taz.lab: “Erfindet. So kann es nicht weitergehen.”

Nichts ist “alternativlos”. Was kann, was könnte also erfunden werden, um der realpolitisch-neoliberalen Maschinerie Sand ins Getriebe zu streuen? Was muss passieren, damit Menschen Eigeninitiative ergreifen? Welche Macht haben WutbürgerInnen? Wie bekommen wir unsere Stadt zurück? Zerstört der Euro die europäische Identität? Wäre Schwarz-Grün nicht vielleicht doch eine schöne Sache? Wie funktioniert gutes Leben ohne Wachstum? Wie soll ich meine Kinder erziehen? Wem gehört Deutschlands Stromversorgung? Warum wackelt die Energiewende? Wie geht Liebe in liebesfernen Zeiten? Wie kann eine neue Flüchtlings- und Integrationspolitik aussehen? Wer hat Vorfahrt auf unseren Straßen? Was haben Shitstorms mit Feminismus zu tun?

Der diesjährige taz-Kongress hat das Motto “Erfindet. So kann es nicht weitergehen.” Er nimmt eine Stimmung auf, die den Wunsch nach Veränderung widerspiegelt, antikapitalistisch oder zumindest reformorientiert.

Diskutieren werden Peter Altmaier, Thilo Bode, Mathias Bröckers, Micha Brumlik, Frank Bsirske, Selmin Caliskan, Byung-Chul Han, Anke Domscheit-Berg, Leo Fischer, Jan Fleischhauer, Josef-Otto Freudenreich, Katrin Göring-Eckardt, Martin Gottschild, Felix Hasler, Tanja und Johnny Häusler, Marte Hentschel, Hans Hütt, Louise Jacobs, Annette Jensen, Joey Juschka, Sarah Khan, Katja Kipping, Mely Kiyak, Stephan Kohler, Hagen Kopp, Kotti & Co., Andreas Kraß, Bastian Lange, Mariam Lau, Claus Leggewie, Sascha Lobo, Paul Nolte, Sharon Otoo, Niko Paech, Birger Priddat, Sabine Rennefanz, Claudia Roth, Frank Rieger, Bernd Riexinger, Katrin Rönicke, Ulrike Saade, Jochen Sandig, Ute Scheub, Maximilian Semsch, Richard Sennett (Video-Grußwort), Geetanjali Shree, Heini Staudinger, Jochen Stay, Lea Streisand, Klaus Töpfer, Martin Unfried, Peter Unfried, Franz Walter, Harald Welzer, Sarah Wiener u.v.m.

“Die taz will mehr, nicht weniger Debatte und Publizistik”, sagt taz.lab-Projektleiter Jan Feddersen. Rund 50 Diskussionsveranstaltungen, Workshops, Filme, Präsentationen u.v.m. bringt das taz.lab ins Berliner Haus der Kulturen der Welt – ein ambitioniertes Vorhaben und für Feddersen eine optimistische Antwort auf die derzeitige Medienkrise.

Auch in diesem Jahr wird die taz von alten und neuen FreundInnen unterstützt. Dabei sind arte, Le Monde diplomatique, zeo2, agora42 und das Modulor-Projekt. Gezeigt werden die Filme “Wir könnten auch anders”, eine Dokumentation über bürgerliches Engagement und “Die Protestmacher”, ein Aktivisten-Porträt. Gepflanzt wird mit freundlicher Unterstützung der Prinzessinnen-Gärten. Gewalkt und getalkt wird auf fünf Stadtspaziergängen, dem neuen Panel-Format. Griechische und spanische Aktivisten berichten von den Protestbewegungen in ihren Ländern. Auf dem taz.lab-Catwalk präsentieren sich Bürgerinitiativen und NGOs mit ihren Projekten. Und vieles mehr.

Karten gibt es im taz-Shop. Sie kosten – je nach eigener Wahl – 10 Euro, 20 Euro oder 30 Euro.

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