Gute Wahl: tzi-Abos steigen auf über 50.000 Euro

Auf der Einnahmeseite freuen wir uns ganz besonders über die Zahl der Leute, die uns eine Einzugsermächtigung für eine monatliche Abbuchung geben. Damit haben wir nämlich eine besondere Planungssicherheit. Am 22. November, dem ersten Tag der Kampagne, haben wir 43 neue Einzugsermächtigungen erhalten, über insgesamt 250 Euro monatlich.

Es kamen täglich weitere regelmäßige ZahlerInnen dazu, die monatliche Summe erhöhte sich damit an den folgenden Tagen um 158 Euro, 99 Euro, 152 Euro, 170 Euro, 157 Euro, 64Euro , 90 Euro und 79 Euro. Vor Beginn der Kampagne lag die Summe, die wir monatlich über solche Einzugsermächtigungen erhielten, bei 2773 Euro. Jetzt sind es 4075 Euro monatlich.

Von den 763 Personen sind 230 Personen seit Einführung der neuen Kampagne dazu gekommen. Das ist ein beachtlicher Zuwachs.

Die eingenommene Jahressumme durch regelmäßige Zahlungen (also ohne Einmalzahlungen per Paypal, Kreditkarte, Überweisung, Handyzahlung etc.) beläuft sich nun auf über 50.000 Euro im Jahr. Kündigungen aufgrund der Kampagne haben wir eine erhalten – diese wurde allerdings wieder zurückgezogen.

 

Kommentare (6)

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  1. “tzi” scheint mir ein ziemlich misslungenes Kürzel, das Verwirrung stiftet.

    tzi ist die allgemein gängige Abkürzung für eine weitverbreietete psychologische Methode zur Arbeit in Gruppen. TZI = Themenzentrierte Interaktion.

    Wenn ich das Klientel der taz richtig einschätze (gehobene Allgemeinbildung), könnten viele Leser über diese neue Abkürzung des taz-Universums stolpern.
    Möglicherweise wäre es gut, wenn Ihr euch eine andere Abkürzung einfallen lassen würden. “tazzi” oder was auch immer…

  2. Hallo? Ihr glaubt doch nicht, dass eine Konvention zu Schreibweisen gleich zu konformem oder fremdbestimmten Schreiben führt, oder? Eure TAZ-begriffe sind ein wertvoller Besitz und werden bei uneinheitlicher Anwendung einfach nicht optimal für die TAZ genutzt. Und lesefreundlicher wäre es auch noch…schade ;-)

  3. Pingback: taz nimmt 50.000 Euro im Jahr durch freiwillige Zahlungen ein | micropayme.de

  4. Paul, damit innerhalb der taz alle Begriffe identisch verwendet werden, müsste es eine Instanz geben, die erstens darüber entscheidet, welcher Begriff wie verwendet wird, und der zweitens müsste diese Instanz die Möglichkeiten haben, ihre Entscheidung dann verbindlich gegenüber allen Redakteuren durchzusetzen. Eine solche Instanz gibt es in der taz nicht. Es ist genau so wie meistens in der taz: Niemand ist zuständig, niemand kann den anderen was vorschreiben, also machen alle, was sie wollen. Wenn man nur das Ergebnis betrachtet, dann ist natürlich klar, dass das nicht sinnvoll ist. Viel besser wäre natürlich, wenn es nur eine Schreibweise geben würde. Aber das Fehlen einer solchen Zentralinstanz, die sich in die Arbeit aller Redakteure einmischt und ihnen Anweisungen gibt, ermöglicht natürlich andererseits ein recht selbstbestimmtes Arbeiten, was die Arbeit in der taz und die taz als Arbeitgeber attraktiv macht. Und was für die Leser zu einer Meinungs- und Themenvielfalt im Blatt führt, die ihresgleichen sucht.

  5. tzi? Achso, dachte erst das war ein Tippfehler und sollte taz heißen, dabei ist damit taz-zahl-ich gemeint.

    In diesem Zusammenhang muss ich mal ein allgemeines “Problem” in eurer Redaktion ansprechen: Ihr verwendet eure taz-eigenen Begriffe nie richtig einheitlich und kosistent. Mal heißt es “tazzahlich”, mal “taz-zahl-ich”, mal steht in einem Artikel “taz”, mal liest man “TAZ” etc.

    Hier z.B. https://www.taz.de/zeitung/e-paper/ steht im Header “e-Paper”, im Text darunter schreibt ihr wieder “ePaper”, in einem anderen Text stand es auch schon als “E-Paper” oder “e-paper”. Jeder Redakteur macht offenbar mit euren (eigentlich feststehenden) eigenen Begriffen was er will und schreibt sie anders. Warum eigentlich?

    Wer glaubt, das wäre nur Korinthenkackerei, liegt hier falsch. Niemand würde auf die Idee kommen, dass jeder euer bekanntes Logo der taz-Tatze selber zeichnet oder verändern sollte wie es gerade gefällt. Das gilt auch für eure eigens kreierten taz-Begriffe. Leser brauchen einen Wiedererkennungswert, wenn aber jeder eure taz-eigenen Begriffe anders verwendet und es keine Regel für die Schreibweise gibt, könnt ihr sie auch gleich abschaffen.

  6. Freut mich sehr, die als “gut” befundene Messung.

    Ich bin ein “neu-tzi”, wenn auch nicht so ein Richtiger(tm), denn dazu bin ich viel zu sehr mainstream – weder habe ich mich sonderlich für das Projekt “taz” noch für den online-Auftritt “taz.de” interessiert. Als Leser war die taz für mich immer nur eine der einzukaufenden Blätter neben “relevanteren”, wenn ich eben gelegentlich mal einen Zeitungslesetag eingeschoben habe (dieser typische Sonntag, an dem man sonst nichts vor hat).

    Der Grund für das Elektro-Abo liegt also nicht wirklich an der taz, sondern am derzeit ansteigenden Sensibilisierungsgrad für das Problem “Blättertod”. Ich bin natürlich Teilhaber an der “Kostenloskultur” des Netzes und überdies auch noch Einkünftesaboteur der Netzpräsenzen: naklar sehe ich keine Ads, selbstverständlich unterdrücke ich Bettel-Layer, aber sicher blockiere ich absolut jeden einzelnen eventuell geldeinbringenden Tracker (auf JEDER Seite).

    Aber ich bin auch nicht komplett blind – wer professionell content erbringt, muß irgendwie dafür auch Butter aufs nackte Brot bekommen. Der private Lustblogger wird von mir nie irgendeinen Cent sehen, die wirtschaftende und tätige Redaktion sollte auch von mir einen angemessenen Gegenwert bekommen, wenn ich ihr Arbeitsergebnis öfter als gelegentlich nutze.

    Von den diversen Überlegungen der diversen Blättchen ist die Verfahrensweise der taz in meinen Augen derzeit die Überzeugendste. Daher der neu-tzi ;-)