Betatest: Timeline zum NSU

Wir möchten auf taz.de erstmals TimelineJS testen, um einen Überblick über die Entwicklung des NSU von Anfang der Neunzigerjahre bis 2011 zu veröffentlichen. Das Tool scheint uns ein guter Kompromiss zu sein zwischen unkomplizierter Bedienbarkeit und visuellem Anspruch. Wir bitten jetzt um Mithilfe: Wird das bei Ihnen korrekt angezeigt? Wenn es Probleme gibt, freuen wir uns über Hinweise in den Kommentaren (unbedingt mit Angabe des Geräts und Betriebssystems, mit dem Sie die Zeitleiste betrachten). Wir freuen uns auch über Kommentare zum Inhalt der Zeitleiste oder über Empfehlungen für andere Zeitleistentools.

Wer selber mit dem Material arbeiten möchte, kann gerne die zugrunde liegende Tabelle benutzen.

Kommentare (12)

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  1. Klappt gut mit Firefox 20.0 und Linux (Opensuse 12.3).

  2. So, danke nochmals für die Hinweise.

    Die Zeitleiste ist jetzt mit den Daten genauer aufgefächert, es sind jetzt sowohl Jahre, als auch tagesgenaue Angaben drin.
    In der Tabelle ist die Spalte mit den Ortsangaben aus JMIs Version drin, auch hab ich die Zweiteilung des letzten Eintrags übernommen.

    Wen’s interessiert: Das Datumsformat bereitet mir echt ein bisschen Probleme. Es muss zwingend Monat/Tag/Jahr geschrieben werden. Aus für mich bisher nicht nachvollziehbaren Gründen wurde dieses Format in einigen, aber nicht allen Zeilen, so angenommen, in einigen automatisch geändert in andere Datumsformate, die dann zu Fehlern führten. Wiederholtes Definieren der Spalte mit Format “Text” und Korrektur der Datumsformate von Hand haben das gelöst. In einer komplett neu angelegten Tabell trat das Problem dann erstmal gar nicht mehr auf. Go figure.

  3. @JMI
    Danke für die Hinweise, in der nächsten ruhigen Minute… Die öffentliche Tabelle wird dann auch noch mal upgedatet.

    @Sebastian
    Das is ja mal ne tolle Lizenz.

  4. Sebastian, wow, WTFPL! Die taz wieder ganz weit vorne … Danke! (In dem Zusammenhang: Schade, dass das taz-Archiv immer noch nicht wenigstens unter einer CC-BY-NC steht.)

    • Das taz-Archiv ist über eine Google-Suche frei durchsuchbar, die so gefundenen Artikel können dann auch verlinkt werden. Ich weiß gar nicht, ob die taz die Inhalte eigenmächtig unter eine freie Lizenz stellen dürfte – ich glaube eher, wir müssten da erst von allen Autoren eine Genehmigung holen. Unabhängig von dieser rechtlichen Lage beobachte ich aber in der Realität eine informelle taz-Lizenz mit folgendem Inhalt: “Mach damit, was immer Du willst, so lange Du damit kein Geschäftsmodell aufziehst oder ein Nazi bist oder das Pech hast, dass einer unserer Autoren eines Tages durchknallt und will sein karges Einkommen durch teure Abmahnungen aufbessern will.”

  5. Lieber JMI, der Datensatz steht unter folgender Lizenz: http://www.wtfpl.net/about/

    Viel Spaß damit!

  6. Beim Durchgehen der Tabelle ist mir zweierlei aufgefallen: Eventuell wäre es inhaltlich sinnvoll, manche „Ereignisse“ zu splitten, weil es sich tatsächlich um eigenständige Ereignisse handelt (Zeilen 19, 21: Ermordung Halit Yozgats und Demonstration, wenn auch beides in Kassel; Eisenach und Zwickau zwar am selben Tag, aber eben örtlich getrennt). Und hier und da fehlen Ortsangaben oder sind sehr unpräzise (Zeile ; man findet die dann im verlinkten Text, aber journalistisch wäre es sauberer …). In dieser Fassung ist manches schon entsprechend editiert.

  7. Liebe taz, lieber Daniél, dürfen wir den Datensatz (schöne Idee!) in Rechtes Land übernehmen? Die taz und gerne auch Autoren namentlich würden wir natürlich angemessen als Quelle nennen und verlinken (die entsprechenden Artikel sowieso).

  8. @gelegenheitsleserin
    Wir haben nur den Überfall in Eisenach in die Zeitleiste übernommen, weil mit ihm die Zelle aufflog. Eine sehr, sehr detaillierte Zeitleiste, wo auch die einzelnen Überfälle aufgeführt sind, findet sich unter http://www.nsu-watch.info/zeitleiste/

  9. Inhaltliche Frage:

    2011 gab es außer dem erwähnten, misslungenen Banküberfall in Eisenach noch zwei Banküberfälle in Arnstadt: Im August wurde ein Bankautomat der Sparkasse gesprengt, im September eine Filiale überfallen. Die September-Bankräuber flüchteten mit Fahrrädern, was den Schluss nahelegt, dass sie lokale Untersützer hatten. Icn bin nicht auf dem Laufenden, ob einem Zusammenhang mit dem NSU nachgegangen wurde in disen beiden Fällen? In der Tagesspiegel-Fotostrecke ist Arnstdat mit Eisenach vertauscht, aber sonst habe ich auf die schnelle nichts weiteres zu Arnstadt gefunden. Für Hinweise wäre ich dankbar!

    Ansonsten: Vielen Dank für die Bereitsellung der Tabelle – ich mag’s lieber ohne visuellen Schnickschnack.

    In der Tagesspiegel-Zeitleiste

  10. @T.R.
    Mit den Datumsformaten hakts noch etwas. Entweder Jahr oder genaues Datum. Haben uns erst einmal für Jahr entschieden, da nicht jeder Eitrag genau zu datieren ist. Aber das kriegen wir hoffentlich noch besser hin.

  11. Technischer Hinweis: Ich würde bei den Daten nicht nur das jahr angeben, sondern genauer arbeiten, speziell für das Datum der einzelnen Anschläge. Das würde die Anzeige ein wenig auffächern.