In der heutigen Druckausgabe ist ein illustrativer Super-GAU, ein Worst Case der Bebilderung, ein hochnotpeinlicher Schnitzer. Für ein ganzseitiges Interview zum 60. Geburtstag von Annette Humpe, einer der Königinnen der deutschen Popmusik, haben wir natürlich Platz für ein großzügiges, fünfspaltiges Foto eingeräumt. In der Unterzeile steht: “Die Künstlerin haut auf die Pauke, und zwar seit mehr als 30 Jahren: Annette Humpe bei der Arbeit.” Doch das Bild zeigt ihre Schwester Inga Humpe. Die Agentur Action Press hatte es in ihrer Datenbank falsch ausgezeichnet und in der Redaktion war es niemand aufgefallen. Zwar macht auch Inga Humpe schon lange Musik, oft und gern auch zusammen mit ihrer Schwester und ebenso erfolgreich, festzuhalten bleibt aber: Es gibt nur eine, einzigartige Annette Humpe, und die hat heute Geburtstag. Happy Birthday!!!
Ulrich Heidenreich says:
Hallo Annette,
herzlichen Glückwunsch und weiterhin Gesundheit und Erfolg.
Bin etwas älter als Du und fühle mich immer noch gut,hab auch einen kleine Jungen und habe mir erschrecken über den Unfall
Deines Kindes gelesen. Wir kennen uns aus den 70 igern ,wir
waren in Berlin mit Inga mal Pizza essen .
Herliche Grüße aus HH
Uli
Oktober 28th, 2010 at 13:46
Gwaelan says:
Normalerweise muss BildBlog über solche Verwechselungen schreiben, damit es die Redaktionen mitbekommen. Hier in der Taz scheint das noch von selbst zu funktionieren. Wunderbar!
Oktober 28th, 2010 at 14:04
Tamas Szalai says:
@gwaelen … das hat auch was mit dem Begriff “Qualitätsjournalismus” zu tun, dass solche Fehler – sie können nunmal passieren – selber festgestellt werden und man darauf im Hausblog hinweist.
Alles Gute auch von mir an Frau Humpe
)
Oktober 28th, 2010 at 14:20
Sebastian Sellhorst says:
Macht doch nix. Sowas passiert halt mal.
Oktober 28th, 2010 at 14:21
nolookpass says:
Klugscheißer says: Textlich ist “Super-GAU” auch ein ziemlicher Superober-GAU.
Oktober 28th, 2010 at 14:25
Selbstanzeige oder: Die taz zeigt Größe « weckenblog says:
[...] im taz-Blog schreibt die taz selbst von einem illustrativen Super-GAU - wenngleich anderen, hier der Agentur AP, eine teilschuld gegeben [...]
Oktober 28th, 2010 at 14:41
Quendalinda says:
Ach nee, lasst doch diese Über-Übertreibungen…. SUPER-GAU, welch ein Unfug. GAU ist der
Grösstmögliche
Anzunehmende
Unfall.
Mehr geht nicht. Auch nicht super.
Oktober 28th, 2010 at 15:06
Sören says:
Wo Ihr gerade dabei seid, schaut doch mal auf die Bildunterschrift des nord-Titel.
Lüneburg = Lübeck
Oktober 28th, 2010 at 15:29
Martin Weber says:
An anderer Stelle scheint euer Korrektursystem weit ignoranter zu sein.
Auf taz.de war mindestens eine Woche eine Bildergalerie über Düsseldorf, in welcher (in etwa) stand: “Fortuna Düsseldorf: Ohne die ‘Toten Hosen’ wäre der Verein längst pleite”. Abgebildet waren aber “Die Ärzte” statt der Hosen, was eigentlich jeder sehen sollte, der sich dieser Musik für mehr als 2 Stunden gewidmet hat. Die Galerie scheint jetzt nicht mehr online zu sein.
Nunja, kann passieren.
Mit ist der Fehler jedenfalls aufgefallen und ich habe euren @tazgezwitscher-Twitter-Account.
Ich habe per Twitter mindestens zwei Mal auf den Fehler hingewiesen, irgendwann hatte ich aber dann auch keine Lust mehr. Reaktion: 0. Änderung: 0.
Wer also betreut diesen Account und warum scheint es ihn nicht zu interessieren, wenn Leser Fehler melden?
Oktober 29th, 2010 at 09:25
Martin Weber says:
Hoppla, da war ein Fehler.
… habe euren Twitter-Account mindestens zwei Mal auf den Fehler …
Oktober 29th, 2010 at 09:26
Sebastian Heiser says:
@Martin Weber: Das war kein Fehler, das war extra. Und das hatten wir auch getwittert
Oktober 29th, 2010 at 09:30
Martin Weber says:
Ist mir nicht aufgefallen. Danke für die Info.
Oktober 29th, 2010 at 10:17
chi says:
@Quendalinda: Natürlich geht „mehr als GAU“. Ein größter (nicht größtmöglicher) anzunehmender Unfall, den die Kerntechnik inzwischen lieber „Auslegungsstörfall“ nennt, ist die schlimmste Störung, die noch beherrschbar ist. Mehr hat man lieber nicht angenommen.
Wenn noch Schlimmeres passiert (was natürlich nie, nieeeee geschehen kann), ist es ein Super-GAU.
Oktober 29th, 2010 at 11:50
Luzifer says:
@chi
Lese deinen Text besser noch einmal selbst nach. Und zwar, ohne Drogeneinfluss!
Dein Text ist ein “GAU”…
Oktober 30th, 2010 at 02:44
Reiner Eckel says:
Nun aber, Asche aufs Haupt, okay. Aber Supergau? Nee, da war doch Angies Hinweis, die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke sei eine “energiepolitische Revolution” schon eher ein Supergau.
Oktober 31st, 2010 at 17:00
RomanticMan says:
So was passiert schon mal. Alles okay! Trotzdem Annette Humpe ist für mich als Musiker echt mein “Hero” – da war ich doch etwas geschockt. Trotzdem: taz bleibt super. Danke für tägliche Lesefreude!!!
November 1st, 2010 at 18:18