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	<title>Kommentare zu: Medienkrise: Warum Tageszeitungen unverzichtbar sind</title>
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	<description>Das Blog aus der taz über die taz</description>
	<lastBuildDate>Fri, 24 May 2013 09:04:14 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Ronald M. Hahn</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2012/11/22/medienkrise-warum-tageszeitungen-unverzichtbar-sind/#comment-20239</link>
		<dc:creator>Ronald M. Hahn</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Nov 2012 17:27:38 +0000</pubDate>
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		<description>Als ich noch ein kleiner Waldbauernbub war, konnte unsere Presse noch zwischen Information und Meinung unterscheiden. Heute beherrschen viele Journalisten kaum mehr die Rechtschreibung, und von der Grammatik sagen wir mal lieber nichts: Diese Leute, die zu meiner Zeit keine Schriftsetzer-Gehilfenprüfung bestanden hätten, können es aber ums Verrecken nicht lassen, uns ständig zu predigen, wie die Welt zu sein hat; links, grün, antikapitalistisch, antiamerikanisch, antizionistisch und proislamistisch (obwohl sie selber Atheisten sind). Schon aus diesem Grund juckt es mich nicht, wenn Presseerzeugnisse verrecken: Ihr seid alle nichts anderes sind als Propagandablättchen von Gruppierungen, die dem Zeitgeist so sehr huldigen, dass ihr nicht mal merkt, dass die Menschen sich nicht mehr verarschen lassen. Das Waldsterben und einige andere von euch an die Wand gemalte Katastrophen sind ausgeblieben. Der Wind hat sich längst gedreht. Wann werdet ihr erkennen, dass diesen Käse niemand mehr lesen will? Werdet ihr erst aufwachen, wenn ihr alle den Bach runtergeht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich noch ein kleiner Waldbauernbub war, konnte unsere Presse noch zwischen Information und Meinung unterscheiden. Heute beherrschen viele Journalisten kaum mehr die Rechtschreibung, und von der Grammatik sagen wir mal lieber nichts: Diese Leute, die zu meiner Zeit keine Schriftsetzer-Gehilfenprüfung bestanden hätten, können es aber ums Verrecken nicht lassen, uns ständig zu predigen, wie die Welt zu sein hat; links, grün, antikapitalistisch, antiamerikanisch, antizionistisch und proislamistisch (obwohl sie selber Atheisten sind). Schon aus diesem Grund juckt es mich nicht, wenn Presseerzeugnisse verrecken: Ihr seid alle nichts anderes sind als Propagandablättchen von Gruppierungen, die dem Zeitgeist so sehr huldigen, dass ihr nicht mal merkt, dass die Menschen sich nicht mehr verarschen lassen. Das Waldsterben und einige andere von euch an die Wand gemalte Katastrophen sind ausgeblieben. Der Wind hat sich längst gedreht. Wann werdet ihr erkennen, dass diesen Käse niemand mehr lesen will? Werdet ihr erst aufwachen, wenn ihr alle den Bach runtergeht?</p>
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		<title>Von: Karolus</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2012/11/22/medienkrise-warum-tageszeitungen-unverzichtbar-sind/#comment-20221</link>
		<dc:creator>Karolus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Nov 2012 13:33:52 +0000</pubDate>
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		<description>Wolfgang Röhl hat bei www.achgut.de  eine schöne Reaktion auf die Winkelmannschen Zeilen geschrieben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wolfgang Röhl hat bei <a href="http://www.achgut.de" rel="nofollow">http://www.achgut.de</a>  eine schöne Reaktion auf die Winkelmannschen Zeilen geschrieben!</p>
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		<title>Von: Dideldidum</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2012/11/22/medienkrise-warum-tageszeitungen-unverzichtbar-sind/#comment-20220</link>
		<dc:creator>Dideldidum</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Nov 2012 12:55:44 +0000</pubDate>
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		<description>@Chrischan74
Bei solchen Zeilen muss ich Ihnen zustimmmen:

cite=&quot;Sie ist dicht am Geschehen, schläft aber einmal drüber.

Die Redakteurinnen und Redakteure sind nicht perfekt, sie machen Fehler. Aber die Idee einer täglichen Zeitung, die ist perfekt. So gut wie.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Chrischan74<br />
Bei solchen Zeilen muss ich Ihnen zustimmmen:</p>
<p>cite=&#8221;Sie ist dicht am Geschehen, schläft aber einmal drüber.</p>
<p>Die Redakteurinnen und Redakteure sind nicht perfekt, sie machen Fehler. Aber die Idee einer täglichen Zeitung, die ist perfekt. So gut wie.&#8221;</p>
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		<title>Von: Chrischan74</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2012/11/22/medienkrise-warum-tageszeitungen-unverzichtbar-sind/#comment-20218</link>
		<dc:creator>Chrischan74</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Nov 2012 11:07:11 +0000</pubDate>
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		<description>Ist das jetzt ein Hilferuf &quot;Liebe Leser, bitte rette meinen Arbeitsplatz!&quot; oder soll der Artikel Satire sein?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist das jetzt ein Hilferuf &#8220;Liebe Leser, bitte rette meinen Arbeitsplatz!&#8221; oder soll der Artikel Satire sein?</p>
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		<title>Von: Dideldidum</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2012/11/22/medienkrise-warum-tageszeitungen-unverzichtbar-sind/#comment-20214</link>
		<dc:creator>Dideldidum</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Nov 2012 08:58:31 +0000</pubDate>
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		<description>Tageszeitungen sind nicht unverzichtbar. Mein persönliches Problem mit ihnen ist, daß sie im Vergleich zum derzeitigen Angebot unbequemer sind und werden. In Zeiten von Kindle/Smartphones/etc frage ich mich wozu ich mir die Mühe machen soll mit einer Tageszeitung rumzuhantieren für Artikel die ich zum allergrößten Teil woanders bereits gelesen habe. Ich kaufe mir eher Printerzeugnisse ala Spiegel/Focus. Dort sind die Artikel den Kauf eher Wert als leicht veränderte, veraltete Agenturmeldungen oder Rubriken die mich einfach nicht interessieren mitzufinanzieren beim Kauf des Produkts Tageszeitung. Alle Aufgaben die die Tageszeitungen erfüllen, können auch Websites im Internet erfüllen ohne das unsere Demokratie auch nur im entferntesten in Gefahr gerät.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tageszeitungen sind nicht unverzichtbar. Mein persönliches Problem mit ihnen ist, daß sie im Vergleich zum derzeitigen Angebot unbequemer sind und werden. In Zeiten von Kindle/Smartphones/etc frage ich mich wozu ich mir die Mühe machen soll mit einer Tageszeitung rumzuhantieren für Artikel die ich zum allergrößten Teil woanders bereits gelesen habe. Ich kaufe mir eher Printerzeugnisse ala Spiegel/Focus. Dort sind die Artikel den Kauf eher Wert als leicht veränderte, veraltete Agenturmeldungen oder Rubriken die mich einfach nicht interessieren mitzufinanzieren beim Kauf des Produkts Tageszeitung. Alle Aufgaben die die Tageszeitungen erfüllen, können auch Websites im Internet erfüllen ohne das unsere Demokratie auch nur im entferntesten in Gefahr gerät.</p>
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	<item>
		<title>Von: ein_Liberaler</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2012/11/22/medienkrise-warum-tageszeitungen-unverzichtbar-sind/#comment-20189</link>
		<dc:creator>ein_Liberaler</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Nov 2012 03:17:21 +0000</pubDate>
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		<description>Es gibt keine &quot;Medienkrise&quot;. Nein, sondern es gibt einen unendlichen Medienhype. Journalistinnen, die Begriffe nicht sauber verwenden, müssen sich fragen (lassen) , welchen Mehrwert es hat, was sie zu Internet oder zu Papier bringen. Internet, Facebook, Google, Wikipedia, Xing, ebay, amazon, youtube, twitter, das ist doch eine unendlich wirkmächtige und wirtschaftlich auch meist erfolgreiche Medienflut. Welche Medienkrise bitteschön?

Ich stelle derzeit einfach angesichts der Pleite von Frankfurter Rundschau und der Einstellung der FTD fest, dass Journalisten oftmals nicht in der Lage sind, über die Tellerrand zu schauen. Sie glauben, dass die Welt aufhört, sich zu drehen, nur weil es plötzlich 2 gedruckte Tageszeitungen weniger gibt, die sich nicht rechnen.
Die überwiegende Zahl der Journalisten hat ein unglaublich erotisches Verhältnis zu bedrucktem Papier und hängt einem Berufsbild des 19. oder des frühen 20. Jahrhunderts an. Lassen Sie sich von Ihren Lesern aufklären, dass Sie nicht der Nabel der Welt sind. Die gedruckte Tageszeitung ist ein absterbendes Medium, auch wenn Sie drauf starren, wie das Kaninchen auf die Schlange.
Die taz muss jetzt als Online-Medium seine wirtschaftliche Zukunft darstellen.Und sie muss eine Antwort auf die stets aktuellen Frage finden Wie verdiene ich Geld im Internet? In 10 Jahren wird sich gedruckter Tagesjournalismus nicht mehr rechnen. Da ist kein Platz für Sozialromantik. Und Großsponsoren, die 20.800.000 Euro jährlich verbrennen, wie bei der FTD sind auch nicht in Sicht.
Also: ändert Euch bei Zeiten, um zu überleben. Noch ist Zeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt keine &#8220;Medienkrise&#8221;. Nein, sondern es gibt einen unendlichen Medienhype. Journalistinnen, die Begriffe nicht sauber verwenden, müssen sich fragen (lassen) , welchen Mehrwert es hat, was sie zu Internet oder zu Papier bringen. Internet, Facebook, Google, Wikipedia, Xing, ebay, amazon, youtube, twitter, das ist doch eine unendlich wirkmächtige und wirtschaftlich auch meist erfolgreiche Medienflut. Welche Medienkrise bitteschön?</p>
<p>Ich stelle derzeit einfach angesichts der Pleite von Frankfurter Rundschau und der Einstellung der FTD fest, dass Journalisten oftmals nicht in der Lage sind, über die Tellerrand zu schauen. Sie glauben, dass die Welt aufhört, sich zu drehen, nur weil es plötzlich 2 gedruckte Tageszeitungen weniger gibt, die sich nicht rechnen.<br />
Die überwiegende Zahl der Journalisten hat ein unglaublich erotisches Verhältnis zu bedrucktem Papier und hängt einem Berufsbild des 19. oder des frühen 20. Jahrhunderts an. Lassen Sie sich von Ihren Lesern aufklären, dass Sie nicht der Nabel der Welt sind. Die gedruckte Tageszeitung ist ein absterbendes Medium, auch wenn Sie drauf starren, wie das Kaninchen auf die Schlange.<br />
Die taz muss jetzt als Online-Medium seine wirtschaftliche Zukunft darstellen.Und sie muss eine Antwort auf die stets aktuellen Frage finden Wie verdiene ich Geld im Internet? In 10 Jahren wird sich gedruckter Tagesjournalismus nicht mehr rechnen. Da ist kein Platz für Sozialromantik. Und Großsponsoren, die 20.800.000 Euro jährlich verbrennen, wie bei der FTD sind auch nicht in Sicht.<br />
Also: ändert Euch bei Zeiten, um zu überleben. Noch ist Zeit.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sebastian Heiser</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2012/11/22/medienkrise-warum-tageszeitungen-unverzichtbar-sind/#comment-20182</link>
		<dc:creator>Sebastian Heiser</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2012 17:40:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/hausblog/?p=9225#comment-20182</guid>
		<description>Panikattacken: Das Ende der FR macht uns keine Sorgen. Sorgen haben wir wegen unserer eigenen bröckelnden Auflage. Die Zahl der Abos der täglichen gedruckten Ausgabe ist in einem Jahr von 44.010 auf 41.599 gesunken. Das entspricht einem Rückgang von 5,5 Prozent. Wenn es so weitergeht, kann man sich leicht ausreichnen, dass irgendwann in den nächsten Jahren eine Schwelle erreicht ist, bei der es sich nicht mehr lohnt, eine Zeitung zu drucken. 

Unser Online-Auftritt, den wir seit 1994 haben, kostet leider mehr, als er einbringt. Im Jahr 2010 haben wir mit taz.de insgesamt 235.694 Euro an Einnahmen durch Online-Anzeigen erzielt. Diesem standen Kosten von rund 604.000 Euro gegenüber: http://blogs.taz.de/hausblog/2011/04/21/was_kostet_so_ein_artikel_auf_tazde_eigentlich_/

Bei den Kosten ist bei den allermeisten Artikeln auf taz.de noch nicht berücksichtigt, was es eigentlich gekostet hat, die Artikel zu recherchieren und zu schreiben. Die meisten Artikel werden für die gedruckte Ausgabe geschrieben und von der taz.de-Redaktion onlinegerecht aufbereitet. Der Aufwand allein für diese Aufbereitung ist schon deutlich höher als die Einnahmen durch Online-Werbung. 

Wir haben die Verluste unseres Online-Auftritt sehr gerne jahrelang quersubventioniert durch die Erträge aus den Print-Abos. Das klappt aber nur, so lange Print noch Erträge abwirft. Wenn die Abo-Zahlen weiter sinken, wird es irgendwann in den nächsten Jahren so sein, dass Print nicht mehr den Online-Auftritt quersubventionieren kann. Dann muss der Online-Auftritt sich selbst tragen - und im Idealfall bleibt sogar noch Geld übrig, um die Artikel nicht nur auf die Webseite zu stellen, sondern sie auch noch zu recherchieren und zu schreiben. 

Seit Sommer 2011 haben wir unsere Nutzer dazu aufgefordert, freiwillig für taz.de zu zahlen. Zuletzt kamen im Oktober 3.979,09 Euro rein. http://blogs.taz.de/hausblog/2012/11/19/taz-zahl-ich-einnahmen-im-oktober/

Das reicht nicht. Deshalb haben wir jetzt mit aggressiverer Werbung begonnen, unsere Online-Leser um Geld zu bitten - mit großem Erfolg: http://blogs.taz.de/hausblog/2012/11/26/pay-wahl-eine-erste-bilanz/

Wir werden weiter ausprobieren, auf welchen Wegen wir das Geld einnehmen können, das wir für Journalismus brauchen. Eine Lösung haben wir noch nicht. Nur eins werden wir ganz sicher nicht machen: Den Kopf in den Sand stecken, uns um andere Themen kümmern und darauf hoffen, die schlechte Entwicklung der Abo-Zahlen werde sich von alleine aufhalten und wieder umdrehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Panikattacken: Das Ende der FR macht uns keine Sorgen. Sorgen haben wir wegen unserer eigenen bröckelnden Auflage. Die Zahl der Abos der täglichen gedruckten Ausgabe ist in einem Jahr von 44.010 auf 41.599 gesunken. Das entspricht einem Rückgang von 5,5 Prozent. Wenn es so weitergeht, kann man sich leicht ausreichnen, dass irgendwann in den nächsten Jahren eine Schwelle erreicht ist, bei der es sich nicht mehr lohnt, eine Zeitung zu drucken. </p>
<p>Unser Online-Auftritt, den wir seit 1994 haben, kostet leider mehr, als er einbringt. Im Jahr 2010 haben wir mit taz.de insgesamt 235.694 Euro an Einnahmen durch Online-Anzeigen erzielt. Diesem standen Kosten von rund 604.000 Euro gegenüber: <a href="http://blogs.taz.de/hausblog/2011/04/21/was_kostet_so_ein_artikel_auf_tazde_eigentlich_/" rel="nofollow">http://blogs.taz.de/hausblog/2011/04/21/was_kostet_so_ein_artikel_auf_tazde_eigentlich_/</a></p>
<p>Bei den Kosten ist bei den allermeisten Artikeln auf taz.de noch nicht berücksichtigt, was es eigentlich gekostet hat, die Artikel zu recherchieren und zu schreiben. Die meisten Artikel werden für die gedruckte Ausgabe geschrieben und von der taz.de-Redaktion onlinegerecht aufbereitet. Der Aufwand allein für diese Aufbereitung ist schon deutlich höher als die Einnahmen durch Online-Werbung. </p>
<p>Wir haben die Verluste unseres Online-Auftritt sehr gerne jahrelang quersubventioniert durch die Erträge aus den Print-Abos. Das klappt aber nur, so lange Print noch Erträge abwirft. Wenn die Abo-Zahlen weiter sinken, wird es irgendwann in den nächsten Jahren so sein, dass Print nicht mehr den Online-Auftritt quersubventionieren kann. Dann muss der Online-Auftritt sich selbst tragen &#8211; und im Idealfall bleibt sogar noch Geld übrig, um die Artikel nicht nur auf die Webseite zu stellen, sondern sie auch noch zu recherchieren und zu schreiben. </p>
<p>Seit Sommer 2011 haben wir unsere Nutzer dazu aufgefordert, freiwillig für taz.de zu zahlen. Zuletzt kamen im Oktober 3.979,09 Euro rein. <a href="http://blogs.taz.de/hausblog/2012/11/19/taz-zahl-ich-einnahmen-im-oktober/" rel="nofollow">http://blogs.taz.de/hausblog/2012/11/19/taz-zahl-ich-einnahmen-im-oktober/</a></p>
<p>Das reicht nicht. Deshalb haben wir jetzt mit aggressiverer Werbung begonnen, unsere Online-Leser um Geld zu bitten &#8211; mit großem Erfolg: <a href="http://blogs.taz.de/hausblog/2012/11/26/pay-wahl-eine-erste-bilanz/" rel="nofollow">http://blogs.taz.de/hausblog/2012/11/26/pay-wahl-eine-erste-bilanz/</a></p>
<p>Wir werden weiter ausprobieren, auf welchen Wegen wir das Geld einnehmen können, das wir für Journalismus brauchen. Eine Lösung haben wir noch nicht. Nur eins werden wir ganz sicher nicht machen: Den Kopf in den Sand stecken, uns um andere Themen kümmern und darauf hoffen, die schlechte Entwicklung der Abo-Zahlen werde sich von alleine aufhalten und wieder umdrehen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Panikattacken??</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2012/11/22/medienkrise-warum-tageszeitungen-unverzichtbar-sind/#comment-20119</link>
		<dc:creator>Panikattacken??</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Nov 2012 19:03:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/hausblog/?p=9225#comment-20119</guid>
		<description>Meine Güte, das voraussichtliche Ende der FR hat bei der taz offenbar für einen Panikschub ohnegleichen gesorgt.

Artikel, Blogposts, Werbung, Seite-1-Geschrei und der blinde, überstürzte, unsagbar schlecht umgesetzte taz-Paywall-Aktionismus sprechen eine deutliche Sprache. 

Geht es Euch denn wirklich sooo furchtbar schlecht? Das kann ich mir kaum vorstellen.

Jetzt beruhigt Euch doch bitte. Das Ende naht vermutlich noch nicht. Und konzentriert Euch wieder auf Themen, die für eure Leser wichtig sind und nicht vornehmlich auf die Themen, die bei Euch sämtliche Alarmglocken schrillen lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Güte, das voraussichtliche Ende der FR hat bei der taz offenbar für einen Panikschub ohnegleichen gesorgt.</p>
<p>Artikel, Blogposts, Werbung, Seite-1-Geschrei und der blinde, überstürzte, unsagbar schlecht umgesetzte taz-Paywall-Aktionismus sprechen eine deutliche Sprache. </p>
<p>Geht es Euch denn wirklich sooo furchtbar schlecht? Das kann ich mir kaum vorstellen.</p>
<p>Jetzt beruhigt Euch doch bitte. Das Ende naht vermutlich noch nicht. Und konzentriert Euch wieder auf Themen, die für eure Leser wichtig sind und nicht vornehmlich auf die Themen, die bei Euch sämtliche Alarmglocken schrillen lassen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Arne Babenhauserheide</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2012/11/22/medienkrise-warum-tageszeitungen-unverzichtbar-sind/#comment-20099</link>
		<dc:creator>Arne Babenhauserheide</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Nov 2012 15:32:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/hausblog/?p=9225#comment-20099</guid>
		<description>Nachtrag: Links zu Fremdartikeln gibt es bei der Taz noch nicht. Wenn ich also ein bestimmtes Thema in allen Einzelheiten erkunden will, muss ich mich an einen Fremdanbieter wenden, z.B. Google. Da würde eine Status.net-Instanz helfen, von der ich in meinem Kommentar zu eurem Artikel „Nazi-Horror-Porno“ geschrieben habe - und den ich auch auf meine eigene Seite gestellt habe: http://draketo.de/licht/politik/gedanken/zukunft-der-zeitung</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag: Links zu Fremdartikeln gibt es bei der Taz noch nicht. Wenn ich also ein bestimmtes Thema in allen Einzelheiten erkunden will, muss ich mich an einen Fremdanbieter wenden, z.B. Google. Da würde eine Status.net-Instanz helfen, von der ich in meinem Kommentar zu eurem Artikel „Nazi-Horror-Porno“ geschrieben habe &#8211; und den ich auch auf meine eigene Seite gestellt habe: <a href="http://draketo.de/licht/politik/gedanken/zukunft-der-zeitung" rel="nofollow">http://draketo.de/licht/politik/gedanken/zukunft-der-zeitung</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Arne Babenhauserheide</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2012/11/22/medienkrise-warum-tageszeitungen-unverzichtbar-sind/#comment-20098</link>
		<dc:creator>Arne Babenhauserheide</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Nov 2012 15:18:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/hausblog/?p=9225#comment-20098</guid>
		<description>Das klingt zwar gut, aber was hier das Format der Tageszeitung bewirkt ist schlicht eine Begrenzung der möglichen Nachrichten - die zu einer Auswahl führen.

Dafür braucht es keine Tageszeitung. Es macht keinen Unterschied ob ich das täglich bekomme oder einfach einen RSS-Feed habe, der auf täglich 10 Nachrichten pro Thema begrenzt ist.

Diese Begrenzung brauchen wir, weil die meisten Menschen nur begrenzte Zeit zur Informationsaufnahme haben. Wir haben schließlich noch was anderes zu tun, da können wir nur die wichtigsten Nachrichten lesen - aber um auszuwählen, was wichtig ist, brauchen wir Leute, die alles Lesen.

Besser wäre es sogar, wenn ich mehrere Stufen hätte. Wenn ich an einem Tag viel Zeit habe, könnte ich in die Tiefe schauen und ein paar hundert Artikel zu einem Thema lesen. Habe ich weniger Zeit, will ich nur die wichtigsten Infos. Zum Beispiel die Titelseite der Taz.

Beispiel: Kategorisierte Nachrichten:
- Titelseite
- Wichtigste Artikel der Themen
- Weitere Artikel
- Links zu Fremdartikeln

Die Titelseite übernimmt dabei die Rolle, mir auch die wichtigsten Informationen aus Themen zu geben, die mich sonst nicht interessieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das klingt zwar gut, aber was hier das Format der Tageszeitung bewirkt ist schlicht eine Begrenzung der möglichen Nachrichten &#8211; die zu einer Auswahl führen.</p>
<p>Dafür braucht es keine Tageszeitung. Es macht keinen Unterschied ob ich das täglich bekomme oder einfach einen RSS-Feed habe, der auf täglich 10 Nachrichten pro Thema begrenzt ist.</p>
<p>Diese Begrenzung brauchen wir, weil die meisten Menschen nur begrenzte Zeit zur Informationsaufnahme haben. Wir haben schließlich noch was anderes zu tun, da können wir nur die wichtigsten Nachrichten lesen &#8211; aber um auszuwählen, was wichtig ist, brauchen wir Leute, die alles Lesen.</p>
<p>Besser wäre es sogar, wenn ich mehrere Stufen hätte. Wenn ich an einem Tag viel Zeit habe, könnte ich in die Tiefe schauen und ein paar hundert Artikel zu einem Thema lesen. Habe ich weniger Zeit, will ich nur die wichtigsten Infos. Zum Beispiel die Titelseite der Taz.</p>
<p>Beispiel: Kategorisierte Nachrichten:<br />
- Titelseite<br />
- Wichtigste Artikel der Themen<br />
- Weitere Artikel<br />
- Links zu Fremdartikeln</p>
<p>Die Titelseite übernimmt dabei die Rolle, mir auch die wichtigsten Informationen aus Themen zu geben, die mich sonst nicht interessieren.</p>
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	</item>
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