taz.zahl ich: Einnahmen im November 2017

Im November sanken die Einnahmen im Vergleich zum Vormonat um knapp 2.600,00 Euro. Das zeigt, dass taz.zahl ich zwar funktioniert, aber unbedingt weiter wachsen muss.

Die taz.zahl ich-UnterstützerInnen haben insgesamt 67.550,31 Euro für taz.de bezahlt. Das sind 2.594,84 Euro weniger als im Vormonat. Dieses Ergebnis überflügelt zwar die meisten Monate im laufenden Jahr (außer Juli und Oktober). Dennoch ist es wichtig, dass die gesunkenen Einnahmen im November keinen Abwärtstrend anstoßen.

Am meisten verloren haben im November die Direktüberweisungen. 3.953,62 Euro kamen über diese Bezahlmethode rein, 1.417,69 Euro weniger als im Oktober. In den Direktüberweisungen werden einzelne Beiträge per Überweisung sowie Daueraufträge zusammengefasst.

Die Einnahmen über Daueraufträge sind stets Schwankungen unterworfen und schwer vorherzusehen, da wir natürlich nicht wissen, wie die Daueraufträge aussehen, ob sie zum Beispiel monatlich oder jährlich durchgeführt werden. Allein die Anzahl der Daueraufträge kann die Buchhaltung nach Ablauf eines Monats bestimmen. Im November haben 226 Menschen taz.de auf diese Weise unterstützt und 1.531,33 Euro beigesteuert, 416,28 Euro weniger als im Oktober.

Während die Einnahmen fast aller Zahlungsmethoden eingebüßt haben, sind die Paypalzahlungen um 386,10 Euro auf 1.213,95 Euro angestiegen. Ein sehr gutes Ergebnis, das darauf schließen lässt, dass viele LeserInnen einzelne Artikel spontan mit einer kleinen Summe gewürdigt haben. Wieviel genau über welche Zahlungsmethode im November eingenommen wurde, können Sie der unten stehenden Tabelle entnehmen.

Den größten Anteil an den Novembereinnahmen hatten wie immer die regelmäßigen Beiträge über Lastschrifteinzug. Immerhin unterstützen inzwischen 11.159 Menschen taz.de auf diesem Weg. Dennoch sind die Einnahmen im November um 1.312,38 Euro auf 61.838,85 Euro gefallen. Und das, obwohl im Schnitt fast fünf neue UnterstützerInnen täglich dazukommen. Das ist nicht schlecht, doch diese Zahl war schon deutlich höher. Im Spitzenmonat Juni gab es sogar knapp über zwölf FreizahlerInnen mehr pro Tag.

Außerdem sind auch bei den regelmäßigen Lastschrifteinzügen bestimmte Schwankungen nicht zu vermeiden. Sie kommen durch die unterschiedlichen Zahlungsintervalle zustande. 22 Prozent aller SEPA-Lastschriftverfahren werden nicht monatlich eingezogen, sondern viertel-, halb- oder jährlich. Dadurch kann ein Monat trotz gestiegener UnterstützerInnenzahl weniger Lastschrifteinzüge mit sich bringen. So war es auch im November, 8.004 Lastschrifteinzüge wurden durchgeführt, 45 weniger als im Oktober.

Die Zahlen aus dem November 2017 zeigen, dass taz.zahl ich einerseits gut funktioniert, wächst und monatlich solide Ergebnisse liefert. Sie verdeutlichen aber auch, wie wichtig es ist, dass sich weiterhin immer mehr Menschen dazu entscheiden, den frei zugänglichen Journalismus der taz im Internet regelmäßig zu unterstützen. Falls Sie das noch nicht tun, aber mitmachen wollen, können Sie sich hier anmelden!

Und den 11.159 PressefreiheitskämpferInnen, die schon dabei sind, möchte ich im Namen des taz.zahl ich-Teams herzlich für ihre Unterstützung danken! Sie sind einfach toll!

NICOLAI KÜHLING für das taz.zahl ich-Team (20. Dezember 2017)

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