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von 01.03.2011

taz Hausblog

Wie tickt die denn? Der Blog aus und über die taz mit Innenansichten, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

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Im Februar hat taz.de erstmals die Marke von 5 Millionen Besuchen (in der Fachsprache „Visits“ genannt) überschritten. Das sind 7,6 Prozent mehr Besuche als im Vormonat – und sogar knapp die Hälfte mehr als im Februar des Jahres 2010.

Das ist ein schöner Trend, bei dem sicher auch die besonders bewegende Nachrichtenlage dieses Monats eine Rolle spielte – vor allem die Revolutionen in Arabien und der lange Abschied von Ex-Minister Guttenberg.

Derweil sind die Eingänge durchs Freiwillige Bezahlen weniger dynamisch, im Gegenteil: Die Einnahmen über Flattr stagnieren. Ein Trend, den wir schon länger beobachten.

Im Februar kam nach den vorläufigen Zahlen von Flattr 1.296 Euro herein, nur wenig mehr als im Januar (nach den endgültigen Zahlen: 1.260 Euro), und etwas weniger als im Dezember, für den 1.311 Euro überwiesen wurden.

Ein Teil unserer User überweist uns noch immer das Geld lieber direkt auf das Konto von taz.de. Im Februar kamen auf diese Weise 270 Euro herein.

Wir danken allen, die uns mit ihrem freiwilligen Betrag unterstützen, taz.de zu machen. Denn noch immer kann sich taz.de nicht alleine tragen: Über Anzeigen kommen etwa die Hälfte der Mehrausgaben der taz für den Onlineauftritt herein. Der Rest muss über die Einnahmen der Zeitung quersubventioniert werden.

Im Januar haben wir auf zwei neue Flattr-Funktionen hingewiesen: „Subscription“ und „Donate“. Wieviele User die Abonnierfunktion nutzen, weist Flattr leider nicht aus. Der Donate-Button, der eine Spende außer der Reihe ermöglicht (also außerhalb des monatlichen Flattr-Budget jedes Users), wird bisher kaum benutzt: Im Januar und Februar kamen dadurch zusammengenommen 25 Euro herein.

Matthias Urbach ist Leiter von taz.de

PS: Im Januar wich der zunächst von Flattr ausgewiesene Betrag (1.364 Euro) erstmals deutlich vom am 10. des Monats tatsächlich überwiesenen Betrag ab (1.260 Euro). Woran das liegt, ist für uns schwer nachzuvollziehen. Da zum 10. auch erst die komplette Abrechnung über alle geflatterten Artikel kommt, haben wir uns entschlossen, künftig erst zum 10. des Monats hier im Hausblog über die Flattr-Einnahmen zu informieren.

PPS. Flattr erklärt zu der Diskrepanz, dass es sich um einen technischen Fehler in Verbindung mit der Einführung der Donation-Funktion handele. Siehe Kommentar unten und Blog-Eintrag auf Flattr.


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kommentare

  • Wenn man sich mal überlegt, dass der Flattr-Verein alleine für diese Klicks hier 120 EUR+ für sich selbst behält. Nicht übel die Asche für die gebrachte Gegenleistung.

  • Huhu,
    krass, würde ich mit Flattr so viel Asche einnehmen würde ich mich freuen :) Bei mir waren es 17 cent für Januar.
    Na gut, ich habe aber auch nicht nur ansatzweise so viele Besucher wie ihr.

    Paar Anmerkungen (wenns erlaubt ist):
    1. Ihr zeigt 2 mal „X comments“ an (aktuell „Von matthias urbach am 01.03.2011 um 13:30. 6 Comments. 6 Comments.“)
    2. Könnt ihr „Subscribe to Comments“ oder etwas ähnliches Installieren? Ich würde gerne über weitere Kommentare informiert bleiben^^

    Ansonsten noch einen schönen Tag :)

  • @urbach the big difference in January was due to a „small brain fart regarding the order of how we execute the new donation system, which made our logic break a bit. Due to this, the full monthly amount was subtracted even for users that registered mid-month“
    Full explanation: http://blog.flattr.net/2011/02/last-months-calculation/

    So basically the difference is because we initially miscounted a bigger sum from new users registering mid-month.

    /josef
    Flattr.com

  • Mal ne grobe Idee
    (viele Blogs leider unter Bilderarmut bzw. Rechtsunsicherheit…) macht ein Lizenzmodell (sofern ihr das mit Euren Fotografen klarziehen könnt…):

    Wer beim re-bloggen das Bild (in der niedrigen webauflösung) mitverwenden möchte, hat einen kleinen Obulus (3-5€) zu entrichten, Verlag und Fotograf machne 50-50%…

  • Öhh pff … wenn Gutti Besucher anspült ist er doch wenigstens für was gutt, oder nicht?

    Für den Server empfehle ich: Outbound WebCache! Reduziert die Serverlast und kostet weniger als komplett neue Server oder gar Cluster.

    Vielleicht kann man dadurch sogar was einsparen…

  • Oh, Floda Nashir!…
    Irgendwie haben Sie natürlich recht.
    Nur wissen Sie eigentlich, was eine Aufrüstung der Server-Infrastruktur kosten würde? Mit Flattr- und Kontoüberweisungseinnahmen dürfte das kaum finanzierbar sein.

  • Aber immer noch bekomme ich dauernd Verbindungsprobleme und 500-Meldungen, ganz zu schweigen von dem störrischen Navigations-Script, dass man mitunter nur durch Doppelklicks zum Anspringen überreden kann. Also: passt mal euren Server an die höheren Besucherzahlen an!

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