vonJakob Werlitz 17.01.2018

taz Hausblog

Wie tickt die taz? Das Blog aus und über die taz mit Innenansichten, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

Mehr über diesen Blog

Unter den Top 10 der journalistischen Teams 2017 finden sich auch die RedakteurInnen von taz.meinland. Sie haben einen wichtigen Impuls gesetzt.

Ja, zugegeben es ist nicht der erste Platz geworden, den unser Projekt taz.meinland in der Kategorie „Team“ des vom Medium-Magazin ausgelobten Preises „Journalist des Jahres“ besetzte. Immerhin gingen die Paradies Papers, der Platz eins, um die ganze Welt und sind ihrer Bedeutung nicht hoch genug einzuschätzen. Und dennoch, auf dem siebten Platz knapp hinter der Redaktion von heute plus und vor dem Mediendienst Integration ist das meinland-Team in guter Gesellschaft.

Gleichzeitig ist es insbesondere die kurze Begründung der Jury, die noch mal einen wichtigen Punkt zur Sprache bringt: „Sie waren die Ersten, die auf Tour durch Deutschland gingen, um als Redaktion das Gespräch mit den Lesern zu suchen und im Wahljahr für die offene Gesellschaft zu streiten.“

Tatsächlich hatte die taz zunächst mit einem sehr kleinen Team im Spätsommer 2016 und verstärkt dann ab Frühjahr 2017 als erste Zeitung die Idee verfolgt, außerhalb der eigenen Blase im demokratischen Austausch den Stimmungen und Problemen in der Bundesrepublik auf den Grund zu gehen, ohne VortragsrednerInnen, ohne Podium.

Andere Zeitungen folgten bald diesem Impuls mit ähnlich gerichteten Konzepten. Das Democrazy Lab der Süddeutschen Zeitung wagte unter dem Motto „Zuhören, debattieren, Lösungen finden“ ein „Diskurs-Experiment zur Wahl“. Und auch die Zweiplatzierten des ZEIT-Projektes #D17 machten es sich schon bald zur Aufgabe „Deutschland zu entdecken“ – und sie machten es im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnet.

Für die taz und insbesondere das engagierte, junge und viel gereiste Team von taz.meinland war es bereits schön zu sehen, dass sich weitere Projekte ihrem Kampf um die offene Gesellschaft anschlossen. Der Preis verdeutlicht aber auch noch mal, wie wegweisend die Idee der IntiatorInnen und wie inspirierend der Einsatz der beteiligten RedakteurInnen gewesen ist.

Foto: taz | Das meinland-Team auf Tour

Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann teile ihn über Facebook oder Twitter. Falls du was zu sagen hast, freuen wir uns über Kommentare

https://blogs.taz.de/hausblog/2018/01/17/journalistenpreis-sie-waren-die-ersten/

aktuell auf taz.de

kommentare

Schreibe einen Kommentar zu taz Hausblog » Journalist des Jahres 2017 Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.