Relaunch von taz.de: Eine Sache mit Herz

Der Relaunch verzögert sich. Macht aber nichts.

Der große Tag rückt näher, die Aufregung steigt. Wer schon mal an einem solchen Projekt gearbeitet hat, weiß: Hinten wird die Ente fett. Noch diskutieren wir, wie die Menüpunkte heißen sollen, wer die Hilfe-Seiten bearbeitet, was die Mindestanforderungen für den Livegang sind, wer gerade erkältet und wie wichtig die Kommentarfunktion ist. Alles läuft gleichzeitig. Oft wird es laut. Aber nicht alle, die laut werden, sind verstimmt. Und nicht alle, die still sind, stimmen mit dem Gesagten überein.

Der Termin wird sich verschieben. Ist das schlimm? Nein, das hatten wir im Gefühl. Und so wie beim Berliner Flughafen wird es nicht werden, das wissen wir. Um bei der Metapher der modernen Wohnungen von vergangener Woche zu bleiben: Der Rohbau steht, der Feinschliff folgt. Hoffentlich ist am Ende nicht plötzlich ein Fahrstuhlschacht zu klein. Und jetzt: ruhig Blut bewahren und gemeinsam für das neue taz.de arbeiten.

Von der Werkbank I & II

Schöner Umzug wird das

Die Haptik des Internets

 

Kommentare (6)

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  1. Also ich finde die Troll-Kommentare zwischendurch doch auch sehr unterhaltsam.
    Ein Herz für Trolle!

  2. uups sind ein paar Rechtschreibfehler drin ;-)

  3. Hallo, ich habe es gerade schon bei Eurem NYTimes Artikel geschrieben: Um das Nievau der Kommentare zu heben wünsche ich mir, dass nur noch echte AbonetInnen kommentieren dürfen. Müsste technisch leicht mit Anmeldung per Abonummer und Klarnamen zu machen sein, jedeR könnte sich dann einen frei gewählten Nickname basteln mit dem gepostet wird.

  4. “So wie beim BER wird es nicht werden”…tja…Glück gehabt, nicht wahr?

    Journalisten mäkeln bei jedem Aufzug in einem öffentlichen Gebäude, der nicht zum bestellten Zeitpunkt funktioniert – aber wenn sich dann in der eigenen Erfahrung zeigt, dass Großprojekte nicht immer ganz einfach zu wuppen sind, dann “wird’s immerhin nicht so wie beim BER”…auch nicht so ganz fair, oder?

    PS: Ich hoffe, taz.de ist ist nach dem Relaunch auch weiterhin ohne Javascript vernünftig zu genießen. Alles andere wäre noch blamabler als eine Rauchabzugsanlage im Fußboden.
    PPS: Nicht einmal hier kann man noch ohne JS kommentieren. Peinlich, peinlich… -.-

  5. Lieber Lucas,
    wir haben tatsächlich die Heise-Lösung gewählt.
    Viele Grüße

  6. Ich würde mir für die neue taz-seite auch eine datenschutzgerechtere Einbindung von social-media Elementen wünschen, im speziellen das neugierige tracken der facebook-likes -> http://www.heise.de/security/artikel/Das-verraet-Facebooks-Like-Button-1230906.html

    Habt ihr da auch eine Doppelklicklösung o.ä. angedacht?