vontaz zahl ich-Team 16.01.2018

taz Hausblog

Wie tickt die denn? Der Blog aus und über die taz mit Innenansichten, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

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Die Einnahmen steigen, die Community wächst – wir freuen uns über ein tolles Ergebnis zum Jahresende!

Im Dezember legen die Einnahmen von taz zahl ich deutlich zu und steigen von 67.550,31 Euro im November auf 73.181,41 Euro – ein Plus von 5.631 Euro! Wir freuen uns riesig – und möchten uns bei allen Untersützer*innen bedanken. Außerdem begrüßen wir unsere 228 neuen Freizahler*innen, die sich im letzten Monat für einen regelmäßigen Beitrag angemeldet haben!

Noch nicht am Ziel

Bevor sich nun jemand zurücklehnt und denkt, dass sich die Finanzierungsfrage für Onlinejournalismus mit unseren ständigen Erfolgsmeldungen erledigt hat, schieben wir diesem Jubeltext eine kleine Erklärung hinterher: Die Einnahmen, die wir direkt über taz.de erzielen, decken inzwischen zwar die Ausgaben, die taz.de verursacht, sind aber weit davon entfernt, die Löhne der Journalist*innen begleichen zu können.

Die Gehälter werden zum allergrößten Teil durch die Einnahmen der Print-Abonnements gezahlt. Die Leser*innenschaft der taz verteilt sich auf verschiedene Produkte, wird diverser und digitaler. Um zukunftsfähig zu bleiben, sollten das auch die Quellen werden, aus denen die Journalist*innen bezahlt werden.

Der Dezember in Zahlen

Der Dezember ist auch wie in den Jahren zuvor der stärkste Monat. Auch in den Jahren 2015 und 2016 waren die Einnahmen im Dezember am höchsten (was sich an den verschiedenfarbigen Balken in der Tabelle ablesen lässt). Da die Einnahmen insgesamt von Jahr zu Jahr zunehmen, ist der Dezember 2017 der umsatzstärkste Monat überhaupt in der Geschichte von taz zahl ich. So wird der Rückgang im November mehr als kompensiert.

Der Großteil entfällt wie immer auf die regelmäßigen Zahlungen (65.747,74 Euro), die im Vergleich zum November um knapp 3.900 Euro steigen. Auch die spontanen Beiträge wachsen – von 5.694,24 Euro auf 7.418,97 Euro. Diese Einnahmen verteilen sich auf Direktüberweisungen, Lastschriften, Paypal, flattr, Kreditkarten- und Handyzahlungen (siehe Tabelle), wobei vor allem Kreditkartenzahlungen und die Direktüberweisungen zulegen. Die flattr-Einnahmen sind auch im zweiten Monat nach der Änderungen bei flattr im Keller.

tzi-Community

228 Menschen haben sich Dezember dazu entschlossen, den Journalismus der taz im Netz mit einem Beitrag zu unterstützen, parallel dazu sind 95 Beiträge ausgelaufen oder gekündigt worden, die Zahl der Förderungen steigt damit netto um 133. Derzeit liegt die Zahl der Unterstützer*innen bei 11.303! Das ist großartig und stimmt uns hoffnungsvoll für die Zukunft und das kommende Jahr: Denn auch in 2018 suchen wir wieder möglichst viele Menschen, die uns auf unserem Weg unterstützen und den unabhängigen Journalismus der taz mit einem Beitrag fördern – seien es 5,- Euro im Monat oder 10 Euro im Halbjahr, jeder Beitrag beweist uns, dass unser Modell der Freiwilligkeit funktionieren kann. Und wir auf einem guten Weg der Digitalisierung der Einnahmen sind.

Gemeinsam mit unserer Community halten wir an der Idee fest, dass taz.de auch in Zukunft frei zugänglich bleibt. Wenn auch Sie Teil dieser Idee werden wollen, dann machen Sie mit. Werden Sie Pressefreiheitskämpfer*in! Wir würden uns sehr freuen.Als kleines Dankeschön gibt es unsere Katze im Sack.

ILIJA MATUSKO für das taz zahl ich-Team

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http://blogs.taz.de/hausblog/2018/01/16/taz-zahl-ich-einnahmen-im-dezember-2017/

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