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von 17.09.2010

taz Hausblog

Wie tickt die denn? Der Blog aus und über die taz mit Innenansichten, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

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Der Freiburger taz-Leser Fabian Overlach ist das Genossenschaftsmitglied Nr. 10.000. Die Einlage habe er „für dreißig weitere Jahre Widerstand und Aufklärung“ gezeichnet, erklärte der promovierte Sprachwissenschaftler, der beruflich Gebrauchsanweisungen verfasst.

„Wir freuen uns über Fabian Overlachs Engagement, wie er denken und handeln viele unserer Mitglieder“, meint Konny Gellenbeck von der taz-Genossenschaft: „Denn wer mit einem Genossenschaftsanteil die Unabhängigkeit der taz im Besonderen stärkt, unterstützt immer auch die Pressevielfalt im Allgemeinen“. Im April 2010 startete die taz-Genossenschaft ihren Aufruf „Wer ist das Mitglied Nr. 10.000?“. Seit Jahresbeginn konnte die taz so 962 neue GenossInnen aufnehmen, die zusammen Einlagen in Höhe von 811.000 Euro gezeichnet haben.

Gemeinsam halten die 10.000 GenossInnen der taz ein Kapital von 9,7 Millionen Euro. Die Mindesteinlage für Neumitglieder beträgt 500 Euro, der Betrag kann auch in Raten bezahlt werden. Die taz-Genossenschaft wurde 1992 gegründet, um die Zeitung in einer akuten Finanzkrise vor dem Aus zu bewahren. Heute, knapp zwanzig Jahre später, hat sich aus der Rettungsgemeinschaft ein starker Partner für die konzernunabhängige taz entwickelt.

Die taz-Genossenschaft hat Mitglieder in aller Welt: Sie wird von deutschsprachigen GenossInnen in 31 verschiedenen Nationen unterstützt; in China oder Ghana, in Russland oder Barbados lesen die Mitglieder ihre taz via taz.de im Internet. 1996 war die taz die erste deutsche Tageszeitung, die ihre komplette Tagesausgabe kostenfrei ins Internet stellte. Diese und viele andere publizistische Projekte wurden und werden aus Mitteln der taz-Genossenschaft vorfinanziert.

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kommentare

  • Cool. Vergesst aber nicht, auch den oder anderen Euro über den Verkauf von Werbeflächen einzunehmen. Wo ist die Werbung auf taz.de hin? Ich will wieder Werbung auf taz.de habe. Es wäre dumm, wenn Ihr auf diese Einnahmen verzichtetet. Macht dem Springer Konzern die Werbeeinnahmen abspenstig. Damit wird mehr ausgerichtet als mit im Diffusen bleibenden, gegen den Springer-Konzern gerichteten Parolen.

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