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von 23.12.2010

taz Hausblog

Wie tickt die denn? Der Blog aus und über die taz mit Innenansichten, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

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Die taz nimmt im nächsten Jahr fünf neue Reisen in ihr Reiseprogramm auf. Die neuen Reisen werden – wie alle taz-Reisen – von Korrespondenten oder Autoren der taz geleitet. Der Schwerpunkt der Reisen liegt auf der Erkundung der Zivilgesellschaft.

Eine der neuen Reisen geht nach Palästina und Israel. Die Reise bietet vom 26. März bis zum 6. April 2011 Einblick in den Alltag der Menschen unter dem Fokus Architektur, Denkmalschutz und Regionalplanung. Die Gestaltung der Häuser und Städte in der Westbank, die Wertschätzung und Restaurierung alter Bausubstanzen sowie die Strukturierung des Raumes sind grundlegende Elemente, die vielfältig in das Leben der Menschen eingreifen und ihre Lebensbedingungen prägen. Reiseleiter ist Thomas Hartmann, Mitbegründer der taz und ehemaliger Nahost-Redakteur. Die Reise kostet 2.490 Euro (Doppelzimmer, Halbpension, inklusive Flug). Wer mitreisen will, kann sich vorher bei unseren Literaturempfehlungen zur Reise mit dem Reiseziel vertrauter machen. An der Reise können – wie bei allen taz-Reisen – 10 bis 15 Personen teilnehmen.

Neu im Programm ist auch die Reise nach Uganda und Ruanda, geleitet von unserer Zentralafrika-Korrespondentin Simone Schlindwein. Am dritten Tag der Reise besucht die Gruppe die Gumutindo Kaffee-Kooperative in Uganda, die Fairtrade-zertifiziert ist und deren Bohnen Teil des tazpresse-Kaffees sind. Auf dem Programm stehen nicht nur Gespräche mit Vertretern der Kooperative, sondern auch das Pflücken von Kaffeebohnen. Die Reise dauert vom 18. Oktober bis zum 4. November 2011 und kostet 2.650 Euro (Doppelzimmer, Halbpension, zuzüglich Anreise).

Exklusiv für taz-Redakteure und Mitglieder der taz-Genossenschaft gibt es auch drei innerdeutsche Reisen, etwa an die Mosel (mit taz-Reiseredakteurin Edith Kresta) und und nach Ostfriesland (mit taz-Urgestein Helmut Höge).

Insgesamt bietet die taz im kommenden Jahr 24 Reisen an – die komplette Übersicht gibt es auf unserer Webseite.

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http://blogs.taz.de/hausblog/2010/12/23/gruppenreisen_fuer_individualisten/

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kommentare

  • @lumpenproletarier: Die taz ist eine kleine und chronisch unterfinanzierte Zeitung. Damit die taz möglichst vielen Lesern die Lektüre ermöglichen kann, hat sie das Solidarmodell entwickelt. Es setzt darauf, dass gutverdienende Leser sich finanziell stärker beteiligen und somit Geringverdienern eine günstige taz-Lektüre ermöglichen. Es gibt verschiedene Wege, wie Leute uns Geld zukommen lassen können. Einerseits können sie den „politischen Preis“ für ihr Abo zahlen. Oder Mitglied der taz-Genossenschaft werden (jeder Anteil kostet 500 Euro). Oder im taz-Shop eine Kamindecke aus reiner Öko-Schafwolle für 249 Euro kaufen. Oder eben 2.000 Euro für eine Reise bezahlen.

    Das Ziel der taz ist nicht, möglichst günstige Wolldecken oder möglichst günstige Urlaubsreisen anzubieten. Das Ziel der taz ist, guten Journalismus zu machen und damit möglichst viele Leute zu erreichen. Wir sind die einzige Tageszeitung in Deutschland, bei der Leser nach Selbsteinschätzung ihren Abopreis auswählen können. Wer will, zahlt statt dem Standard-Preis von 35,90 Euro pro Monat nur den ermäßigten Preis von 22,90 Euro – ohne uns dafür irgendwelche Einkommensnachweise vorlegen zu müssen. Ich freue mich über jeden Leser, der uns hilft, dieses Angebot aufrecht zu erhalten, indem er eine 249-Euro-Kamindecke kauft oder eine 2.000-Euro-Reise bucht.

  • „Politisch korrekte“ Reisen in die „Zivilgesellschaft“ klingt ja ansich sehr interessant, aber wer soll/kann sich denn solche Preise (rund um 2000€ für 2 Wochen) leisten?!?

    Die Bioladen-Bourgoisie auf Reisen…

    Von dem Geld kann meinereiner n halbes Jahr gut überleben!

    Es lebe die „politisch korrekte“ Klassengesellschaft mit gutem Gewissen und tazpresso auf dem Frühstückastisch!

    :-/

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