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von 02.01.2013

taz Hausblog

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Haus in Kreuzberg. Foto: www.verdammtlangquer.org
Haus in Kreuzberg. Foto: www.verdammtlangquer.org
Im März 2010 erschien ein taz-Interview mit Sonja Suder und Christian Gauger. Den beiden wird vorgeworfen, Mitglied der „Revolutionären Zellen“ gewesen zu sein. Sonja Suder, jetzt 79 Jahre alt, soll an den Vorbereitungen zu der Geiselnahme auf der Wiener Ölministerkonferenz 1975 beteiligt gewesen zu sein. Ihrem Lebensgefährten Christian Gauger (71 Jahre) werden drei Brandanschläge Ende der 1970er in Süddeutschland zur Last gelegt. In dem taz-Interview sprachen beide über das Leben im Untergrund (beide waren 1978 untergetaucht) und ihr Gefühl, als sie im Jahr 2000 entdeckt wurden. Sonja Suder sagt in dem Gespräch: „Wenn du vorher ausgemacht hast: ‚Wenn einmal was passiert, dann kein Wort, keine Aussage‘, dann hast du ein sehr sicheres Gefühl.“

Derzeit läuft ihr Prozess vor dem Landgericht Frankfurt und offenbar war es jemand aus dem Unterstützerkreis für Suder und Gauger, der dieses Zitat nun großflächig auf eine Häuserwand in Kreuzberg tapeziert hat – als womöglich ersten taz-Satz jemals überhaupt.

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