„taz zahl ich“ und „flattr“ im Juli

Urlaubsbedingt etwas verspätet haben wir erst heute die als freiwillige Zahlungen für taz.de im Juli eingegangen Beträge addiert. Im Juli 2011 gingen auf den verschiedenen Bezahlwegen insgesamt 3.051,40 Euro ein, davon 1.145, 53 Euro über Flattr. Auch wenn dies im Vergleich zum Vormonat Juni einen Rückgang von ca. 10 Prozent bedeutet, sind wir damit keineswegs unglücklich. Denn es zeigt, dass die UserInnen auch ohne Erinnerungen unserseits verstanden haben, um was es geht: um die Unterstützung unabhängigen Journalismus‘, der eben umsonst nicht zu haben ist. Mit dem Schwerpunkt “Freiwilliges Bezahlen” auf taz.de und dem neuen Blog über Crowdfunding “Wir wollen wenig aber von vielen” werden wir die Kultur des freiwilligen Bezahlens weiterhin auch journalistisch begleiten – und hoffen auf steigende Zahlungen im Herbst.

Kommentare (12)

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  1. Tja, mit dem freiwilligen Bezahlen ist das so eine Sache –
    hier liegt ein Fall des „Moral Hazard“ vor – warum für
    etwas bezahlen, was kostenlos zu erhalten ist ?

    Habe heute selber jedoch erstmalig einen Betrag in Höhe
    von 1 € für die gute Sache: Kostenfreie Internetinhalte
    an Euch überwiesen !

  2. Guck an, jetzt schon Pornowerbung auf taz-Seiten.
    Fällt das nicht zufälligerweise unter die Kategorie „Sexismus“?

    Wenn ich mir den Zeitstempel anschaue, schon seit einigen Stunden. Also ist obiger Eintrag der guten alten taz wohl genehm.

    Gab’s Geld dafür (und wenn ja, wieviel?), dass der Eintrag nicht gelöscht wurde?

  3. Thanks for your sharing Admin. Best Regards.

  4. Pingback: Flattr lebt » YOUdaz.com

  5. Pingback: Flattr-Krise oder Rattenschwanz-Effekt? « Krautfunding.net

  6. Pingback: taz - a German newspaper using Flattr | FlattrChattr

  7. Ohne Erinnerung? Immerhin war ne ganzseitige Anzeige in der Titanic :)

  8. Finde euer Erlösmodell wirklich klasse und habe in der Universität auch schon ein Referat drüber gehalten. Es wird immer mehr kommen, dass sich die anderen Zeitungen an euch orientieren werden!

  9. @Vincent Die liest dann aber auch keiner mehr… :-)

  10. Pingback: Weekly Review: Get paid for your work | FlattrChattr

  11. Das ist mal ein innovatives Modell – andere Verlage wie Beispielsweise das Handelsblatt oder die FTD geht ja ganz andere Wege und unterbinden den kostenlosen Zugriff auf einen Großteil der Beiträge.

  12. Immerhin, ich hatte schon Schlimmeres erwartet. Auch wenn die Marke von 3000 Euro vermutlich nicht zu halten sein wird, werden sich die Zahlungen wohl ungefähr auf dem Niveau einpendeln…

    Aber warum soll an „taz zahl ich“ nicht erinnert worden sein? Ich zumindest erinnere mich an was anderes. Und warum kommt an Journalismus ein Apostroph? ;-)