vonhausblog 13.04.2018

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Wie tickt die denn? Der Blog aus und über die taz mit Innenansichten, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

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Seit Oktober 2017 sitzt die AfD im Bundestag. Die Partei stellt mit 92 Abgeordneten die größte Oppositionsfraktion. Mehrere hundert Mitarbeiter arbeiten für ihre Abgeordneten und für die Fraktion. Welche Verbindungen haben Abgeordnete und Mitarbeiter?

In einer Kooperation mit der Zeitschrift „Der Rechte Rand“ und dem Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum (apabiz) hat die taz über mehrere Monate den Hintergrund von mehr als 350 Mitarbeitern recherchiert. Im Fokus der Recherche stand die Frage, aus welchen gesellschaftlichen Bereichen die AfD ihr Personal rekrutiert. Wir wollten wissen, welche Verbindungen so vom Bundestagseinzug der Partei profitieren und welche (neuen) Milieus sich die dadurch Partei erschließt.

Dabei hat sich die taz bei ihrer Recherche nicht nur auf die Verbindungen zu rechtsextremen Organisationen beschränkt. Denn erst in der Gesamtschau wird klar: Die AfD ist zum Scharnier zwischen der extremen Rechten und der bürgerlichen Mitte geworden. Ehemalige Journalisten, Angehörige anderer Parteien oder konservativer Organisationen arbeiten hier Hand in Hand mit rechtsextremen Burschenschaftlern oder Sympathisanten der Identitären Bewegung.

Das Netzwerk der AfD verbindet Milieus, die sich offiziell nach wie vor voneinander abgrenzen, und wird so immer dichter und einflussreicher. Unsere Erkenntnisse stellen wir in Text, Bild und multimedial dar: Neben den Geschichten in der gedruckten taz und auf taz.de veranschaulicht eine interaktive Grafik die Ergebnisse der Recherche.

Das Recherche-Projekt wurde finanziell unterstützt durch die Otto-Brenner-Stiftung.

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http://blogs.taz.de/hausblog/2018/04/13/das-netzwerk-afd/

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