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	<title>Kommentare zu: taz-Workshop-Artikel: &#8220;Begnadigung oder Genickschuss?&#8221;</title>
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	<description>Das Blog aus der taz über die taz</description>
	<lastBuildDate>Thu, 23 May 2013 17:52:49 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Vorderhuber</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2013/02/25/taz-workshop-artikel-begnadigung-oder-genickschuss/#comment-21646</link>
		<dc:creator>Vorderhuber</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Mar 2013 13:28:32 +0000</pubDate>
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		<description>Einen solchen Artikel nicht gedruckt zu haben, wäre also ein Akt der Zensur gewesen..?

Schön, dann nehme ich Sie hiermit beim Wort und schlage folgendes vor:

Drucken Sie doch einmal das Manifest &quot;2083 - Eine europäische Unabhängigkeitserklärung&quot; von Anders Behring Breivik! 
Natürlich wäre dieses politisch provokante Werk mit über 1500 Seiten viel zu umfangreich für eine einzige taz-Ausgabe. Wie wäre es daher mit einer Serie? Jeden Tag ein paar Seiten aus Behrings Werk in der taz.
Sicher ergäben sich daraus konstruktive Diskussionen am laufenden Band!

Ich danke noch einmal für Ihr Zensurverständnis!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Einen solchen Artikel nicht gedruckt zu haben, wäre also ein Akt der Zensur gewesen..?</p>
<p>Schön, dann nehme ich Sie hiermit beim Wort und schlage folgendes vor:</p>
<p>Drucken Sie doch einmal das Manifest &#8220;2083 &#8211; Eine europäische Unabhängigkeitserklärung&#8221; von Anders Behring Breivik!<br />
Natürlich wäre dieses politisch provokante Werk mit über 1500 Seiten viel zu umfangreich für eine einzige taz-Ausgabe. Wie wäre es daher mit einer Serie? Jeden Tag ein paar Seiten aus Behrings Werk in der taz.<br />
Sicher ergäben sich daraus konstruktive Diskussionen am laufenden Band!</p>
<p>Ich danke noch einmal für Ihr Zensurverständnis!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: thomas schlierbach</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2013/02/25/taz-workshop-artikel-begnadigung-oder-genickschuss/#comment-21563</link>
		<dc:creator>thomas schlierbach</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Mar 2013 01:19:38 +0000</pubDate>
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		<description>So gehts halt nicht. Wenn&#039;s sich schon taz.akademie nennt, sollten die Teilnehmer auch was lernen. Und das Niveau des Beitrags ist nicht tragbar: in keiner Weise als Meinungsäußerung gekennzeichnet, keine Hintergründe erläuternd - BODENLOS. So was darf man nicht unwidersprochen verbreiten, schade um die Druckerschwärze. Sowas ist man allenfalls aus unmaßgeblichen Leserkommentaren gewohnt... 
Macht man dafür seit 1978 Zeitung, damit man wieder ganz unten anfängt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So gehts halt nicht. Wenn&#8217;s sich schon taz.akademie nennt, sollten die Teilnehmer auch was lernen. Und das Niveau des Beitrags ist nicht tragbar: in keiner Weise als Meinungsäußerung gekennzeichnet, keine Hintergründe erläuternd &#8211; BODENLOS. So was darf man nicht unwidersprochen verbreiten, schade um die Druckerschwärze. Sowas ist man allenfalls aus unmaßgeblichen Leserkommentaren gewohnt&#8230;<br />
Macht man dafür seit 1978 Zeitung, damit man wieder ganz unten anfängt?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2013/02/25/taz-workshop-artikel-begnadigung-oder-genickschuss/#comment-21558</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 21:56:40 +0000</pubDate>
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		<description>Auweia taz, das ist ja nun echt ein kompletter Offenbarungseid, moralisch wie intellektuell.

Moralisch bezogen auf den Artikel selbst, nämlich sich als vorgeblich linke Zeitung zum Sprachrohr staatlichen Mordens zu machen, noch dazu eines Staates, der nicht mal ansatzweise den Kriterien auch nur des bürgerlichen Rechtsstaates genügt.

Intellektuell bezogen auf den hier nachzulesenden Versuch, die Veröffentlichung selbst im Nachhinein noch zu rechtfertigen. Das Verstecken hinter Formalia (es war doch nuuur eine Beilage - zwar im taz-Layout gesetzt und von der taz Panter Stiftung herausgegeben, aber mit der taz hat das natürlich nichts zu tun?!), das Verdrehen von Propaganda zu einem Aufklärungstext (so denken viele WeißrussInnen nun mal?), und dann noch die eigene politische Bewusstlosigkeit, Feigheit und Rückgratlosigkeit als Eintreten gegen Zensur hinzustellen - an Erbärmlichkeit nicht mehr zu überbieten.

(Kleine Fassungslosigkeit am Rande: Eigentlich wollte ich zum Original-Artikel bereits einen Leserbrief schreiben. Als Faustregel zur Frage &quot;Abdruck ja oder nein&quot; hätte ich euch geraten: Wenn ein Text problemlos auch in einem Staatsmedium einer Diktatur erscheinen kann, ist er für die taz nicht geeignet. Das sollte polemisch gemeint sein. Wie ich hier erfahren muss, überholt die Realität mal wieder die Satire - eine Mitarbeiterin eines Staatsmediums einer Diktatur kann in der taz publizieren. Da fällt mir nun wirklich nichts mehr zu ein.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auweia taz, das ist ja nun echt ein kompletter Offenbarungseid, moralisch wie intellektuell.</p>
<p>Moralisch bezogen auf den Artikel selbst, nämlich sich als vorgeblich linke Zeitung zum Sprachrohr staatlichen Mordens zu machen, noch dazu eines Staates, der nicht mal ansatzweise den Kriterien auch nur des bürgerlichen Rechtsstaates genügt.</p>
<p>Intellektuell bezogen auf den hier nachzulesenden Versuch, die Veröffentlichung selbst im Nachhinein noch zu rechtfertigen. Das Verstecken hinter Formalia (es war doch nuuur eine Beilage &#8211; zwar im taz-Layout gesetzt und von der taz Panter Stiftung herausgegeben, aber mit der taz hat das natürlich nichts zu tun?!), das Verdrehen von Propaganda zu einem Aufklärungstext (so denken viele WeißrussInnen nun mal?), und dann noch die eigene politische Bewusstlosigkeit, Feigheit und Rückgratlosigkeit als Eintreten gegen Zensur hinzustellen &#8211; an Erbärmlichkeit nicht mehr zu überbieten.</p>
<p>(Kleine Fassungslosigkeit am Rande: Eigentlich wollte ich zum Original-Artikel bereits einen Leserbrief schreiben. Als Faustregel zur Frage &#8220;Abdruck ja oder nein&#8221; hätte ich euch geraten: Wenn ein Text problemlos auch in einem Staatsmedium einer Diktatur erscheinen kann, ist er für die taz nicht geeignet. Das sollte polemisch gemeint sein. Wie ich hier erfahren muss, überholt die Realität mal wieder die Satire &#8211; eine Mitarbeiterin eines Staatsmediums einer Diktatur kann in der taz publizieren. Da fällt mir nun wirklich nichts mehr zu ein.)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: DAFÜR_Martina_DAFÜR</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2013/02/25/taz-workshop-artikel-begnadigung-oder-genickschuss/#comment-21557</link>
		<dc:creator>DAFÜR_Martina_DAFÜR</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 21:33:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/hausblog/?p=9818#comment-21557</guid>
		<description>Liebe taz,

ich war schockiert, als ich den Artikel gelesen habe (über die Meinung der Autorin), und verblüfft, dass ihr ihn gedruckt habt (und stolz auf euren Mut und mein taz-Abo).

Denken kann ich selber, danke für eure Entscheidung!

Viele Grüße
Martina</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe taz,</p>
<p>ich war schockiert, als ich den Artikel gelesen habe (über die Meinung der Autorin), und verblüfft, dass ihr ihn gedruckt habt (und stolz auf euren Mut und mein taz-Abo).</p>
<p>Denken kann ich selber, danke für eure Entscheidung!</p>
<p>Viele Grüße<br />
Martina</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ferdlrotzinger</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2013/02/25/taz-workshop-artikel-begnadigung-oder-genickschuss/#comment-21550</link>
		<dc:creator>ferdlrotzinger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 13:57:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/hausblog/?p=9818#comment-21550</guid>
		<description>Liebe Freunde,

in der Überschrift zu Andreas Rüttenauers Artikel zur Bahnrad-WM in Weißrussland wird noch bedauert, dass über Todesurteile und Folter keiner spricht. Dabei muss man nur in der selben Ausgabe der taz 4 Seiten zurückblättern und findet eine ausführliche Auseinandersetzung mit der Todesstrafe in Weißrussland. Allerdings nicht so, wie man sich das als Leser der taz vorstellt.
Das hätte ich nicht für möglich gehalten: Dass eine Befürworterin der Todesstrafe eine ganze Seite in der taz zur Verfügung bekommt, um mit hanebüchenen Begründungen die Todesstrafe zu rechtfertigen!
Freunde, so geht das nicht; das ist völlig falsch verstandene Meinungsvielfalt. Ich hoffe dass nicht demnächst ein rechtsradikaler Praktikant in der taz ein Forum für neonazistische Parolen erhält.
Die Antwort von Frau Oertel hat mich ganz und gar nicht überzeugt. Der Nichtabdruck des Artikels wäre mitnichten &quot;Zensur&quot; gewesen, sondern hätte zum Ausdruck gebracht, dass auch unter Geltung von Pressefreiheit sich eine Zeitung wie die taz sich eben nicht zur Verbreitung gewisser Auffassungen und Meinungen zur Verfügung stellt. Dies hätte auch einen Lernprozess für die Teilnehmerin aus Weißrussland bedeuten können. Zensur wäre die Unterdrückung von Tatsachen. Hier nochmal zugespitzt die Frage: Hätten Sie auch einen Artikel abgedruckt, der explizit neonazistische Auffassungen (z.B. Holocaust-Leugnung) wiedergibt? Ich bin immer noch ziemlich entsetzt!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde,</p>
<p>in der Überschrift zu Andreas Rüttenauers Artikel zur Bahnrad-WM in Weißrussland wird noch bedauert, dass über Todesurteile und Folter keiner spricht. Dabei muss man nur in der selben Ausgabe der taz 4 Seiten zurückblättern und findet eine ausführliche Auseinandersetzung mit der Todesstrafe in Weißrussland. Allerdings nicht so, wie man sich das als Leser der taz vorstellt.<br />
Das hätte ich nicht für möglich gehalten: Dass eine Befürworterin der Todesstrafe eine ganze Seite in der taz zur Verfügung bekommt, um mit hanebüchenen Begründungen die Todesstrafe zu rechtfertigen!<br />
Freunde, so geht das nicht; das ist völlig falsch verstandene Meinungsvielfalt. Ich hoffe dass nicht demnächst ein rechtsradikaler Praktikant in der taz ein Forum für neonazistische Parolen erhält.<br />
Die Antwort von Frau Oertel hat mich ganz und gar nicht überzeugt. Der Nichtabdruck des Artikels wäre mitnichten &#8220;Zensur&#8221; gewesen, sondern hätte zum Ausdruck gebracht, dass auch unter Geltung von Pressefreiheit sich eine Zeitung wie die taz sich eben nicht zur Verbreitung gewisser Auffassungen und Meinungen zur Verfügung stellt. Dies hätte auch einen Lernprozess für die Teilnehmerin aus Weißrussland bedeuten können. Zensur wäre die Unterdrückung von Tatsachen. Hier nochmal zugespitzt die Frage: Hätten Sie auch einen Artikel abgedruckt, der explizit neonazistische Auffassungen (z.B. Holocaust-Leugnung) wiedergibt? Ich bin immer noch ziemlich entsetzt!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: meinung238</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2013/02/25/taz-workshop-artikel-begnadigung-oder-genickschuss/#comment-21548</link>
		<dc:creator>meinung238</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 09:47:33 +0000</pubDate>
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		<description>Eine Kenntlichmachung solch eines Artikels ist unabdingbar und kann nicht als ein Fauxpas durchgehen.

Das Wort Zensur in dem Zusammenhang zu bringen ist die schlechtmöglichtse Entschuldigung um das Problem von sich zu weisen. Ein einfaches Mea Culpa wäre an der Stelle angebracht gewesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Kenntlichmachung solch eines Artikels ist unabdingbar und kann nicht als ein Fauxpas durchgehen.</p>
<p>Das Wort Zensur in dem Zusammenhang zu bringen ist die schlechtmöglichtse Entschuldigung um das Problem von sich zu weisen. Ein einfaches Mea Culpa wäre an der Stelle angebracht gewesen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: lowandorder</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2013/02/25/taz-workshop-artikel-begnadigung-oder-genickschuss/#comment-21547</link>
		<dc:creator>lowandorder</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 08:36:09 +0000</pubDate>
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		<description>Schön , daß ihr stattdessen kein Problem habt meinen Beitrag zu kassieren.
Tja Balken und Haar - wie wahr!

Danke. Ihr nicht mehr, man will ja niemanden unnötig quälen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schön , daß ihr stattdessen kein Problem habt meinen Beitrag zu kassieren.<br />
Tja Balken und Haar &#8211; wie wahr!</p>
<p>Danke. Ihr nicht mehr, man will ja niemanden unnötig quälen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jenseits von Böse</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2013/02/25/taz-workshop-artikel-begnadigung-oder-genickschuss/#comment-21536</link>
		<dc:creator>Jenseits von Böse</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2013 22:39:48 +0000</pubDate>
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		<description>@ Das Böse...: &quot;Alles rückt nach rechts.&quot;

Falsche Richtung! Da halte ich es lieber mit Stéphane Hessel und rege mich auf - beispielsweise über Leute, die einen Rechtsruck achselzuckend hinnehmen, und natürlich über die, die selber rücken.

Man bedenke auch, dass wir Empörten viel wollen; entsprechend enttäuschend sind die Mühen der Ebene. Statt kleiner Erfolge sehen wir lieber, wie weit die großen Träume vor uns liegen.

Das aber verzerrt die Perspektive. Der taz ist seit ihrer Gründung immer wieder ein Rechtsruck nachgesagt worden - so oft, dass sie mittlerweile rechts von der Wand stünde, wenn die Vorwürfe nur zur Hälfte stimmten.

Natürlich vermisse ich manche guten Köpfe, den analytischen Verstand von Christian Semler besonders. Aber man bedenke, dass er in seinen Anfängen ein despotischer Widerling war, dem man die Weltherrschaft nicht unbedingt hätte anvertrauen wollen.

Er wuchs darüber weit hinaus, wurde ein Schreiber, dem ich höchstens übel nehme, dass er jetzt nicht mehr schreibt. Aber bitte, gestehen wir doch den Jüngeren bei der taz die selbe Entwicklung zu. Dafür schimpfe und polemisiere ich, dafür rege ich mich auf.

Bitte bedenkt: wer keine Hoffnung mehr hegt, könnte leicht auf den Gedanken kommen, den schreibenden Genossen auch &quot;Internet, einen Fernseher, eine weiche Matratze und drei Mahlzeiten pro Tag&quot; nicht mehr zu gönnen - von einem Abo ganz zu schweigen.

Damit befänden wir uns in schlechter Gesellschaft, das Zitat stammt aus dem unsäglichen &quot;Genickschuss&quot;-Artikel.

Mehr Freude hätte ich, wenn Barbara Oertel ihre kruden Vorstellungen über Zensur neu sortierte und künftig klüger in ihrem Ressort agierte. Falls Sie dazu noch ein Bashing braucht: Mach ich sofort, damit die Richtung wieder stimmt.

Nein, dieses Fass mach ich nicht auch noch auf. Richtungskämpfe scheinen das Hobby jedes aufrecht Empörten zu sein. Und für alle, die sich enttäuscht unter jedem Rechtsruck krümmen, hat Stéphane Hessel schon das richtige Rezept: Indignez-vous!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Das Böse&#8230;: &#8220;Alles rückt nach rechts.&#8221;</p>
<p>Falsche Richtung! Da halte ich es lieber mit Stéphane Hessel und rege mich auf &#8211; beispielsweise über Leute, die einen Rechtsruck achselzuckend hinnehmen, und natürlich über die, die selber rücken.</p>
<p>Man bedenke auch, dass wir Empörten viel wollen; entsprechend enttäuschend sind die Mühen der Ebene. Statt kleiner Erfolge sehen wir lieber, wie weit die großen Träume vor uns liegen.</p>
<p>Das aber verzerrt die Perspektive. Der taz ist seit ihrer Gründung immer wieder ein Rechtsruck nachgesagt worden &#8211; so oft, dass sie mittlerweile rechts von der Wand stünde, wenn die Vorwürfe nur zur Hälfte stimmten.</p>
<p>Natürlich vermisse ich manche guten Köpfe, den analytischen Verstand von Christian Semler besonders. Aber man bedenke, dass er in seinen Anfängen ein despotischer Widerling war, dem man die Weltherrschaft nicht unbedingt hätte anvertrauen wollen.</p>
<p>Er wuchs darüber weit hinaus, wurde ein Schreiber, dem ich höchstens übel nehme, dass er jetzt nicht mehr schreibt. Aber bitte, gestehen wir doch den Jüngeren bei der taz die selbe Entwicklung zu. Dafür schimpfe und polemisiere ich, dafür rege ich mich auf.</p>
<p>Bitte bedenkt: wer keine Hoffnung mehr hegt, könnte leicht auf den Gedanken kommen, den schreibenden Genossen auch &#8220;Internet, einen Fernseher, eine weiche Matratze und drei Mahlzeiten pro Tag&#8221; nicht mehr zu gönnen &#8211; von einem Abo ganz zu schweigen.</p>
<p>Damit befänden wir uns in schlechter Gesellschaft, das Zitat stammt aus dem unsäglichen &#8220;Genickschuss&#8221;-Artikel.</p>
<p>Mehr Freude hätte ich, wenn Barbara Oertel ihre kruden Vorstellungen über Zensur neu sortierte und künftig klüger in ihrem Ressort agierte. Falls Sie dazu noch ein Bashing braucht: Mach ich sofort, damit die Richtung wieder stimmt.</p>
<p>Nein, dieses Fass mach ich nicht auch noch auf. Richtungskämpfe scheinen das Hobby jedes aufrecht Empörten zu sein. Und für alle, die sich enttäuscht unter jedem Rechtsruck krümmen, hat Stéphane Hessel schon das richtige Rezept: Indignez-vous!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Das Böse ist immer und überall</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2013/02/25/taz-workshop-artikel-begnadigung-oder-genickschuss/#comment-21525</link>
		<dc:creator>Das Böse ist immer und überall</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2013 07:55:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/hausblog/?p=9818#comment-21525</guid>
		<description>@Jenseits von Böse

Die taz ist halt auch nicht mehr, was sie einst war.
Alles rückt nach rechts.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jenseits von Böse</p>
<p>Die taz ist halt auch nicht mehr, was sie einst war.<br />
Alles rückt nach rechts.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: lowandorder</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hausblog/2013/02/25/taz-workshop-artikel-begnadigung-oder-genickschuss/#comment-21518</link>
		<dc:creator>lowandorder</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2013 21:34:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/hausblog/?p=9818#comment-21518</guid>
		<description>Dass der Artikel im Rahmen eines workshops entstanden ist, noch dazu von einer Teilnehmerin von der Staatsseite habe ich erst jetzt überrissen.

Zum Beitrag selbst dennoch so:

Den Kaffee auf.

Upps - Die Stimme aus der Gruft? Mittelalter?

Wer, bitte, ist diese aller Zivilisation bare Krawallschachtel?
Kritik am Genickschuß - zu Unrecht!??!

Nichteinmischungsdoktrin in fröhlicher Urständ! Als Blankovollmacht - und nicht nur des Staates!?

Ja. Die Bevölkerung dieses Landes war auch mitbeteiligt  und nicht zu knapp am Niederringen Nazi-Deutschlands!
but  - was man bekämpft, wird man auch!? Ich glaub&#039;s nicht!
( vgl Ernst Forsthoff, Der totale Staat
&amp;  &quot;… Der Führerstaat … die Grundrechte sind obsolet…&quot;
aus jur.! Diss 1.Aufl. - nach WK II gestrichen! ~ Prof. 1933 nach Hermann Heller !! und schon wieder ab 1952;
Bis 1963 war er Präsident des zyprischen Verfassungsgerichts;
so geht das.)

Ja wie ? 
. - und in  in solchem Geiste des Freund/Feind-Denkens ala Ziehvater Carl Schmitt -
so einen Stuß  auf  Seite IV der -? - taz.akademie !? Philosophenschule Platons; da schau her.
Geht&#039;s noch!?

Als Stoffsammlung und Abschreckungsmaterial:- so nicht! - ins Archiv; ok;
ansonsten: kürzen und ab dafür auf die Wahrheitsseite; da braucht man wenigstens nicht ACHTUNG SATIRE  dranzuschreiben.  

Im übrigen nehmen die einschlägigen Fascho-Gazetten wie die Dr. Frey- Postille solche Elaborate doch mit Kußhand. 
Die klandestine Lehrstelle a la lettre von Prof.Theodor Maunz
(Kieler-Schule-fellow-traveller;  Standard-Kommentar: Das Grundgesetz; Assi Roman Herzog;
&amp; bay. KuMi)
bei der National-Zeitung dürfte - grad noch vakant sein!? - odr?

Egal. Hau wech, denn Scheiß!

Es dürfte deutlich sein, daß auch und gerade in unserer Geschichte das Denken der Autorin stark verankert war, aber gerade aus dessen Verabsolutierung in der Nazi-Zeit in der Verfassung ausdrücklich ein Verbot der Todesstrafe festgelegt ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass der Artikel im Rahmen eines workshops entstanden ist, noch dazu von einer Teilnehmerin von der Staatsseite habe ich erst jetzt überrissen.</p>
<p>Zum Beitrag selbst dennoch so:</p>
<p>Den Kaffee auf.</p>
<p>Upps &#8211; Die Stimme aus der Gruft? Mittelalter?</p>
<p>Wer, bitte, ist diese aller Zivilisation bare Krawallschachtel?<br />
Kritik am Genickschuß &#8211; zu Unrecht!??!</p>
<p>Nichteinmischungsdoktrin in fröhlicher Urständ! Als Blankovollmacht &#8211; und nicht nur des Staates!?</p>
<p>Ja. Die Bevölkerung dieses Landes war auch mitbeteiligt  und nicht zu knapp am Niederringen Nazi-Deutschlands!<br />
but  &#8211; was man bekämpft, wird man auch!? Ich glaub&#8217;s nicht!<br />
( vgl Ernst Forsthoff, Der totale Staat<br />
&amp;  &#8220;… Der Führerstaat … die Grundrechte sind obsolet…&#8221;<br />
aus jur.! Diss 1.Aufl. &#8211; nach WK II gestrichen! ~ Prof. 1933 nach Hermann Heller !! und schon wieder ab 1952;<br />
Bis 1963 war er Präsident des zyprischen Verfassungsgerichts;<br />
so geht das.)</p>
<p>Ja wie ?<br />
. &#8211; und in  in solchem Geiste des Freund/Feind-Denkens ala Ziehvater Carl Schmitt -<br />
so einen Stuß  auf  Seite IV der -? &#8211; taz.akademie !? Philosophenschule Platons; da schau her.<br />
Geht&#8217;s noch!?</p>
<p>Als Stoffsammlung und Abschreckungsmaterial:- so nicht! &#8211; ins Archiv; ok;<br />
ansonsten: kürzen und ab dafür auf die Wahrheitsseite; da braucht man wenigstens nicht ACHTUNG SATIRE  dranzuschreiben.  </p>
<p>Im übrigen nehmen die einschlägigen Fascho-Gazetten wie die Dr. Frey- Postille solche Elaborate doch mit Kußhand.<br />
Die klandestine Lehrstelle a la lettre von Prof.Theodor Maunz<br />
(Kieler-Schule-fellow-traveller;  Standard-Kommentar: Das Grundgesetz; Assi Roman Herzog;<br />
&amp; bay. KuMi)<br />
bei der National-Zeitung dürfte &#8211; grad noch vakant sein!? &#8211; odr?</p>
<p>Egal. Hau wech, denn Scheiß!</p>
<p>Es dürfte deutlich sein, daß auch und gerade in unserer Geschichte das Denken der Autorin stark verankert war, aber gerade aus dessen Verabsolutierung in der Nazi-Zeit in der Verfassung ausdrücklich ein Verbot der Todesstrafe festgelegt ist.</p>
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