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	<title>Kommentare zu: Pay-Wahl: Eine erste Bilanz</title>
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	<description>Das Blog aus der taz über die taz</description>
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		<title>Von: Sebastian Heiser</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2012/11/26/pay-wahl-eine-erste-bilanz/#comment-20365</link>
		<dc:creator>Sebastian Heiser</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Dec 2012 16:20:48 +0000</pubDate>
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		<description>Wauz, inzwischen liegen die Zahlen für November vor. Gerade bei den einmaligen Zahlungen gab es große Zuwächse. Bei Paypal gab es plus 698,80 % und bei Handyzahlungen plus 623,57%. Die Kreditkartenzahlungen sind im Vergleich zum Vormonat Oktober um 483 % angestiegen, die Lastschriften um 471 %, Direktüberweisungen um 200 % und flattr um 158 %. Wir haben 7.839,59 Euro insgesamt über freiwillige Zahlungen eingenommen, davon 5.427,84 in einmaligen Zahlungen. Mehr Details: http://blogs.taz.de/hausblog/2012/12/12/taz-zahl-ich-einnahmen-im-november/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wauz, inzwischen liegen die Zahlen für November vor. Gerade bei den einmaligen Zahlungen gab es große Zuwächse. Bei Paypal gab es plus 698,80 % und bei Handyzahlungen plus 623,57%. Die Kreditkartenzahlungen sind im Vergleich zum Vormonat Oktober um 483 % angestiegen, die Lastschriften um 471 %, Direktüberweisungen um 200 % und flattr um 158 %. Wir haben 7.839,59 Euro insgesamt über freiwillige Zahlungen eingenommen, davon 5.427,84 in einmaligen Zahlungen. Mehr Details: <a href="http://blogs.taz.de/hausblog/2012/12/12/taz-zahl-ich-einnahmen-im-november/" rel="nofollow">http://blogs.taz.de/hausblog/2012/12/12/taz-zahl-ich-einnahmen-im-november/</a></p>
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		<title>Von: Sebastian Heiser</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2012/11/26/pay-wahl-eine-erste-bilanz/#comment-20352</link>
		<dc:creator>Sebastian Heiser</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Dec 2012 13:01:22 +0000</pubDate>
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		<description>Hoimrdengr: Das Problem ist identifiziert!

Wir haben verschiedene Bereiche auf taz.de. In einem Bereich erscheinen alle Artikel der gedruckten Ausgabe des aktuellen Tages. Die Texte erscheinen dort ohne Foto und geordnet nach den gleichen Rubriken wie in der Printausgabe. Auf diese Printartikel verlinkt der Perlentaucher und unter diesen Print-Artikeln ist ein Flattr-Button, der für die ganze taz gedacht ist.

Zweitens haben wir ein eigenes webjournalistisches Angebot auf taz.de. Das ist das, was man auf der Startseite von taz.de sieht. Dort erscheinen die Texte nicht nur einmal am Tag (wie in der Print-Sektion), sondern die Seite wird ständig aktualisiert. Neben den Print-Artikeln erscheinen dort auch solche, die exklusiv für taz.de geschrieben werden. Die Artikel haben ein Foto, haben Links auf externe Webseiten und auf frühere Artikel zum gleichen Thema auf taz.de. Die Artikel sind also in diesem Bereich speziell für das Medium Internet aufbereitet. Hier hat jeder Artikel einen eigenen Flattr-Button. Ich persönlich würde es für sinnvoll halten, dass die bei Perlentaucher auf diese Artikel verlinken, aber das ist natürlich deren Entscheidung.

Was ist also die Lösung für Ihr Problem? Ganz einfach: Flattern Sie immer den Button, der gerade da ist. Die Tatsache, welcher Button zu welchem Artikel wie häufig geklickt wird, hat ohnehin keine Konsequenzen. Weder bekommt der Autor mehr Geld, noch veröffentlichen wir in Zukunft mehr Texte dieser Art oder zu diesem Thema. Für uns wichtig ist nur der Gesamtbetrag, den wir mit Flattr und den anderen freiwilligen Bezahlmethoden einnehmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hoimrdengr: Das Problem ist identifiziert!</p>
<p>Wir haben verschiedene Bereiche auf taz.de. In einem Bereich erscheinen alle Artikel der gedruckten Ausgabe des aktuellen Tages. Die Texte erscheinen dort ohne Foto und geordnet nach den gleichen Rubriken wie in der Printausgabe. Auf diese Printartikel verlinkt der Perlentaucher und unter diesen Print-Artikeln ist ein Flattr-Button, der für die ganze taz gedacht ist.</p>
<p>Zweitens haben wir ein eigenes webjournalistisches Angebot auf taz.de. Das ist das, was man auf der Startseite von taz.de sieht. Dort erscheinen die Texte nicht nur einmal am Tag (wie in der Print-Sektion), sondern die Seite wird ständig aktualisiert. Neben den Print-Artikeln erscheinen dort auch solche, die exklusiv für taz.de geschrieben werden. Die Artikel haben ein Foto, haben Links auf externe Webseiten und auf frühere Artikel zum gleichen Thema auf taz.de. Die Artikel sind also in diesem Bereich speziell für das Medium Internet aufbereitet. Hier hat jeder Artikel einen eigenen Flattr-Button. Ich persönlich würde es für sinnvoll halten, dass die bei Perlentaucher auf diese Artikel verlinken, aber das ist natürlich deren Entscheidung.</p>
<p>Was ist also die Lösung für Ihr Problem? Ganz einfach: Flattern Sie immer den Button, der gerade da ist. Die Tatsache, welcher Button zu welchem Artikel wie häufig geklickt wird, hat ohnehin keine Konsequenzen. Weder bekommt der Autor mehr Geld, noch veröffentlichen wir in Zukunft mehr Texte dieser Art oder zu diesem Thema. Für uns wichtig ist nur der Gesamtbetrag, den wir mit Flattr und den anderen freiwilligen Bezahlmethoden einnehmen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Hoimrdengr</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2012/11/26/pay-wahl-eine-erste-bilanz/#comment-20350</link>
		<dc:creator>Hoimrdengr</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Dec 2012 12:24:30 +0000</pubDate>
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		<description>Da ich Flattr benutze erwarte ich *natuerlich*, dass das pro Artikel ist.  Aber bisher landete ich fast immer bei https://flattr.com/thing/77577/taz-de-die-tageszeitung-online - die taz insgesamt.  Durch rumklickern &amp; rumprobieren habe ich ein Hypothese: Wenn ich via perlentaucher.de komme - also fast immer - ist der flattr Button global.  Nur wenn ich &quot;zu Fuss&quot; ueber taz.de gehe, kann ich einzelne Artikel flattrn.

Kleine Hausaufgabe fuer&#039;s Webteam ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich Flattr benutze erwarte ich *natuerlich*, dass das pro Artikel ist.  Aber bisher landete ich fast immer bei <a href="https://flattr.com/thing/77577/taz-de-die-tageszeitung-online" rel="nofollow">https://flattr.com/thing/77577/taz-de-die-tageszeitung-online</a> &#8211; die taz insgesamt.  Durch rumklickern &amp; rumprobieren habe ich ein Hypothese: Wenn ich via perlentaucher.de komme &#8211; also fast immer &#8211; ist der flattr Button global.  Nur wenn ich &#8220;zu Fuss&#8221; ueber taz.de gehe, kann ich einzelne Artikel flattrn.</p>
<p>Kleine Hausaufgabe fuer&#8217;s Webteam <img src='http://blogs.taz.de/hausblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sebastian Heiser</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2012/11/26/pay-wahl-eine-erste-bilanz/#comment-20333</link>
		<dc:creator>Sebastian Heiser</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Dec 2012 12:58:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/hausblog/?p=9247#comment-20333</guid>
		<description>Hoimrdengr: Ich glaube nicht, dass es so aussieht, als ob man für taz insgesamt zahlt. Ich glaube schon, dass die Leser verstehen, dass der Flattr-Button unter einem Artikel zu diesem jeweiligen Artikel gehört. Die Analyse ergibt, dass die Leser die Artikel flattern, die ihnen inhaltlich besonders gut gefallen. Wenn die Verbindung zwischen Artikel und Button nicht gesehen würde, dann wäre ja weitgehend zufällig, unter welchem Artikel auf den Button geklickt wird. Dann müssten die meistgelesenen Artikel auch die meisten Flattr-Klicks bekommen. So ist es aber nicht. Ich hatte mal zu den Flattr-Anfangszeiten ausgewertet, was wie häufig geflattert wird. Mein Fazit: &quot;Am stärksten honoriert werden die Texte, in denen es gegen die Lieblingsfeinde unserer Leser geht: Neonazis, der Hochadel, die Bild-Zeitung, die schwarz-gelbe Bundesregierung.&quot;

Der damalige Klick-Spitzenreiter des Monats, der Live-Ticker über die Bundespräsidentenwahl, wurde nur 19-mal geflattert. Der am häufigsten geflatterte Text bekam 157 Flattr-Klicks.

http://blogs.taz.de/hausblog/2010/07/01/flattr_bringt_uns_99850_euro_im_jun/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hoimrdengr: Ich glaube nicht, dass es so aussieht, als ob man für taz insgesamt zahlt. Ich glaube schon, dass die Leser verstehen, dass der Flattr-Button unter einem Artikel zu diesem jeweiligen Artikel gehört. Die Analyse ergibt, dass die Leser die Artikel flattern, die ihnen inhaltlich besonders gut gefallen. Wenn die Verbindung zwischen Artikel und Button nicht gesehen würde, dann wäre ja weitgehend zufällig, unter welchem Artikel auf den Button geklickt wird. Dann müssten die meistgelesenen Artikel auch die meisten Flattr-Klicks bekommen. So ist es aber nicht. Ich hatte mal zu den Flattr-Anfangszeiten ausgewertet, was wie häufig geflattert wird. Mein Fazit: &#8220;Am stärksten honoriert werden die Texte, in denen es gegen die Lieblingsfeinde unserer Leser geht: Neonazis, der Hochadel, die Bild-Zeitung, die schwarz-gelbe Bundesregierung.&#8221;</p>
<p>Der damalige Klick-Spitzenreiter des Monats, der Live-Ticker über die Bundespräsidentenwahl, wurde nur 19-mal geflattert. Der am häufigsten geflatterte Text bekam 157 Flattr-Klicks.</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/hausblog/2010/07/01/flattr_bringt_uns_99850_euro_im_jun/" rel="nofollow">http://blogs.taz.de/hausblog/2010/07/01/flattr_bringt_uns_99850_euro_im_jun/</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Hoimrdengr</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2012/11/26/pay-wahl-eine-erste-bilanz/#comment-20330</link>
		<dc:creator>Hoimrdengr</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Dec 2012 12:14:06 +0000</pubDate>
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		<description>Der Flattr Button ist ziemlich verwirrend: meist sieht es aus als ob man nur fuer die taz insgesamt zahlt.  Ein wesentlicher Vorteil von Micropayments waere aber die Rueckkopplung zu einzelnen Artikeln und Autoren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Flattr Button ist ziemlich verwirrend: meist sieht es aus als ob man nur fuer die taz insgesamt zahlt.  Ein wesentlicher Vorteil von Micropayments waere aber die Rueckkopplung zu einzelnen Artikeln und Autoren.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sebastian Heiser</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2012/11/26/pay-wahl-eine-erste-bilanz/#comment-20289</link>
		<dc:creator>Sebastian Heiser</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2012 10:08:52 +0000</pubDate>
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		<description>Wauz, wir freuen uns auch über jeden Kleinbetrag. Wir achten es nicht gering, wenn jemand uns einmalig 50 Cent zahlt. Wir gehen auf die Befindlichkeiten der potentiellen Zahler ein und versuchen, ihnen das Zahlen so leicht wie möglich zu machen. Wir bieten dazu sechs Wege an, um uns einmalig Geld zukommen zu lassen: Flattr, Handy, Paypal, einmalige Lastschrift, Kreditkarte, Überweisung. Mit der Pay-Wahl-Werbung weisen wir darauf hin und auch unter jedem Artikel auf taz.de bieten wir diese sechs Wege an, wenn man auf &quot;taz zahl ich&quot; beziehungsweise den Flattr-Button klickt. Was meinen Sie: Wie könnten wir einmalige Zahlungen noch einfacher machen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wauz, wir freuen uns auch über jeden Kleinbetrag. Wir achten es nicht gering, wenn jemand uns einmalig 50 Cent zahlt. Wir gehen auf die Befindlichkeiten der potentiellen Zahler ein und versuchen, ihnen das Zahlen so leicht wie möglich zu machen. Wir bieten dazu sechs Wege an, um uns einmalig Geld zukommen zu lassen: Flattr, Handy, Paypal, einmalige Lastschrift, Kreditkarte, Überweisung. Mit der Pay-Wahl-Werbung weisen wir darauf hin und auch unter jedem Artikel auf taz.de bieten wir diese sechs Wege an, wenn man auf &#8220;taz zahl ich&#8221; beziehungsweise den Flattr-Button klickt. Was meinen Sie: Wie könnten wir einmalige Zahlungen noch einfacher machen?</p>
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	<item>
		<title>Von: wauz</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2012/11/26/pay-wahl-eine-erste-bilanz/#comment-20282</link>
		<dc:creator>wauz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Dec 2012 13:57:31 +0000</pubDate>
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		<description>Basti Heiser:

Danke für die ausführliche Antwort. 
Ich stimme darin überein, dass es zuerst einmal wichtig ist, dass die gesamte Finanzierung der taz gesichert ist. jeder Betrieb hat Cost- und Profit-Center, da ist also eine gewisse Querfinanzierung ganz normal. Ich stimme auch darüber ein, dass der übergeordnete Zweck bei der taz das Machen eine Zeitung und deren Verbreitung ist. Und eben der online-Zweig erhöht die Reichweite enorm.
Trotzdem bin ich, angesichts der genannten sinkenden Print-Abos erst recht, der Meinung, dass ein erhöhter Deckungsbeitrag durch Online-kunden sehr wohl erstrebenswert ist. Sonst wäre auch die angelaufene Aktion völlig sinnlos.
Tatsächlich ist sie durchaus auch erfolgreich gewesen, in dem Sinne, dass sie eine Steigerung der Zahler erreicht hat. Allerdings immer noch auf niederstem Niveau. Man kann das hinnehmen. Man kann sich aber auch größere Ziele stecken. Und genau das ist mein Anliegen.
Einen Deckungsbeitrag durch Zahlungen ohne Verpflichtungen zu erreichen, ist ein politisches Ziel. Einmal als Politik im Sinne der Betriebswirtschaft. Aber noch viel mehr ist es ein politisches Ziel, eine (hoffentlich!) kritische Zeitung durch die Zahlungen ihrer Nutzer wirtschaftlich unabhängiger zu machen. Eine Leser-finanzierte Zeitung IST ein Politikum!
Die Kunst, ein kostenloses Angebot zumachen und gleichzeitig Einnahmen ohne Verpflichtungen zu erzielen, nennt sich Fundraising und in diesem speziellen Fall Crowdfunding. Ein funktionierendes Crowdfunding in der deutschen Presselandschaft wäre ein echter Knaller! Wer, wenn nicht die taz, sollte sich solch ein Ziel stecken?
Dazu müssen aber wirklich alle Zuflussmöglichkeiten ausgeschöpft werden. Quasi-Abonnenten, die Daueraufträge einrichten, sind selbstverständlich willkommen. Aber: Geld, das man hat, hat man eben. Der Dauerauftrag ist eigentlich nur ein Versprechen, dass bei mangelnder Kontodeckung nicht mehr eingelöst wird. Nicht jeder kann sich so etwas leisten. Deswegen sollte die taz einmalige Zahlungen nicht gering achten und vor allem sich auch über jeden Kleinbetrag freuen! Da helfen einfache Möglichkeiten, schnell und unkompliziert Kleinbeträge locker zu machen. Wer je auf der Straße geschnorrt hat, weiß: die vielen Fuffzgerl machen&#039;s!
Wenn da irgendwelche Wichtel oder Trolle diejenigen, die ein kostenloses Angebot ohne Bezahlung nutzen, als Aggro-Schmarotzer belegen, dann ist das nur contra-produktiv. Schließlich WILL die taz ein kostenloses Angebot machen und trotzdem Geld von den Nutzern einwerben. Die taz tut nut gut daran, auf die Befindlichkeiten der potentiellen Zahler einzugehen und ihnen das Zahlen so leicht wie möglich zu machen, so lange sich sich damit redaktionell und politisch nicht verbiegen muss. Auch der User/Zahler will sich nicht verbiegen müssen. Eine echte Pay-Wall oder ständiger Druck senkt bei (meine ich) sehr vielen die Bereitschaft zu zahlen mehr, als sie die tatsächlichen Zahlungen von wenigen erhöht. Noch sind die Zahlenden eine lächerlich kleine Minderheit. Das sollte die taz durch positive Einwerbung von Geldern ändern. Wenn eine Zeitung in Deutschland das kann, dann die taz. Sie muss es allerdings auch versuchen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Basti Heiser:</p>
<p>Danke für die ausführliche Antwort.<br />
Ich stimme darin überein, dass es zuerst einmal wichtig ist, dass die gesamte Finanzierung der taz gesichert ist. jeder Betrieb hat Cost- und Profit-Center, da ist also eine gewisse Querfinanzierung ganz normal. Ich stimme auch darüber ein, dass der übergeordnete Zweck bei der taz das Machen eine Zeitung und deren Verbreitung ist. Und eben der online-Zweig erhöht die Reichweite enorm.<br />
Trotzdem bin ich, angesichts der genannten sinkenden Print-Abos erst recht, der Meinung, dass ein erhöhter Deckungsbeitrag durch Online-kunden sehr wohl erstrebenswert ist. Sonst wäre auch die angelaufene Aktion völlig sinnlos.<br />
Tatsächlich ist sie durchaus auch erfolgreich gewesen, in dem Sinne, dass sie eine Steigerung der Zahler erreicht hat. Allerdings immer noch auf niederstem Niveau. Man kann das hinnehmen. Man kann sich aber auch größere Ziele stecken. Und genau das ist mein Anliegen.<br />
Einen Deckungsbeitrag durch Zahlungen ohne Verpflichtungen zu erreichen, ist ein politisches Ziel. Einmal als Politik im Sinne der Betriebswirtschaft. Aber noch viel mehr ist es ein politisches Ziel, eine (hoffentlich!) kritische Zeitung durch die Zahlungen ihrer Nutzer wirtschaftlich unabhängiger zu machen. Eine Leser-finanzierte Zeitung IST ein Politikum!<br />
Die Kunst, ein kostenloses Angebot zumachen und gleichzeitig Einnahmen ohne Verpflichtungen zu erzielen, nennt sich Fundraising und in diesem speziellen Fall Crowdfunding. Ein funktionierendes Crowdfunding in der deutschen Presselandschaft wäre ein echter Knaller! Wer, wenn nicht die taz, sollte sich solch ein Ziel stecken?<br />
Dazu müssen aber wirklich alle Zuflussmöglichkeiten ausgeschöpft werden. Quasi-Abonnenten, die Daueraufträge einrichten, sind selbstverständlich willkommen. Aber: Geld, das man hat, hat man eben. Der Dauerauftrag ist eigentlich nur ein Versprechen, dass bei mangelnder Kontodeckung nicht mehr eingelöst wird. Nicht jeder kann sich so etwas leisten. Deswegen sollte die taz einmalige Zahlungen nicht gering achten und vor allem sich auch über jeden Kleinbetrag freuen! Da helfen einfache Möglichkeiten, schnell und unkompliziert Kleinbeträge locker zu machen. Wer je auf der Straße geschnorrt hat, weiß: die vielen Fuffzgerl machen&#8217;s!<br />
Wenn da irgendwelche Wichtel oder Trolle diejenigen, die ein kostenloses Angebot ohne Bezahlung nutzen, als Aggro-Schmarotzer belegen, dann ist das nur contra-produktiv. Schließlich WILL die taz ein kostenloses Angebot machen und trotzdem Geld von den Nutzern einwerben. Die taz tut nut gut daran, auf die Befindlichkeiten der potentiellen Zahler einzugehen und ihnen das Zahlen so leicht wie möglich zu machen, so lange sich sich damit redaktionell und politisch nicht verbiegen muss. Auch der User/Zahler will sich nicht verbiegen müssen. Eine echte Pay-Wall oder ständiger Druck senkt bei (meine ich) sehr vielen die Bereitschaft zu zahlen mehr, als sie die tatsächlichen Zahlungen von wenigen erhöht. Noch sind die Zahlenden eine lächerlich kleine Minderheit. Das sollte die taz durch positive Einwerbung von Geldern ändern. Wenn eine Zeitung in Deutschland das kann, dann die taz. Sie muss es allerdings auch versuchen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sebastian Heiser</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2012/11/26/pay-wahl-eine-erste-bilanz/#comment-20273</link>
		<dc:creator>Sebastian Heiser</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2012 13:07:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/hausblog/?p=9247#comment-20273</guid>
		<description>Zecouk: Die Zahl der täglichen Page Impressions lag in den ersten drei Wochen des Monats November bei durchschnittlich 454.014. In der letzten Woche, nach Einführung der Paywall, hatten wir täglich im Schnitt 439.375 Page Impressions. Das entspricht einem Rückgang von 3,2 Prozent und liegt damit innerhalb der natürlichen Schwankung, die wir hier ohnehin je nach Nachrichtenlage von Woche zu Woche haben. Wir werden das weiter beobachten.

Auf der Einnahmeseite freuen wir uns ganz besonders über die Zahl der Leute, die uns eine &lt;a href=&quot;https://taz.de/zeitung/formulare/tazzahlich&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Einzugsermächtigung&lt;/a&gt; für eine monatliche Abbuchung geben. Damit haben wir nämlich eine besondere Planungssicherheit. Vor Beginn der Kampagne lag die Summe, die wir monatlich über solche Einzugsermächtigungen erhielten, bei 2773 Euro. Jetzt haben wir 230 neue Einzugsermächtigungen, die Einnahmen liegen nun bei 4075 Euro monatlich. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zecouk: Die Zahl der täglichen Page Impressions lag in den ersten drei Wochen des Monats November bei durchschnittlich 454.014. In der letzten Woche, nach Einführung der Paywall, hatten wir täglich im Schnitt 439.375 Page Impressions. Das entspricht einem Rückgang von 3,2 Prozent und liegt damit innerhalb der natürlichen Schwankung, die wir hier ohnehin je nach Nachrichtenlage von Woche zu Woche haben. Wir werden das weiter beobachten.</p>
<p>Auf der Einnahmeseite freuen wir uns ganz besonders über die Zahl der Leute, die uns eine <a href="https://taz.de/zeitung/formulare/tazzahlich" rel="nofollow">Einzugsermächtigung</a> für eine monatliche Abbuchung geben. Damit haben wir nämlich eine besondere Planungssicherheit. Vor Beginn der Kampagne lag die Summe, die wir monatlich über solche Einzugsermächtigungen erhielten, bei 2773 Euro. Jetzt haben wir 230 neue Einzugsermächtigungen, die Einnahmen liegen nun bei 4075 Euro monatlich.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Contra Parassitismo</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2012/11/26/pay-wahl-eine-erste-bilanz/#comment-20271</link>
		<dc:creator>Contra Parassitismo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2012 10:23:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/hausblog/?p=9247#comment-20271</guid>
		<description>wauz: &quot;Aggro-Bettelei&quot; soll hier also vorliegen, so so. 

Mir scheint eher, hier liegen schwerwiegende Fälle von Aggro-Schmarotzerei seitens vieler taz.de-User vor. 

So sieht doch die Haltung vieler, wenn nicht sogar der meisten aus:
Ich verlange Leistung (= die Ergebnisse einer weitgehend akzeptablen Form von Journalismus konsumieren), bin aber in keinster Weise bereit, eine Gegenleistung in Form von Bezahlung zu erbringen. Ganz im Gegenteil: Ich rege mich fürchterlich darüber auf, wenn der Leistungserbringer (= die taz) sich erdreistet, um Geld zu bitten.

Ob das wirklich der richtige Weg sein kann? 
Wenn ich mich recht entsinne, wurde erst kürzlich ein Bundespräsident völlig zu Recht mit Schimpf und Schande aus dem Amt gejagt, weil er offenkundig für eine ganz ähnliche Form der Mitnahmementalität steht... 

Letzlich hat er sich höchst unanständig verhalten und damit - größter Fehler überhaupt! - der Armada der Aggro-Schmarotzer, Gratismentalisten und Schnäppchenjäger den Spiegel vorgehalten.

So viel also zum komplett lächerlichen Vorwurf der &quot;Aggro-Bettelei&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wauz: &#8220;Aggro-Bettelei&#8221; soll hier also vorliegen, so so. </p>
<p>Mir scheint eher, hier liegen schwerwiegende Fälle von Aggro-Schmarotzerei seitens vieler taz.de-User vor. </p>
<p>So sieht doch die Haltung vieler, wenn nicht sogar der meisten aus:<br />
Ich verlange Leistung (= die Ergebnisse einer weitgehend akzeptablen Form von Journalismus konsumieren), bin aber in keinster Weise bereit, eine Gegenleistung in Form von Bezahlung zu erbringen. Ganz im Gegenteil: Ich rege mich fürchterlich darüber auf, wenn der Leistungserbringer (= die taz) sich erdreistet, um Geld zu bitten.</p>
<p>Ob das wirklich der richtige Weg sein kann?<br />
Wenn ich mich recht entsinne, wurde erst kürzlich ein Bundespräsident völlig zu Recht mit Schimpf und Schande aus dem Amt gejagt, weil er offenkundig für eine ganz ähnliche Form der Mitnahmementalität steht&#8230; </p>
<p>Letzlich hat er sich höchst unanständig verhalten und damit &#8211; größter Fehler überhaupt! &#8211; der Armada der Aggro-Schmarotzer, Gratismentalisten und Schnäppchenjäger den Spiegel vorgehalten.</p>
<p>So viel also zum komplett lächerlichen Vorwurf der &#8220;Aggro-Bettelei&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sebastian Heiser</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2012/11/26/pay-wahl-eine-erste-bilanz/#comment-20267</link>
		<dc:creator>Sebastian Heiser</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Dec 2012 16:10:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/hausblog/?p=9247#comment-20267</guid>
		<description>Zecouk: Ich kenne die Entwicklung der Zugriffszahlen seit der Pay-Wahl noch nicht, ich frage mal nach.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zecouk: Ich kenne die Entwicklung der Zugriffszahlen seit der Pay-Wahl noch nicht, ich frage mal nach.</p>
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	</item>
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