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von 24.05.2011

taz Hausblog

Wie tickt die denn? Der Blog aus und über die taz mit Innenansichten, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

Mehr über diesen Blog

Der Potlatch ist eine traditionelle Geschenkzeremonie der indianischen Stämme in Nordamerika. Mit ihren Geschenken ehren die Kwakwaka’wakw auch ihre Gäste. Denn die bezeugen die Ereignisse beim Potlatch und bestätigen die Ansprüche der Familie auf Status und Ansehen. Eine Ausstellung zum Potlatch unter dem Namen „Die Macht der Geschenke“ ist momentan in der Kunsthalle im Lipsiusbau in Dresden zu sehen .

Die Indianer hatten schon eine wirkungsvolle Geschenk-Kultur, wir wollen Sie wieder einführen. Mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus der Crowdfunding-Szene starten wir gerade einen neuen Blog unter dem Namen „Wir wollen wenig, aber von Vielen“. Darin werden wir unsere Erfahrungen austauschen und die Entwicklung des Crowdfundings dokumentieren.

Unseren Leserinnen und Lesern schenken wir die freien Inhalte der taz im Internet. Dafür sind wir auf Geldgeschenke angewiesen. Sie bestätigen mit ihren Zahlungen unsere Arbeit und finanzieren unabhängige Presse. Denn nur unabhängige Presse kann mächtig sein.

Wir haben im Rahmen der „taz-zahl-ich“-Kampagne inzwischen auch schon einige Daueraufträge von unseren Leserinnen und Lesern bekommen, die die taz regelmäßig „beschenken“ weil sie eben auch regelmäßig auf taz.de lesen, was uns natürlich ganz  besonders freut. Aber auch die Einzelzahlungen sind weiterhin auf hohem Niveau. In den letzten 30 Tagen sind insgesamt 3351,52€ eingegangen und in den letzten 24 Stunden 66,60€. Dafür herzlichen Dank und die Bitte: weiter so!

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http://blogs.taz.de/hausblog/2011/05/24/potlatch_oder_die_macht_der_geschenke/

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kommentare

  • Ich stimme zu. Die taz beschenkt ihre Leser reichlich mit kostenfreien Inhalten im Netz. Und nicht nur das. Die taz beschenkt ihre Leser auch mit reichlich Verwirrung.

    Gerade heute wieder so ein typisches Paradebeispiel: Der Artikel „Alarm im Darm des Journalismus“ (http://tinyurl.com/4445pby). Hier wird scharf kritisiert, wie der Boulevard (Bildzeitung, ARD-Magazin „Bristant“) mit dem Thema EHEC umgeht.
    Am Montag gab es auf taz.de die knackige Schlagzeile: „Ekel-Kot-Erreger auf dem Teller“ (http://tinyurl.com/4xtws5k).

    Das passt doch hinten und vorne nicht zusammen. Auf der einen Seite werden ordentlich Anschisse Richtung Boulevard verteilt, auf der anderen Seite wird Boulevard produziert.

    Auch die kürzlich im Blog diskutierte Reportage „Das dürfen die“ (http://tinyurl.com/64nohzu) weist aus meiner Sicht alle Stilmittel des Boulevardjournalismus auf.
    Und das sind bei weitem nicht die einzigen Beispiele.

    Ja, was denn nun? Dieser abenteuerliche Schlingerkurs führt dazu, dass die taz zunehmend unglaubwürdig auf mich wirkt und ich sie nicht mehr ernst nehmen kann.

    Ich (und vermutlich auch viele andere taz-LeserInnen) wünsche mir diesbezüglich Transparenz. Vielleicht in Form eines Blogpostings.
    Das wäre wirklich ein gutes Geschenk.

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