taz-zahl-ich: Ab sofort auch mit Bitcoin

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Ab sofort haben NutzerInnen die Möglichkeit,  unser taz-zahl-ich-Projekt anonym zu unterstützen – mit Bitcoins. Wenn Sie schon Mitglied im Bitcoin-Netzwerk sind, können Sie  ihre freiwilligen Zahlungen über unsere taz Bitcoin-Adresse abwickeln.

Wenn Sie sich über Bitcoin informieren wollen, haben wir hier einige Fakten zusammengestellt.

Kommentare (8)

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  1. Pingback: taz.zahl ich: Einnahmen im Februar 2016 | taz Hausblog

  2. Finde es auch toll, dass man taz.de nun per BTC honorieren kann.

    Noch besser wäre es, wenn man die Bitcoins in das „taz-zahl-ich“ Konzept einfügen würde, d.h. dass man auch für einzelne Artikel bezahlen kann und anschließen auch dafür twittern darf. (P.S.: Vor dem Relaunch von taz.de sah man auch nach dem Bezahlen per taz-zahl-ich Spontanzahlung die letzten 3 Tweets mit Verweisen auf die jeweiligen Artikel. Wäre schön, wenn das wiederkäme.)

    Das sich die Einnahmen pro Artikel nicht direkt auf das Einkommen des Autors auswirken, kann ich eurer Argumentation nach, schon nachvollziehen. Viel Erfolg weiterhin!

  3. Leider sah ich Bitcoin nicht als Möglichkeit, als ik auf taz.de einige Artikel gelesen habe.
    Möchte auch gerne Tazpresso mit Bitcoin kaufen :)

  4. Super!
    Es sind schon aktuell 10.84 BTC auf der taz Adresse eingegangen (Hier zu sehen: https://blockchain.info/address/165dtfwNvyMUbLGdqf87w8DfZX7i542Fyr )
    Entspricht: 4988 Euro ! ( https://www.google.de/search?q=10.84+btc+in+euro )

    Es gibt auch BTC Buttons, die zeigen direkt die Anzahl der Bezahler / gesammelten Betrag an: http://coinwidget.com/
    Das Widget zeigt auch einen QR Code, das ist gut, weil viele das Bitcoin Wallet auf dem Handy haben.

    => Ideal für einzelne Artikel, am besten den Autor direkt beteiligen (wie es weiter unten schon steht)

    Abos oder sonstiges könnte Ihr auch in Bitcoin anbieten über Bitpay. Bitpay convertiert sofort in EURO und bezahlt täglich per SEPA aus ( https://support.bitpay.com/hc/en-us/articles/201890513-Getting-Paid ).

    Für Artikel ist aber das direkt einsammeln von Bitcoins (bits) besser. Nur für den Verkauf von in EUR bepreisten Produkten bietet sich Bitpay an.

    Schön das Ihr Innovation voran bringt.
    Sollten Bitcoin Fragen auftreten stehe ich gerne zu Verfügung (Bevor Ihr Leuten glaubt die nur laut sind)

    Grüße
    Stephan

  5. Sehr gut!

    Wie wäre es mit Abos etc.. per Bitcoin? Soweit ich das verstehe gibt es da Lösungen wo direkt in Euro bei der Zahlung umgewandelt wird. z.B. Bitpay oder Coinbase. (wobei ich gerade nicht auswendig weiß wie das genau mit EURO ist)

    Dann muss der Kunde selber verlängern und nicht kündigen, wäre zumindeset für den Kunden nett.

  6. Ich finde eure Initiative super! Herzlichen Glückwunsch zu eurer Entscheidung!

    Einen Vorschlag habe ich: Warum erzeugt ihr nicht statt einer Adresse für alle freiwilligen Beträge, eine Adresse für jeden Artikel? Und der Journalist bzw. die Journalistin, die den Artikel schreibt bekommt einen Anteil von 30 % von den Beiträgen direkt.

    Warum ich das vorschlage? Einerseits sind Journalisten nicht gut bezahlt. Andererseits gibt es im Online Bereich zu viele schlampig und oberflächlich geschriebene Artikel – viel zu oft sind die nicht mal sprachlich korrekt. Eine direkte Beteiligung der Autoren wirklich guter Artikel ermöglicht es, ihnen Anerkennung auszusprechen, und gute Arbeit etwas angemessener zu honorieren.

    Man könnte dagegen einwenden, dass damit eine inhaltliche Einflußnahme möglich ist. Aber eine solche Einflußnahme findet längst statt, von Seiten der Leser durch Abos, aber in viel stärkerem Maße durch Anzeigenkunden, Sponsoring, Werbegeschenke und diesen ganzen Müll. Viele Leute sind der Meinung dass, wenn sie selber bezahlen, die Chancen deutlich größer sind dass sie unabhängig und ehrlich informiert werden.

    Darüber hinaus spielt eine direkte individuelle Förderung guter Artikel einen ganz massiven Vorteil von Bitcoins aus: Die Zahlung ist weitaus schneller und unaufwendiger als eine Online Überweisung, so dass es kein Problem ist, mal eben zwei Euro locker zu machen. Man kann damit also spontan etwas bezahlen, das ist etwas was mit Kreditkarten oder einer Online Überweisung nicht wirklich geht.

    • Was dagegen spricht:

      1. Journalismus ist eine Gemeinschaftsproduktion. Der Autor ist der, der den Text getippt hat. Aber vielleicht hat ihn jemand anders auf der Redaktionskonferenz vorgeschlagen, durch die Debatte dort wurde das Thema weiterentwickelt, man hat gemeinsam nach Interviewpartnern zum Thema gesucht, sich mit Telefonnummern ausgeholfen, zusammen eine Überschrift überlegt und am Ende wird jeder Text von mindestens zwei Leuten gegengelesen. Und natürlich wäre eine Zeitung auch nicht denkbar ohne die Mitarbeiter in der Buchhaltung, der Werbung oder der Logistik. Es wäre einfach unanbemessen, den Autor für einen finanziell erfolgreichen Artikel stärker zu belohnen als die anderen Beteiligten.

      2. Ich möchte gerne am Monatsanfang schon wissen, wie viel Geld ich diesen Monat ausgeben kann. Indem die Einnahmen aus „taz zahl ich“ in den großen Topf kommen, aus dem alle bezahlt werden, gibt es Stabilität und Sicherheit beim Einkommen.

      3. Nach unserer Erfahrung zahlen die Leser nicht am meisten Geld für qualitativ hochwertige, besonders rechercheaufwändige Artikel, die der unabhängigen Information dienen. Stattdessen zahlen sie für die Texte, in denen wir ordentlich gegen ihre Lieblingsfeinde austeilen: Uli Hoeneß, Thilo Sarrazin, AfD, BILD-Zeitung, Adelige, etc. Und je deftiger wir austeilen, je platter wir draufhauen, desto mehr Geld gibt es. Unsere Leser zahlen aus Häme und Schadenfreude:
      http://blogs.taz.de/hausblog/2014/04/21/flattr-der-button-fuer-haeme-und-schadenfreude/
      http://blogs.taz.de/hausblog/2010/07/01/flattr_bringt_uns_99850_euro_im_jun/

      Derzeit schreiben wir solche Artikel, wenn es dem Thema und dem Ereignis angemessen ist. Wenn der einzelne Autor eine prozentuale Beteiligung bekäme, entstünde das Risiko, das aus finanziellen Gründen zu machen. Das wollen wir nicht.

      Es stimmt, dass es auch jetzt schon einen finanzielle Abhängigkeit gibt (hauptsächlich von den Lesern: http://blogs.taz.de/hausblog/2011/02/28/unsere-finanzielle-abhaengigkeit/). Aber derzeit ist eben nur die Gesamtheit der taz von der Gesamtheit der Geldgeber abhängig. Es sind sehr sehr viele Geldgeber (70.000 Käufer der gedruckten Ausgabe, 13.800 Mitglieder der taz-Genossenschaft), die ihr Geld für die Gesamtheit der Artikel bezahlen. Selbst wenn es zu einem besonders umstrittenen Artikel hunderte Abokündigungen und Geno-Kündigungen gibt (wie hier: http://blogs.taz.de/hausblog/2013/11/27/trittin-artikel-zur-paedophilie-das-ist-doch-schnee-von-gestern-warum-wird-das-heute-gedruckt/), hat das aufs Jahr gesehen auf die Gesamteinnahmen der taz keinen entscheidenden Einfluss. Kein Redakteur hier muss sich Sorgen machen, welche finanziellen Folgen ein Artikel haben könnte.

  7. 1) Himmel, Arsch und Zwirn. Noch mal zum mitmeißeln: Bitcoins sind NICHT anonym. Alle Transaktionen werden irreversibel verzeichnet und Tauschvorgänge erfordern in der Regel eine Identifikation mit Ausweis.

    2) Ihr wollt nicht, dass die Beiträge auf den Konten irgendwelcher Black Hats landen? Da es sich um einen Zahlungsvorgang handelt, wäre die Nutzung von SSL bei eurer Bitcoin-Seite höchst angemessen.

    3) Die Diskussion um die Regulierung in New York (siehe Reddit, zum Beispiel) oder die steuerrechtlichen Entwicklungen in der EU wäre sicher einen Bericht wert,