Leipzig-Seiten: Die neue Crew

Wer im Raum Leipzig regelmäßig die taz liest, kennt sie sowieso: die freitägliche Leipzig-Seite. Nun hat sich ein neues Team gebildet.

Fast überall in den neuen Länder kann man sie lesen. Als die Seite im September 2016 das erste Mal erschien, haben wir sie als „Spielplatz für junge Autor*innen“ bezeichnet. Vier Studierende der Journalistik konnten sich da austoben. Sie sind den Spuren der Gentrifizierung nachgegangen, haben die Proteste gegen Legida begleitet oder RB Leipzig in der ersten Liga beäugt.

Nun haben sie den Staffelstab weitergereicht. Ein neues Team hat sich gebildet. Und das tritt mit neuen Plänen an. Künftig kommt jede Woche ein Mensch zu Wort, der auf eine bestimmte Art für die Stadt steht. Das erste „Stadtprotokoll“ widmet sich einem Fleischer mit marokkanischen Wurzeln.

Mit neuen Kolumnen wird sich das Leipzig-Team auch persönlich einbringen. Jana Lapper wird sich in „Teilnehmende Beobachtung“ mit Fragen der sozialen Gerechtigkeit befassen. Sie studiert in Leipzig Journalismus genauso wie Denis Gießler, der „So Sachen“ aufschreiben wird. Wer seine Kolumne allzu ernst nimmt, ist selber schuld.

Neben dem Ur-Leipziger ist Helke Ellersiek fester Bestandteil des Teams. Die hat es aus Köln nach Leipzig verschlagen, wo sie „Balkongespräche“ aufzeichnen wird. Nadja Mitzkat beschäftigt sich in ihrer Kolumne mit „Familie und Gedöns“.

Sie alle suchen über die taz einen Einstieg in den Journalismus. Im besten Fall bleiben sie der taz über ihre Leipziger Zeit hinaus treu. So wie Hanna Voss. Sie gehörte zur ersten Leipzig-Crew. Heute ist sie taz-Volontärin.

Andreas Rüttenauer, Sportreporter und Leiter der taz-Zukunftswerkstatt

Foto:  Das City-Hochhaus am Augustusplatz, Leipzig / Public Domain

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