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von 27.07.2013

taz Hausblog

Wie tickt die denn? Der Blog aus und über die taz mit Innenansichten, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

Mehr über diesen Blog

Alexander Nabert schreibt:

 

Ihr Lieben, ganz großes Kino, die neue Online-taz. Ich bin sehr verliebt in das neue Design und bin schon auf noch mehr Glitzer-Bim-Bim gespannt, den ich nach und nach entdecken werde. Die taz im Netz ist eine super Ergänzung zu meiner sonntaz am wochenende. Viel Liebe also dafür.

 

Allerdings würde ich Berlin und Nord unter einem Punkt zusammenfassen. Das ist etwas, was mich auch schon bei der alten taz.de gestört hat: Wer nicht aus Berlin/Hamburg/Bremen kommt, für den sind das schlicht tote Menüpunkte – und das sage ich, der in Berlin wohnt und sich auch immer über den Berlinteil in der Print-taz freut. Was ich stattdessen sehr arg im Menü vermisse, ist der Punkt „Debatte“. Ich weiß, dass ihr (leider) viele Kolumnen eingestampft habt, aber das ist etwas, was für mich die taz ausmacht – die Kommentare, die Debatten, die Kolumnen, der sonntaz-Streit. Und das alles unter „Gesellschaft“ als Unterpunkt zu machen, finde ich doch sehr schade. Der Punkt muss in meinen Augen nicht unbedingt „Debatte“ heißen, er kann auch „Meinung“ oder „Streitigkeiten“ oder was auch immer heißen, aber er ist ein Kernpunkt der taz. Der Meinungsjournalismus ist wichtig für unsere demokratische Kultur, die taz wurde als linkes Projekt gegründet.

 

Für meinen Geschmack ist „Sport“ etwas zu prominent. Gleichberechtigt neben Politik, Ökologie und Ökonomie, Gesellschaft und Kultur? Ich weiß ja nicht. Aber gut, was Besseres weiß ich auch nicht. Die Wahrheit kann meiner Meinung nach auch aus dem Hauptmenü verschwinden.

 

Berlin und Nord stehen getrennt voneinander im Menü, weil es sich um die bestgeklickten Menüpunkte handelt. Beim Runterscrollen auf der Startseite kommen die Regionalteile erst ganz unten und es gibt offenbar eine Menge Leser, die sich speziell für Lokalinfos interessieren und dann oben im Menü auf „Berlin“ oder „Nord“ klicken. – Sebastian Heiser

 

Frank H. aus Stuttgart schreibt:

 

Was hab ich neuerdings Zeit gespart. Sonst ein paar Mal täglich auf taz.de vorbeigeschaut, seit dem tollen „Relaunch“, bei dem die taz neuerdings die Wimmelbildseiten von Süddeutsche und Zeit online nachmacht, ist mir das zu anstrengend und mühselig. Bemühen sich oben Genannte trotz Überfüllung um eine einigermaßen leicht erfassbare Darstellung (Zeit online), so ist das nun bei der taz einfach grauenhaft. Keine erkennbare Strukturierung und Hierarchie, das totale Durcheinander. Viel zu hohe Kontraste. Die komischen Designschriften viel zu unleserlich.

 

Alles eine Verschlechterung – ohne mich. Der Online-Schuss ging nach hinten los und ins Knie. Bitte wieder zurück zum Ursprungszustand. taz gibt’s nun nur noch im Wochenendabo auf Papier. Zumindest so lange, bis sich die Wimmelbildmacher auch darüber hermachen und noch ein gutes Produkt verhunzen.

 

Ulrich Behning:

 

Das neue Design find ich schick. Etwas gewöhnungsbedürftg ist das unterschiedliche Scrollverhalten des großen linken und kleinen rechten Frames, aber wenn man das inhaltliche Prinzip verstanden hat, eine sehr ansprechende Lösung. Alles lockerer und aufgeräumter als das alte Design. Mit Safari auf dem Mac sieht’s auch gut aus.

 

R. Morawa meint:

 

Erst einmal muss ich sagen, dass ich das Redesign der taz-Seite großartig gemacht finde. Übersichtlich, klar, aber noch immer mit einem eigenen Charakter (auch wenn die starke Abhängigkeit von JavaScript eventuell hätte umgangen werden können.). Was mir jedoch gleich ins Auge fällt, ist das Highlighting der obersten Kategorien wie Politik, Öko etc. Dunkelrot auf taz-rot; das ist extrem schwer zu erkennen oder gar zu lesen.

 

Ulrike Sippel aus Winsen schreibt:

 

Das neue Layout der online-taz finde ich sehr gut. Die neuen Rubriken sind übersichtlicher. Jedoch ist die neue Schrift äußerst unleserlich. Ich weiß nicht, ob es an meiner Bildschirmdarstellung liegt. Längere Texte kann ich jedenfalls auf taz.de nicht mehr lesen. Schade!

Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann teile ihn über Facebook oder Twitter. Falls du was zu sagen hast, freuen wir uns über Kommentare

http://blogs.taz.de/hausblog/2013/07/27/online-relaunch-das-meinen-unsere-leser/

aktuell auf taz.de

kommentare

  • Ähm, ich sah eben meine kleingedruckte Din-A4-Seite an Argumenten Pro und Contra Kommentar-Account mit Nickname und auch sonst ausgedachten Daten durch. Wieso einfach, wenn es auch kompliziert geht … :)

    Ich melde mich am liebsten in der nächsten Zeit mit sehr vielen Accounts mit falschen persönlichen Angaben via E-Mail-Postfächer von Google, T-Online oder Ähnlichen Anbietern, die das erlauben, auf taz.de an! :) So fühlen sich meine Äußerungen auf taz.de in Zeiten von NSA und massenhafter, interessensgesteuerter digitaler Überwachung am sichersten an. Die Stasi einst in der DDR wurde auch durch Verwirrung und Datenmüll geschwächt.

    Ist mein geplantes Verhalten, das für mich überraschend leichte Ergebnis meiner Grübel-Odysee, Ihrer Ansicht nach unfair? Der taz gegenüber?

    • Freut mich, dass Sie bald auf taz.de mitkommentieren!

      Unfair der taz gegenüber finde ich es nicht, wenn Sie sich mit vielen verschiedenen Accounts auf taz.de anmelden. Wir haben eine niedrige Schwelle für die Anmeldung eingeführt mit dem Ziel, dadurch Spamer und Hater abzuschrecken beziehungsweise den Aufwand für die zu erhöhen, weil die sich nach jeder Sperrung mit einer neuen Mail-Adresse registrieren müssen. Sie unterlaufen dieses Ziel nicht, da sie ohnehin nicht zu der Gruppe gehören und nur ungewollt mit abgeschreckt wurden.

  • GMX-AGB bei der Anmeldung eines E-Mail-Postfachs, Auszug:
    „Vertragsangebot – Der Kunde sichert zu, dass die von ihm im Rahmen des Vertragsangebots oder des Vertragsschlusses gemachten Angaben über seine Person und sonstige vertragsrelevante Umstände vollständig und richtig sind. Der Kunde verpflichtet sich, GMX jeweils unverzüglich über Änderungen der Daten zu unterrichten; auf entsprechende Anfrage von GMX hat der Kunde die Daten zu bestätigen. Bei Verstoß ist GMX berechtigt, die vertraglichen Leistungen sofort zu sperren.“
    +
    „GMX weist den Kunden ausdrücklich darauf hin, dass der Datenschutz und die Datensicherheit für Datenübertragungen in offenen Netzen wie dem Internet nach dem derzeitigen Stand der Technik nicht gewährleistet werden kann.“
    → GMX nutze ich dann wohl nicht zum Einrichten eines E-Mail-Postfachs mit falschen persönlichen Angaben.

    Google-AGB bei der Anmeldung eines E-Mail-Postfachs, Auszug:
    „Google räumt Ihnen das persönliche, weltweite, unentgeltliche, nicht übertragbare und nicht ausschließliche Recht zur Nutzung der von Google im Rahmen der Dienste bereitgestellten Software ein.“
    → Keine Angaben in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur richtigen Angabe persönlicher Daten. Google räumt seinen Nutzern Anonymität ein. Kann ich kaum glauben. Weiß wahrscheinlich sowieso genug über mich.

    T-Online-AGB bei der Anmeldung eines E-Mail-Postfachs:
    → Keine Angaben in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur richtigen Angabe persönlicher Daten. Treffer, die Telekom mag mich.

    Abschließend Ihre AGB zu falschen persönlichen Angaben bei der Registrierung eines Accounts zum Kommentieren:
    Huch, Sie haben gar keine AGB zur Nutzung von taz.de. Ich sehe online nur AGBs zur Nutzung von Abonnements und zur Nutzung Ihres Shops. Beim Anmelden eines Kommentar-Accounts werde ich nur auf den Datenschutz der taz und die Netiquette der taz hingewiesen.
    → Sehr angenehm. Sie erlauben mir das beliebige falsche Angeben persönlicher Daten zur Nutzung Ihrer Kommentarfunktion. Mein schlechtes Gewissen fühlt sich deutlich besser an.

  • So, jetzt nehme ich mir Zeit. Ich schreib hier oben weiter, sonst gerät es weiter unten durcheinander.

    Mir sind ein paar zu viele Argumente pro und contra zur Entscheidungsfindung eingefallen. Ich versuche die vorerst außerhalb in eine kurze Textform zu bringen.

    Ich sah zudem noch nicht in die AGBs bekannter Mail-Anbieter. Kann sein, dass ich das ein paar Mal vor vielen Jahren tat. Haben die gut gemacht, wenn die Anbieter in ihren AGBs Bedingungen verbergen wollen. Bis gleich.

  • Seit Registrierpflicht auf http://www.taz.de besteht, kommentiere ich kaum mehr. Ist mir zu hochschwellig, da ich entweder meinen gefühlten Datenschutz bei der Anmeldung opfern muss, wenn ich meine übliche Moral anwende und nicht bei den Anmeldedaten schwindele oder schwindele, taz.de wünscht schreibt kommentarfreudigen Leserinnen und Lesern ja keine weitreichende Wunschknigge vor, und Aufwand beim Anlegen relativ anonymer mail-Konten habe und schlechtes Gewissen gegenüber mail-anbietern. Seit der Registrierpflicht bin ich tagsüber kaum mehr auf der http://www.taz, vorher viel, das können Sie bei der Zahl des User Generated Content bei der IVW online ablesen, gibt mehr von mir, was ich sehr schade finde, da mir das Diskutieren über aktuelle Themen Spaß brachte und nutzte. Ich verstehe aber, dass die taz keine Diskussions-Orga-Bespaßerin ist und kommentiere lieber hier in den Blogs bei passenden Themen, das erscheint mir sicherer. Langes Feedback kurze Fragen: Bin ich blöd? Bin ich zu ängstlich in Bezug auf meine Daten?

    • Weder noch. Ich kann die Bedenken nachvollziehen. Wir haben genau deshalb so lange gezögert, die Kommentarfunktion einzuführen: Weil dadurch Leser wie Sie abgeschreckt werden, zu kommentieren. Das Problem aus unserer Sicht war, dass eine große Menge von Troll- und Hass-Kommentatoren von taz.de angezogen wurden, insbesondere bei Themen zu Homosexualität, Integration, Israel oder Syrien. Da waren zuletzt ständig mehrere Leute damit beschäftigt, alle (!) Kommentare zu lesen und bei Bedarf zu löschen. Durch die anonyme Kommentarfunktion konnten diese Kommentatoren dann aber weiterkommentieren – wir kamen uns vor wie Sisyphos. Dabei wollen wir ja viel lieber guten Journalismus machen, als uns um so einen Müll zu kümmern. Durch die Registrierungspflicht, die Möglichkeit zur Meldung von Kommentaren und die Sperrung von Benutzerkonten ist der Aufwand für die Hasser deutlich gestiegen: Da sie schnell gesperrt werden, müssen sie quasi für jeden Kommentar immer eine neue Mailadresse anlegen. Damit steigt der Aufwand für diese Gruppe erheblich, während er für die anderen Kommentatoren nur minimal steigt – sie müssen nur ein einziges Mal eine bestehende Mailadresse angeben (oder eine neue extra für diesen Zweck anlegen). Uns war bewusst, dass das leider einzelne Leser von der Kommentarfunktion ausschließt, die dazu nicht bereit sind. Das bedauern wir, und das sehen wir als Nachteil der Entscheidung. Auf der anderen Seite hofften wir, dass durch das Aussperren der Hasser auch für die anderen Kommentatoren das Klima in den Kommentaren angenehmer wird und sie sich auf taz.de wohler fühlen. Deshalb haben wir die Entscheidung dann so getroffen.

      • Ich wünsche mir nicht, dass Sie das Berufsbild Kommentar-EntfernerInnen einführen müssen. Ich grübele die nächste Zeit und würde das Ergebnis daraus, wenn ich eines entwickele, irgendwann hier hinschreiben. Mehr als meine schriftliche Meinungsbildung im Web liegt mir die Zukunft meiner Familie im Herzen. Die E-Mail-Anbieter rücken massenhaft IP-Daten an Behörden und sonstwen heraus. Ein oder mehrere Kommentier-Adressen bei Gmx und Co könnten mir in Zeiten eines Webs, in dem massenhaft ohne Kenntnis gespeichert wird, eines Tages negativ auf die Füße fallen. Wenn sich der politische Wind in Richtungen dreht, denen ich überhaupt nicht zustimme. Als Enkel einer doppelten Kriegsgeneration bin ich mit dem Bewusstsein aufgewachsen, dass Frieden nicht selbstverständlich ist und alles Gesellschaftliche komplett anders, namentlich scheiß nicht-frei, sein kann. Vielleicht lege ich mir 50 falsche Mailadressen für taz.de an. Das würde mein gefühltes Risiko beim Posten meiner Meinungen auf taz.de verringern. Dass der taz das Verschleiern von Identitäten im Web nichts ausmachte, schließe ich aus dem Knigge-Kommentar von Arno Frank in der Sonntaz. Bevor ich die ersten Male mit falscher E-Mail-Adresse mit der taz in Kontakt, hatte ich, natürlich mit falschen Daten, die Frage an knigge@taz.de geschickt und leite mir aus dem Antwort-Artikel hierzu in der Zeitung quasi einen Persilschein für verschleierte Identitäten ab. Das stößt mir zwar negativ auf, wenn ich in der Zeitung meiner User-Kommentare lese und mich frage: Was stecken hinter den anderen abgedruckten User-Kommentaren wohl alles für Interessen? Wer sind diese Menschen? Mich kontaktierte niemand von der taz vor einem Abdruck über den angegebenen E-Mail-Kanal anlässlich meines Hintergrunds. Vielleicht mache ich das aber auch nicht, weil sich die AGBs der kostenlosen E-Mail-Anbieter genau das Anmelden falscher Identitäten verbieten und mich überzeugen. Bleibt dann der gute alte persönlich Stammtisch im Lokal um die Ecke zum Meinungsbilden. Vielleicht ist das der bessere Weg.

        • Ich bin gespannt auf das Grübel-Ergebnis!

          Pseudonyme Kommentierung wird von uns aktiv unterstützt. Bei einer Registrierung verlangen wir von unseren Lesern ausdrücklich „(wahlweise Nick- oder) Echtname“ (https://www.taz.de/kommune/post.php?a=registration).

          > Was stecken hinter den anderen abgedruckten User-Kommentaren
          > wohl alles für Interessen? Wer sind diese Menschen? Mich
          > kontaktierte niemand von der taz vor einem Abdruck über
          > den angegebenen E-Mail-Kanal anlässlich meines Hintergrunds.

          Ich sehe das Problem. Eine Abfrage des Namens würde das Problem allerings nicht lösen, weil die meisten unserer Leser dann diese „Paula Atlu“ nicht persönlich kennen und ihren Hintergrund nicht einschätzen können. Zudem gäbe es das Risiko, dass uns jemand seinen falschen Namen mitteilt – das Risiko gibt es auch, wenn wir nach dem Hintergrund und den Interessen fragen.

          • Sind Sie noch immer auf das Grübel-Ergebnis gespannt? Wenn Sie die Spannung ernst meinten, möchte ich fertiggrübeln und das Ergebnis in Kürze hier posten. Hätte Sie dann ja lang genug mit der Spannung hängenlassen. 40 Tage … biblische Wartezeiten.

            Eigentlich möchte ich auf http://www.taz.de kommentieren, fehlt mir, das bewusstere Auseinandersetzen mit Nachrichten durch Kommentieren bei mir. Die Macht der Gewohnheit macht es mir aber viel gemütlicher, weiterhin nicht auf http://www.taz.de zu kommentieren und meine Ethik beim Kommentieren in dem Teil meines Gedächtnisses zu parken, in dem auch die unbeantwortete Frage liegt, warum ich lieber eine ungesunde Chips-Packung für meine Familie kaufe statt ihr eine schöne Erinnerung neu aufzutischen und mit dem Geld wortwörtlich Brot und Wasser für den obdachlosen Mensch vor dem Supermarkt zu kaufen.

            Nach dem Grübeln hätte ich eine klare Meinung, die bei mir dann wahrscheinlich zu einer Verhaltensänderung führt in die Richtung
            → entweder Account mit Nickname und sonst echte Daten
            → oder zig Accounts mit Nicknames und auch sonst ausgedachte Daten

          • Um ehrlich zu sein hatte ich die Sache in der Zwischenzeit vergessen; aber wenn Sie mich jetzt wieder daran erinnern bin ich dann doch wieder gespannt auf das Grübel-Ergebnis.

  • Ab wann sind die alten Kommentare von taz.de ungefähr wieder sichtbar?

    Ich würde sonst einige Artikel erneut kommentieren. Das fände ich etwas aufwendig. Bis Weihnachten gedulden?

    • Die alten Kommentare von Taz.de sind zu einem guten Teil wieder sichtbar. Vieles weniger Neues wird vermutlich noch über längere Zeit nachgebracht.

  • Sehr gelungen, das neue Layout, finde ich. Besser lesbar, höherer Bildanteil, bessere Typografie, prima Interaktionsmöglichkeiten, Danke! Nur zwei Kritikpunkte aus fachlicher Sicht: Die Laufweite des Textes der Hauptnavi ist für Versalien viel zu gering. (z.B. POLITIK & WIRTSCHAFT). Das wirkt gequetscht und erfordert Anstrengung beim Lesen. Lediglich die Verwendung von Schwarz im Layout würde ich überdenken. Der schwarze Streifen hinter der Subnavi am oberen Rand wirkt wie ein Trauerrand, so dass meiner Meinung nach eine düstere Atmosphäre entsteht. Gleiches gilt für die riesige schwarze Fläche am unteren Ende des Grundlayouts mit dem invertierten Text. Das ist zu hart und wirkt wie die Online-Präsenz eines Gothic-Festivals. Guardian, Freitag und FAZ sind da ein gute Inspiration finde ich.

  • Ich vermisse die tägliche Umfrage mit ihren immer wieder witzigen Antwort-Auswahlmöglichkeiten.

    Und ich finds ziemlich schwierig und Scroll-Aufwändig Touché zu finden und vermisse den Wochenrückblick davon.

    • Wir vermissen die Entscheidung des Tages auch. Naja, bis auf einen Kollegen, der den Aufwand beklagt, gleich zum Dienstbeginn sich witzige Antwortmöglichkeiten ausdenken zu müssen.

      Aber ja, das Interaktive Element fehlt derzeit sehr. Die Spannung, welche Antworten wohl am häufigsten gewählt würden, gehört auch zum Spaß an unserem Arbeitsalltag. Bedauerlicherweise ist das Problem ein technisches. Nach dem Relaunch konnten bislang noch nicht alle Elemente auf der Seite wieder so wie geplant integriert werden. Meist handelt es sich um Kleinigkeiten, die für sich genommen wahrscheinlich noch kein gar so großes Problem für Programmierer und Webmaster bedeuten, in der Summe aber einen einen hohen Aufwand mit sich bringen.

      Diese vielen kleinen Probleme stehen auf einer großen Liste, die nach Prioritäten sortiert ist und entsprechend abgearbeitet wird. Die Entscheidung des Tages steht da nicht ganz oben drauf, wird aber hoffentlich bald wieder auf der Seite zu finden sein.

  • Bitte jetzt noch die „Fotovergrößerungen“ mit einer „Lightbox“ oder so lösen. Dieses „Pop up“-Fenster mit dem Bild ist nicht so klasse, stört das ganze neue Design. Diese Altlast aus dem alten Design bitte überarbeiten =) (Oder Ihr lasst das „draufklicken-können“ bei Fotos weg, so viel größer werden sie ja auch nicht).

    Thanks,
    Jack

  • Das ist kein Datenschutz: Google findet die taz-Kommune.

    Gebe ich eine Formulierung aus einem Kommentar oder einen Namen von jemanden der taz.Kommune bei Google ein, lande ich schnell auf einer Seite des jeweiligen Kommune-Mitglieds. Auf der Seite sind sämtliche Kommentare der Person aufgelistet.

    Auf diese Öffentlichkeit der Kommentare könnte mehr hingewiesen werden. Nicht dass Leute, die aus einer Laune heraus kommentieren und ihre echten Daten angeben, noch irgendwann Schwierigkeiten bekommen.

    • Unter jedem Artikel auf taz.de steht unmittelbar vor dem Feld, in das man seinen Kommentar eingeben kann:

       

      +++ Zitat +++

       

      Sie haben zwei Möglichkeiten einen Kommentar zu verfassen:

       

      1. Als Gast kommentieren: Schreiben Sie einfach Ihren Kommentar. Dieser wird von uns gesichtet und freigeschaltet. Das kann etwas dauern.

       

      2. Ein Nutzerkonto anlegen: Ihre Kommentare werden dann automatisch freigeschaltet.

       

      +++ Zitat Ende +++

       

      Ich habe im Text die Stellen gefettet, an denen die Leser darauf hingewiesen werden, dass ihre Kommentare nicht etwa nur intern von dem Autor des Textes gelesen werden, sondern auch veröffentlicht werden. Dass alles, was im Netz veröffentlicht wird, auch von Google gefunden werden kann, ist inzwischen nach meiner Einschätzung so weit bekannt, dass darauf nicht mehr gesondert hingewiesen werden muss.

       

      Jeder kann bei uns ohne Anmeldung als Gast kommentieren. Gäste bekommen auch keine Profilseite, auf der ihre früheren Kommentare zu lesen sind. Die Anonymität ist voll gewährleistet.

       

      Für die Leser, die das Wünschen, bieten wir jedoch auch eine Anmeldung an. Wer sich anmeldet, erfährt auf der Anmeldeseite, dass es für seinen Account eine „Profilseite“ gibt. Er kann dort auch ein Profilbild hochladen und sich mit seinen Interessen selbst vorstellen. Wer die Kommentare eines angemeldeten Nutzers liest, muss übrigens nicht über Google nach dessen Profilseite suchen – es reicht, auf den Namen zu klicken.

      • Selbst schuld, wenn man aus Gewohnheit das Kommentar-Umfeld in der Kommune für irgendwie geschützt hält.

        Auf dem alten taz.de waren die Kommentare nicht über Suchmaschinen suchbar. Das hatten meinem Verständnis nach Robots-Befehle der taz den Suchmaschinen untersagt.

        • Auf dem alten taz.de erschienen die Kommentare auf einer gesonderten Kommentarseite. Auf der Seite mit dem Artikel konnte man nur die Zahl der Kommentare sehen. Wollte man sie lesen, musste man auf die Kommentarseite wechseln. Wir wollten die Kommentarfunktion aber besser sichtbar machen, um sie aufzuwerten. Die Kommentare werden jetzt direkt unter dem Text des Artikels angezeigt.

          Über die rotobts.txt können wir die Suchmaschinen von der Durchsuchung und Indexierung einer Seite nur ganz oder gar nicht abhalten. Wer nicht möchte, dass eine Verbindung zwischen der eigenen Person und den taz.de-Kommentaren möglich ist, sollte entweder anonym als Gast kommentieren oder für die Registrierung ein Pseudonym wählen.

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