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von 10.09.2013

taz Hausblog

Wie tickt die denn? Der Blog aus und über die taz mit Innenansichten, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

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taz-Chefredakteurin Ines PohlVon taz-Chefredakteurin Ines Pohl

 

Im Sommer hat die taz bei Vizekanzler Philipp Rösler ein Interview angefragt. Als Thema schlugen wir vor: Hass im Wahlkampf. Das Interview sollte Teil einer Gesprächsserie sein, das SpitzenpolitikerInnen mit ungewöhnlichen, auch schwierigen Themen konfrontiert. Spießigkeit, Konkurrenz, Hass, Alter. Die FDP-Presseabteilung war damit einverstanden. Allerdings erschien ihr die Vokabel Hass zu hart. „Stil und Anstand im Wahlkampf“ wäre Philipp Rösler als Thema lieber gewesen.

 

Das Interview fand am 20. August im Wirtschaftsministerium statt. Gesprächsgegenstand waren gängige Wahlkampfthemen wie die Steuerpolitik der Liberalen und Streit in der Koalition. Unsere Fragen zielten auch darauf, wie Rösler im Wahlkampf mit rassistischen Vorurteilen umgeht – etwa mit Hassmails. Oder dass FDP-Wahlkämpfer im Straßenwahlkampf oft mit Sätzen konfrontiert werden wie: „Wir würden Euch wählen, wenn ihr nicht diesen Chinesen an der Spitze hätte“. Die taz wollte auch wissen, wie der Minister mit Bemerkungen zu seiner Herkunft in seiner Partei umgeht. So hatte Rainer Brüderle, damals Röslers innerparteilicher Konkurrent, gesagt: „Glaubwürdigkeit gewinnt man nicht, indem man wie Bambusrohr hin und her schwingt, sondern steht wie eine Eiche. Deshalb ist die Eiche hier heimisch und nicht das Bambusrohr.“ Das war unschwer als rassistisch konnotierte Ausgrenzung zu verstehen.

 

Das Gespräch dauerte knapp 50 Minuten. Der Minister beantwortete alle Fragen. Er erhob auch keinen Einspruch dagegen, nochmals mit dem Zitat von Rainer Brüderle konfrontiert zu werden.

 

Am 27. August schickte die taz das Interview zur Autorisierung. Dass Politiker und ihre Pressesprecher Interviews mit Zeitungen gegenlesen und verändern, ist in Deutschland Usus. Im Prozess der Autorisierung wird um Formulierungen gerungen: Die Redaktion möchte möglichst viel vom Wortlaut erhalten, die jeweilige Pressestelle möglichst viel von dem Parteiwording unterbringen. Diese Auseinandersetzung ist normal.

 

Doch am 29. August teilte die FDP-Pressestelle mit, dass Rösler das gesamte Interview nicht freigibt. Auch ein nochmaliger Anruf der taz änderte nichts an dieser rigiden Haltung. Am 3. September gab es ein weiteres, letztes Telefonat zwischen taz und FDP-Pressesprecher. Das Angebot der FDP-Pressestelle lautete: Die taz könne ein Interview mit Fragen zur FDP-Programmatik veröffentlichen und maximal einer Frage zu Rassismus. Zu dem Zitat von Rainer Brüderle zum Bambusrohr, das hierzulande „nicht heimisch sei“, werde der Minister nicht antworten.

 

Wir sind der Ansicht, dass das in Deutschland übliche Autorisierungsverfahren PolitikerInnen genug Möglichkeiten gibt, um Aussagen zu modellieren oder auch abzuschwächen, falls diese ihnen misslich erscheinen. Oft sogar zu viele Möglichkeiten.

 

Philipp Rösler und die Presseabteilung der FDP haben versucht, diese ohnehin weitreichenden Einflussmöglichkeiten drastisch zu erweitern. Falls es Usus wird, dass Politiker nicht nur einzelne Aussagen in Interviews abschwächen, sondern künftig bei Missfallen komplette Interviews sperren, schränkt dies die Möglichkeiten eines kritischen Journalismus über die Maßen ein.

 

Deswegen haben wir uns entschlossen, das Interview ohne die Antworten zu publizieren.

 

Fakt ist: Rösler hat der taz ein Interview gegeben, das ihm später im Wahlkampf schädlich zu sein schien. Der FDP-Pressesprecher behauptet, dass unsere autorisierte Fassung nicht dem tatsächlichen Verlauf des Gesprächs entsprochen habe. In dem Gespräch am 20. August redeten wir gut 20 Minuten lang über Rassismus, gut 25 Minuten über andere Themen. In der taz-Fassung des Gesprächs nimmt Rassismus zwei Drittel ein, andere Themen nehmen ein knappes Drittel ein. Diese Gewichtung ist im Rahmen des Üblichen. Nur eine nachträgliche Frage zu diesem Thema veröffentlichen zu dürfen, wäre für uns nicht akzeptabel gewesen.

 

Der FDP-Pressesprecher versucht seinen Rückzieher zu rechtfertigen, indem er der taz unterstellt, „an rassistischen Ressentiments zu rühren“. Aber: Wir haben nach rassistischen Ressentiments gefragt, die auch innerhalb der FDP existieren. Das ist journalistisches Handwerk.

 

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http://blogs.taz.de/hausblog/2013/09/10/ein-interview-das-im-wahlkampf-schaedlich-zu-sein-scheint/

aktuell auf taz.de

kommentare

  • Einfach mal die Klappe halten!
    Sehr geehrte Frau Pohl, hier zeigt es einmal wieder das die taz (aber auch andere Zeitungen) eine bestimmte politische Ausrichtung hat und dies in ihrem Setting einfließen lässt. Bei der taz ist es eindeutig die Linke bis Grüne Linie. So verhindern sie einen sehr guten Artikel über Pedopfelie bei den Grünen der im Wahlkampf schädlich sein kann. Aber wiederum bei einem manipulierten Interview, was dann zurecht nicht frei gegeben wird machen sie jetzt so einen Zirkus und stellen sich hinter den Argument der freien Berichterstattung. Man muss sich fremdschämen, da von ihnen der Pressekodex auf Grund ihrer persönlichen politischen Einstellung verletzt wird. Sie sind im Journalismus nicht die Einzige und daher muss man sich nicht wundern, wenn Interviewpartner die Interviews gegenlesen und Dinge ändern bzw. streichen oder gar nicht erst frei geben. Dies Zeigt einmal wieder wie die Presse in die Meinungsbildung und Meinungsmanipulation eingreift. Es freut mich zu lesen, dass es in allen Kommentaren (die sie hier freigeben) genauso gesehen wird. Einfach ein Eigentor für Sie und der taz. Eins muss ich zu gute halten bei der taz. Denn wenn man die taz ließt weiß man das man hier eine Blatt ließt was das Sprachrohr für Links und Grün Parteien ist, so muss man alle Artikel der taz mit Vorsicht lesen. Ich hoffe das mein Kommentar ohne Zensur seinen Weg findet.

  • Nunja, wie hißt es doch so schön: Wenn man weit genug nach links geht, kommt man rechts wieder heraus! Die trifft auf die TAZ zu! Ihr seid Linksfaschisten und solltet euch schämen. Herr Rösler hat sich vielleicht mehr um Deutschland verdient gemacht, als mancher „gebürtiger Inländer“

    • Also Josef,
      an sich ist die Bezeichnung „Linksfaschisten“ schon eine Beleidigung und solche fallen immer auf denjenigen zurück der sie ausspricht. Das ist ganz schhlechter Stil und keinen Deut besser als manche Frage in dem Interview.

      Und ausserdem fällt mir nun wirklich absolut nichts ein womit sich Herr Rösler als Wirtschaftsminister verdient gemacht hat ausser tatenlos herumzusitzen und sich an seinen Stuhl zu klammern der von allen Seiten angesägt wird.

  • Liebe Frau Pohl,

    schreiben Sie eigentlich absichtlich an 90% der hier abgegebenen Kommentare vorbei? Es geht den meisten hier nicht darum, dass die FDP das Interview nicht autorisiert hat. Ich persönlich halte nicht viel von der FDP und ein zurückgezogenes Interview reiht sich für mich da ohne großes Spektakel in mein bisheriges Bild der FDP ein.

    Die meisten hier sind über die Fragen entsetzt. So geht es auch mir. Im Gegensatz zur FDP hielt ich bis jetzt recht viel von der taz. Umso entsetzter bin ich über Ihre Fragen. Daher rührt die Aufregung und das ignorieren Sie in Ihrer Stellungnahme einfach.

    Sie fragen allen Ernste jemanden, der Ziel rassistischer Attacken geworden ist, warum er zu diesem Ziel geworden ist. Wer nur einen Funken Anstand hat fragt in einem solchen Zusammenhang nicht das Opfer sondern die Täter (es wäre ja kein Problem gewesen z.B. Herrn Brüderle nach seinen Äußerungen zu fragen). Oder machen Sie sich auch die Ansicht zu eigen, dass Vergewaltigungsopfer sich fragen sollten, warum sie zum Opfer wurden? Vielleicht waren sie falsch gekleidet? Oder in der falschen Gegend unterwegs? Widerlich dieser Ansatz!

    Genauso wie diese nationalismusschwangere Annahme, das sich ein Mensch gefälligst für das Land seiner Eltern zu interessieren hat. Was ist das für ein völkischer Blödsinn, der da von ihren Kolleginnen reproduziert wird?

    Alle bisherigen Reaktionen der taz sehe ich als eine konsequente Weigerung sich mit der hier erbrachten Kritik zu beschäftigen. Müssen sie ja auch nicht, aber ich muss die Zeitung dann auch nicht mehr für gut gemacht, aufgeklärt oder ähnliches halten.

    P.S. Das Problem heißt Rassismus!

  • „Allerdings erschien ihr die Vokabel Hass zu hart. “Stil und Anstand im Wahlkampf” wäre Philipp Rösler als Thema lieber gewesen.“

    Richtig Frau Pohl, warum Hass? Das ist ein scharfes Wort. Hass ist kein guter Ratgeber, wenn man hasst fällt man keine guten Entscheidungen, Hass hat in der Politik auch nichts verloren. Aber scheinbar wollen nicht nur die Journalisten der Bild zuspitzen, sondern auch Sie bei der TAZ.
    Das von Rösler vorgeschlagene Thema „Stil und Anstand im Wahlkampf“ hat deutlich mehr Niveau als Ihre Wortwahl, es ist umfassender. Ihre Fragen passen auch zu dem Thema, denn die TAZ hat bei ihren Fragen jeden Stil und Anstand gegenüber Herrn Rösler vermissen lassen.
    Stil- und Anstandslos im Wahlkampf können nicht nur Wähler oder politische Gegner, sondern auch TAZ Reporter sein!

    • Ja schon, aber Hass gibt es nun mal leider auch in der Welt, und nicht nur Stil und Anstand. Das ist eigentlich zum lachen, dass Rösler, ganz der Saubermann, lieber über „Stil und Anstand“ reden will als über „Hass“. Sieht nur niemand, weil alles so ernst ist bei dem Thema.

  • Wahlkampf hin oder her, Herr Rösler hätte auf solche Fragen nicht antworten sollen, da sie einfach herabwürdigen sind. Als taz-Chefredakteurin muss man sich die Frage stellen: hätten wir so etwas mit Cem Özdemir gemacht?

    Eine Entschuldigung der Chefredakteurin wäre angebracht.

    • Vollkommen richtig. Denn viel ärgerlicher als das dümmliche Interview ist wirklich nur noch dieser dreiste Rechtfertigungsversuch. Nur peinlich

  • Es gibt wohle einige FDP Wähler, die sich hier in Rage schreiben. Leider ändert es nichts daran, dass Philipp Rösler sich während des Interviews daran hätte stören können. Die TAZ ist doch kein unbekanntes Blatt und in der Presseabteilung der FDP hätte man sich doch denken können, welche Fragen bei solch einem Thema gestellt werden können. Auch hätte der Parteichef der FDP während des Interviews Einspruch erheben können.
    Hat er aber nicht. Deshalb finde ich es armselig, jetzt den schwarzen Peter der TAZ zuzuschieben.
    Vielleicht ist es auch eine gewisse Panik, die sich in der FDP breit macht, doch nicht in den Bundestag einzuziehen. Deshalb passen diese Interviews wohl nicht in den Endspurt des Wahlkampfes.

  • Ihren Kommentar hier eingebenAuf den ersten Blick sind die Fragen der TAZ erkennbar rassistisch. Allerdings muss man bei aller Kritik zugeben, dass man mit diesem Interview wohl auf den Tatbestand hinweisen wollte, dass viele Deutsche wirklich ein Problem mit der Herkunft und dem Aussehen Röslers haben. Ich selbst „durfte“ schon Zeuge derartiger Kommentare werden. Dennoch finde ich das Verhalten der TAZ im Allgemeinen etwas irritierend im Hinblick auf Moral, die ja bei den selbsternannten „Gutmenschen“ so hoch im Kurs steht. Andersdenkende werden häufig diffamiert, mit unqualifizierten Kommentaren. Die Partei der Ökofaschisten hingegen wird in der Pädophilen-Affäre mit Samthandschuhen angefasst, obwohl man das Verhalten und die Aussagen einiger Parteifunktionäre kritisieren hätte sollen. Aber im linken Lager ist es anscheinend Usus, gegen alles zu schießen, das nicht ins eigene Weltbild passt. Kriminelle wie sogenannte Antifa-Aktivisten werden aber resolut verteidigt. Doppelmoral gibt es halt rechts wie links.

  • Schönes Eigentor der taz. Die Fragen sind indiskutabel blöd und infantil, dass man kaum glaubt, es hier tatsächlich mit einer Zeitung zu tun zu haben, die ernst genommen werden will.

    Es ist auch eine Beleidigung an die Leser – wer will schon 2/3 eines Interviews lesen, ob Herr Rösler es wegen seiner Herkunft schwer hatte? Er ist Arzt und hat es trotz seines relativ geringen Alters schon ins Bundeskabinett geschafft: Offenbar hat er sich ganz gut durchgebissen, Glückwunsch und nächste Frage bitte!

    Auch die Idee mit dem antwortlosen Interview hat ja schon einen Bart. Das Handelsblatt hat 2011 ein zweiseitiges Interview mit BNP Paribas Chef Baudouin Prot abgedruckt, das neben Headline und großem Foto ebenfalls nur Fragen ohne Antworten enthielt. Also auch mit viel Goodwill ob der taz-Innovationsfreude kommt man nur zu einem Schluss: Leute, das war Mist.

    Frau Pohl hätte sich auch besser nicht zu dieser Rechtfertigung herabgelassen, sondern das Ding halt gedruckt und gut. So wirkt es einfach nur trotzig und uneinsichtig.

  • Sie haben alles richtig gemacht, Frau Pohl. Wir können nicht oft genug auf solche Praktiken hinweisen und sie immer wieder anprangern. Weiter so!

  • Man muss Philipp Rösler nicht mögen. Ich mag ihn nicht. Aber es gibt für mich Dinge, die sich nicht gehören. Dazu zählt das Herabwürdigen eines Menschen aufgrund seiner Ethnie. Was die taz-„Journalistinnen“ Anja Maier und Sabine am Orde mit ihrem Pseudointerview betreiben, ist purer Rassismus.

    Als Leser und Mitglied der taz-Genossenschaft verwahre ich mich gegen diese Form der „Berichterstattung“. Ich möchte sie in einer alternativen Tageszeitung nicht lesen.

    Die nun erfolgten Rechtfertigungsversuche von Sebastian Heiser und Ines Pohl sind einfach beschämend. Von einer Chefredakteurin ist zu erwarten, dass sie zu einem solchen Vorfall angemessen Stellung bezieht und die passenden Konsequenzen zieht, um eine Wiederholung auszuschließen.

  • Frau Pohl,

    was haben Sie sich dabei bloß gedacht. Auch aus meiner Sicht, definitiv keiner Wählerin der FDP, einfach nur peinlich. Sowohl die Fragen im Interview als auch die Aktion, die Sie nun daraus machen. Tolles „Handwerk“…

  • „Fakt ist: Rösler hat der taz ein Interview gegeben, dass ihm später im Wahlkampf schädlich zu sein schien.“

    Fakt ist: in dem Fall wird das Wort „das“ mit nur einem „s“ geschrieben.

    Ansonsten, für den Müll, den die taz da fabriziert hat, wäre eine Entschuldigung angemessen.

  • Bitte erklären Sie die Auswahl des Fotos von Philipp Rösler, das über dem Interview platziert wurde. Auch einfach : „journalistisches Handwerk“ ?

    • In der gedruckten Ausgabe erschien ein Foto des freien Fotografen Thomas Grabka, der Rösler während des Gesprächs fotografiert hat. Hier im Hausblog konnten wir dieses Bild nicht zeigen, da wir Thomas Grabka nur die Rechte für die Verwertung in der gedruckten Ausgabe abgekauft haben. Man kann das Foto hier sehen: http://www.stern.de/politik/deutschland/missgluecktes-taz-interview-mit-roesler-wer-ist-hier-rassistisch-2056647.html

      Hier für das Hausblog suchte ich also ein anderes Foto. Ich stellt mir vor, wie Rösler wohl schauen mag, wenn er sieht, dass wir darüber berichten, dass er das Interview nicht freigeben wollte (eine Tatsache, die die meisten anderen Medien in solchen Fällen verschweigen). Das Foto erschien erstmals am 21. Januar 2013 auf taz.de: https://www.taz.de/!109416/

      Das Foto wurde über die Deutschen Presseagentur (dpa) verbreitet, die fast 100 Prozent der Tageszeitungen beliefert. Wie viele Medien das Foto ebenfalls verwendet haben, ist mir nicht bekannt.

      • Das Bild kann in diesem Zusammenhang ganz klar als rassistisch gewertet wwerden, weil es Röslers Augen in sehr unvorteilhafter Weise betont. Ging es in dem Interview nicht um Rassismus, wäre es ok. So aber werden seine „Schlitzaugen“ auf lächerliche Weise hervorgehoben.

        Beim nächsten Mal dann ein Bild von Friedmans Hakennase oder Asamoahs dicken Lippen?

        Wie ignorant und selbstgerecht kann man denn sein, das Bild selbst nach Protest zu rechtfertigen. Wenn Ihr ein bisschen Respekt vor Menschen mit „anderem Aussehen“ habt, ändert das an dieser Stelle geschmacklose Bild!

        PS: Ich werde sicher nicht FDP wählen.

      • „Ich stellt mir vor, wie Rösler wohl schauen mag, wenn er sieht, dass wir darüber berichten, dass er das Interview nicht freigeben wollte…“

        Ich fürchte, Ihr Spott und Ihre Häme werden auf Sie zurückfallen, Herr Heiser. Den Shitstorm zu diesem Interview, nebst hämischer Auswahl eines schlechten Fotos, haben Sie sich redlich verdient.

        Die taz hat sich mit dem Abdruck des Interviews ins Knie geschossen.

  • Aha,
    jetzt ist es der Wahlkampf der FDP.
    Ich erinnere mich an einen Artikel über Joachim Gauck als dieser Bundespräsident werden sollte.
    Selbst Trittin hat von Schweinejournalismus gesprochen!
    Ich sehe es hat sich nichts verändert bei der TAZ!

  • Sehr geehrte Frau Pohl,
    im Zusammenhang mit Ihrem Schlusssatz „Das ist journalistisches Handwerk“ gefällt mir der Bezug zum traditionellen Handwerk. Dieses hat seid dem Mittelalter für die hier bewiesene Ausführungsqualität auch einen passenden Begriff parat: Pfusch.
    Glückwunsch.

  • Sehr geehrte Frau Pohl,

    wenn man einen Fehler macht, gibt man ihn zu und entschuldigt sich. Was sie nun betreiben macht die ganze Sache nur noch peinlicher.

    Ihr Interview könnte problemlos auch in einer Zeitung mit rechtem Gedankengut stehen. Das sollte Ihnen zu denken geben.

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