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vonNicola Schwarzmaier 28.03.2013

taz Hausblog

Wie tickt die denn? Der Blog aus und über die taz mit Innenansichten, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

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Auf Facebook haben wir zu einem Frühlingsgedicht-Wettbewerb aufgerufen. Wir sind überwältigt von eurem Feedback! Hier sind unsere fünf Gewinnergedichte:

WINTA VAFATZ DIR
Hey Frühling
fang jetzt endlich an
nach dir is och noch jemand dran
machhin komm in die Jänge
und zieh nich allet in die Länge
siehzu komm in die Hufe
und nimm die nächste Stufe
haurinn
den Treibstoff durch die Nase
ick brauch ne Tulpe für die Vase
Hey Frühling
mach jetz nich uff Laune
mach daß ick mir vor Freude staune
leglos mein Lieber und lass spriessen
ick will die Welt als Welt jeniessen
von Bruno


Sehet nur, der Lenz ist da,
Nein, falscher Start, noch einmal,
Denn was ich eben grade sah,
Ist Schnee und Frost im ganzen Tal.

Nun ist es doch schon Ende März,
Der weiße Winter zu spät dran,
Doch immerhin hab ich mein Herz,
Das mich von innen wärmen kann.

Bis dann bald die Sonne scheint,
Lange kann es nicht mehr sein,
Tulpen, Rosen sind vereint
Und lindern meine stet’ge Pein.
von Melanie

 

Frühling, trägst ein weißes Kleid
20 Grad sind wohl noch sehr weit
… entfernt.
Blümchen, Vöglein und auch ich
… wir vermissen Dich!
In diesem Jahr ohwehoweh
versteck ich meine Eier im Schnee
… zu Ostern
Der Eierlikör wird dies Jahr heiß genossen,
im Becher gehalten von eisigen
… Händen.
Frühlingsgefühle wo bleibt ihr nur?
Ich schau auf die Uhr …
schon Ende März!
Der Frühling dies Jahr,
ein schlechter Scherz!
von Michael

 

Frühling? Frühling!
Die Tage werden wieder länger,
Um sechse ist’s noch hell!
Die Hoffnungen – sie werden bänger:
Noch immer Schnee an Schneeglöckchen’s Stell‘.

Doch wer verzagt, der nicht gewinnt:
Die Sonne wird bald kräftig glühn!
Und wenn der Frühling dann so recht beginnt,
Wird vielmehr Blumenpracht noch blühn.
von Hanna

 

Und hier unser interner Favorit:

 

Hand im Frühling
Du gabst mir deine Hand,
so kalt, schon fast wie Eis.
„Komm her, ich will sie wärmen.“
Und als die Kälte schwand
fingst du ganz zart und leis‘
vom Frühling an zu schwärmen.

Nun scheint die Sonne, Wasserschimmer,
Blüten klein und groß.
Ich halte deine Hand noch immer
und lass‘ sie nicht mehr los.
von Juliane

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