taz.zahl ich: Ergebnisse im Februar 2017

Die Gesamteinnahmen von taz.zahl ich sind im letzten Monat gesunken. Von 61.944,27 Euro im Januar auf 57.570,49 Euro im Februar, ein Rückgang um 4.374 Euro. Auf den ersten Blick wirkt das beunruhigend, jedoch sind wir diesen kleinen saisonalen Einbruch gewöhnt, er ereignet sich jedes Jahr im Februar. Das hat drei Gründe.

Zunächst ist der Monat Februar schlicht kürzer, es bleiben also nicht so viele Tage, um spontan zu überweisen oder einzelne Kleinstbeiträge unter den Artikeln zu bezahlen. Das Einnahmentief geht folglich hauptsächlich auf einen Rückgang der Spontanzahlungen zurück: Statt 9.222,92 Euro (Januar) waren es im letzten Monat 6.002,53 Euro, ein Minus von 3.200 Euro. Zum zweiten wurde taz.de im letzten Monat deutlich weniger oft aufgerufen als im Januar, Page Impressions und Visits sind deutlich geringer, ein Phänomen, das übrigens in jedem Jahr zu beobachten ist. Wenn weniger Menschen unsere Artikel lesen, dann wird auch weniger gezahlt. Zum dritten liegt der Knick nach unten an unseren Buchungsintervallen: Im Januar werden überproportional viele jährliche, halbjährliche und vierteljährliche Beiträge abgerechnet, was den Rückgang bei den regelmäßigen Beiträgen erklärt; die sind mit 51.477,59 Euro um knapp 1.000 Euro niedriger als Januar (52.620,85 Euro).

Die Einnahmen verteilen sich im Einzelnen wie folgt:

10.000 UnterstützerInnen in 2017

Trotz aller Erklärungen für diese Schwankungen sind die Einnahmen im Februar niedriger als wir erwartet haben. Das zeigt: Ein steter Anstieg bei unserer Initiative ist keineswegs sicher. Ein Grund mehr, in diesem Jahr um noch mehr Unterstützung zu werben, gute Gründe für eine Beteiligung gibt es genug. Wichtige Projekte auf taz.de ebenfalls: Etwa das Portal für türkische JournalistInnen im Exil oder das taz-Rechercheprojekt zu Migrationspartnerschaften der EU. Momentan leisten 9.300 FreizahlerInnen einem regelmäßigen Beitrag (inklusive 224 Dauerüberweisungen) und halten damit taz.de unabhängig und frei zugänglich für alle. Das ist großartig! Unser Ziel ist es aber, in den nächsten Monaten die Zahl der UnterstützerInnen auf 10.000 zu erhöhen, um unsere Vision für die Finanzierung von Journalismus im Digitalen noch weiter zu stärken. Menschen sollen sich im Netz auf unabhängige Weise informieren können. Gerade in Zeiten von wachsendem Rechtspopulismus, Hetze, Fake-News und Bezahlschranken. Das ist unsere Überzeugung – und sie gewinnt nur an Kraft, wenn sie von vielen Menschen geteilt wird.

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