“taz-zahl-ich” – Die Transaktionskosten

Die “taz-zahl-ich”-Kamapagne ist hervorragend angelaufen, von Samstagfrüh bis Montag 12 Uhr wurden 640 Zahlungseingänge über insgesamt 3.292 Euro registriert – und die mittlerweile 157 Einträge ins Gästebuch zeigen, dass die taz-community verstanden hat.  Häufig gestellt wurde die Frage, wieviel  denn von den freiwilligen Bezahlungen bei der taz ankommen, d.h. wie hoch die Transaktionskosten bei den einzelnen Bezahlmöglichkeiten sind. Dies auf den Cent genau zu beantworten ist schwierig, da  für eine Berechnung  sowohl die Menge der monatlichen Bezahlvorgänge als auch die Höhe der jeweiligen Beträge ein Rolle spielt. Zur Orientierung können die folgenden Näherungswerte für Zahlungen von 0,50 Euro (oder: 5 Euro) dienen:

Von einer Zahlung von 50 Cent (5 Euro) kommen bei der taz an:

– bei Überweisung aufs taz-Konto: 47 Cent (4,97 Euro)
– bei Zahlung per Lastschrift: 40 Cent (4,90 Euro)
– bei Zahlung mit Kreditkarte: 39 Cent (4,73 Euro)
– bei Zahlung per Handy: 37 Cent (3,97 Euro)
– Bei Zahlung mit paypal: 29 Cent (4,60 Euro)

Als Daumenregel kann also gelten: die Zahlung per Handy empfiehlt sich nur bei kleineren Beträgen, die per Paypal erst bei größeren,am günstigsten ist in jedem Fall die Überweisung auf das taz-Konto. In den ersten 2,5 Tagen von “taz-zahl-ich” wurden 254 Zahlungen per Handy, 182 per Paypal, 162 per Lastschrift und 42 per Kreditkarte getätigt.

Kommentare (7)

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  1. PS.
    Wechsel zu einer “fairen” Bank sollte nicht einfach so vergessen gehen !!! Bitte schnell ändern und auch wirklich mit der neuen Bank schaffen und die alte kündigen. Erst das macht Druck.

  2. Hi Ihr

    Ich habe mich auch schon darüber geärgert, dass die Überweisung via PayPal so teuer ist. Das ist doch fast Wucher und könnte doch auch mal Inhalt, bzw. Thema eines TAZ Artikels sein. Wollte auch an Flattr via Paypal Geld überweisen und habe dort das erste Mal gemerkt, dass so viel abgezogen wird. Habe es dann via Konto probiert und da gab es Probleme. Hab nun einfach direkt an die TAZ via Kontoüberweisung 100 EU für das Jahr bezahlt. Dann muss ich nicht jedesmal drüber nachdenken. Ich könntet ja auch so einen Like Button zur Verfügung stellen, mit dem man euch feedback geben kann, ob man den Artikel gut findet. Und zwar unabhängig von Facebook und co. Das fände ich eine gute sachen, ohne dass jeder Klick monetarisiert wird.

  3. Anscheinend wird die Zahlung durchaus dem jeweiligen Artikel zugeordnet, den man so toll findet, das man dafür zahlen möchte – nur leider scheint das ausgerechnet bei der kostengünstigsten Variante – der Überweisung – nicht implementiert zu sein.

    Dabei wäre es doch durchaus machbar: Statt dem Verwendungszweck “taz.de” noch eine eindeutige Nummer anhängen (z. B. “taz.de 2563248963″) und die Überweisung kann dem Artikel mit der (Achtung, Wortspiel!) Artikel-Nr. 2563248963 eindeutig zugeordnet werden. Und der Vorgang des Zuordnens lässt sich sicher auch in Ihrer EDV automatisieren.

    Statt dieser “anonymen” Nummer wäre natürlich die Artikelüberschrift viel sympathischer – dies könnte jedoch im Einzelfall daran scheitern, das in der Überschrift Zeichen auftauchen, die im Verwendungszweck einer Überweisung nicht zugelassen sind. Ihre Leser werden das Problem sicherlich kreativ lösen, aber die automatisierte Zuordnung der Zahlungen dürfte bei diesen Lösungen an Grenzen stoßen …

    Es grüßt Euch: Stoffel (dessen Ebay-Nutzernamen wegen einem Unterstreichstrich (“_”) manchen Händler ziemlich nervte, denn ein solcher darf im Verwendungszweck einer Überweisung keine Verwendung finden …)

  4. Betr. Überweisungen:
    Natürlich landet bei Überweisungen der volle Betrag auf dem taz-Konto. Ende des Monats wird aber für jede Buchung ein Betrag von 3 Cent berechnet – Firmenkonten sind leider nicht umsonst.

    Betr.: Bank
    Die taz hat auch ein Konto bei der “korrekten” GLS-Bank, das haben wir aber im Eifer des Gefechts vergessen und stattdessen das alte Postbank-Konto angegeben. Wird baldmöglichst geändert!

  5. Das die Taz noch nicht bei einer UmweltBank gelandet ist find ich auch etwas schwach. Die gibt es ja nicht erst seit letztem Jahr!

    Und Warum taucht in der Übersicht der Flattr-button nicht mit auf.

    Aus TazSicht im 50Cent/5Euro Modell, landen damit nämlich alle Spenden 1 zu 1 bei der Taz.

    Ok, der Fairer Halbe aus FlattrUserSicht(bei 10€ Paypal) ist das Verhältnis
    46,6 Cent zu 4,655€ ! (immernoch besser als direkt Paypal)

    Kann es mir ja fast denken warum diese Option in der Übersicht fehlt.
    Weil da die Einnahmen schwanken und nicht mit Sicherheit gesagt ist wieviel Prozent des UserBudgets an die Taz geht, da dieses ja zwischen allen monatlichen Klick aufgeteil wird.

    Allerdings ist dies auch das einzige Modell welches den Support von noch kleineren wichtigen InformationsSeiten und Blogs möglich macht.
    Schade das dieser ein wenig stiefmütterlich behandelt wird…

  6. @taz: Bitte wechselt doch auch die Bank. Ich möchte sehr ungern im Rahmen der taz-zahl-ich-Aktion auf ein Konto bei der Postbank überweisen. Sehr viel besser würde ich es finden, wenn ihr auch für diese Aktion ein Konto bei einer ethischen, sozialen und ökologischen Bank, wie z.B. der GLS Bank, hättet.

    Außerdem: Ich weiß nicht, ob ich das richtig gesehen habe. Aber soweit ich das beurteilen kann, ist die Zahlung per Lastschrift unsicher. Ist es richtig, dass jeder, der meine Kontodaten (Name, Kontonummer und BLZ) kennt, Geld an euch überweisen kann?

  7. Jetzt bin ich echt unangenehm überrascht!

    Wieso landet das Geld nicht gänzlich ohne Abzug bei der taz, wenn ich eine völlig normale Überweisung tätige? 3%

    So was habe ich noch nie gehört und festgestellt! Wenn mir jemand Geld überweist, landet die Summe in voller Höhe auf meinem Konto. Wenn ich Geld überweise, landet die Summe üblicherweise in voller Höhe auf dem Konto des Empfängers.

    Und beim taz-Konto läuft das anders??
    Oder habt Ihr irgendeinen bescheuertes Geschäftskonto-Modell gewählt, bei dem von jeder Überweisung etwas abgeknapst wird?
    Sollte das so sein, solltet ihr dringlichst eine andere Bank wählen.
    Wie bereits von anderen Leser vorgeschlagen, wäre doch z.B. die GLS-Bank eine gute Alternative.