Im taz-Hausblog beschreibt Sebastian Heiser, dass man sich trotz Einnahmen von fast 1000 Euro bei der Themenauswahl nicht an Flattr orientieren werde, aufgerufen am 14. Juli 2010). Dass dazu die Möglichkeit bestehe, wird aber dennoch klar. Im selben Beitrag führt Heiser nämlich die gewinnbringendsten Beiträge auf und macht deutlich, dass nicht zwangsläufig der beste Journalismus geflattrt wurde, sondern Beiträge in denen „Lieblingsfeinde“ kritisiert wurden. Der taz-Autor schreibt sogar „Ein kritischer Bericht über die Atomindustrie oder die Gentechnik wäre demzufolge wahrscheinlich auch gut gegangen“. [...]

  56. Flattr: Finanzierungsmodel mit Zukunft oder kurzfristiger Online-Hype? (Teil 3/4) « Andreas Grieß // Blog says:

    [...] darauf ist es bemerkenswert, dass zumindest vergangenem Monat der Wert pro Klick bei CARTA und auch der taz gestiegen [...]

  57. Flattr: Finanzierungsmodel mit Zukunft oder kurzfristiger Online-Hype? (Teil 4/4) « Andreas Grieß // Blog says:

    [...] taz hat im Juni 2010 fast 1000 € als mit Flattr eingenommen. In diesem Monat hatte taz.de laut IVW 4.056.204 Visits. Im gleichen Zeitraum hatte Spiegel-Online, [...]

  58. CARTA says:

    Perspektiven von Flattr: 125 Praktikanten für Spiegel Online?…

    Flattr ist bisher fast nur auf Blogs anzutreffen und das ist anfangs sogar gut. Was passieren könnte, wenn eine große Nachrichtenseite wie Spiegel Online einsteigt, was die nächsten Schritte für eine erfolgreiche Entwicklung wä…