vonandreas bull 07.03.2016

taz Hausblog

Wie tickt die taz? Das Blog aus und über die taz mit Innenansichten, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

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Am Dienstag erscheint eine neue Ausgabe von „zeozwei“, dem Ökomagazin aus dem  Hause taz.

Am 26. April 1986 explodierte der Atomreaktor im (damals sowjetischen und heute) ukrainischen Tschernobyl. Die strahlenden Partikel flogen Tausende Kilometer weit, kontaminierten Luft, Böden und Früchte. Die taz war mit ihrer Verwurzelung in der Anti-Atom-Bewegung gut vorbereitet, um darüber zu berichten, bot viel Sachkenntnis und Orientierung bis hin zu einem Strahlenkompass, in dem die Becquerelwerte bestimmter Radionuklide in Lebensmitteln täglich aktuell aufgelistet wurden. Die Auflage der Zeitung verdoppelte sich in weniger als einem Jahr. Seither ist die taz ein selbstverständlich gefragter Bestandteil der journalistischen Publizistik.

Die besondere Aufmerksamkeit gegenüber Belastungen der Ökologie der Lebenswelt ist eine der taz-Kernkompetenzen. Seit einigen Jahren gibt die taz daher mit dem Titel zeozwei auch ein eigenes Umweltmagazin heraus, das viermal im Jahr erscheint.

Am kommenden Dienstag, 8. März, wird die neue Ausgabe erscheinen. Unter der Schlagzeile „So sieht Widerstand aus“ wird in einem mehrseitigen Glossar ein A bis Z des Protestes geboten. Die Schriftstellerin Andrea Paluch porträtiert die „kleine große Frau“ Marianne Fritzen, die vor allem dem Kampf gegen den Atomkomplex im Wendland ein Gesicht gab. Sie zeigt, dass Widerstand mehr ist als Neinsagen: „Es werden regenerative Energien gefördert, die heute über hundert Prozent des Bedarfs im Wendland decken. Biobauern siedeln sich an, auch Künstler. Es entsteht die ‚kulturelle Landpartie‘, heute ein bedeutendes Kulturfestival … Widerstand als Wirtschaftsfaktor.“

Die Basisdemokratin Eva Quistorp, der Rock-‘n‘-Roller Wolfgang Niedecken, der damalige Chefcampaigner von Greenpeace, Harald Zindler – die Beiträge und Erkenntnisse vieler kluger und erfahrener Köpfe ergeben in dem Magazin ein Kompendium des Engagements für eine sozialökologische Revolution, die gelingen kann.

zeozwei ist ein Muss und ein Genuss für alle, die dabei waren, die noch dabei sind und die ­etwas tun und aus den Erfahrungen Hinweise für ihr Handeln gewinnen wollen. Bestellen Sie die neue zeozwei jetzt im taz.shop oder abonnieren Sie am besten gleich vier Ausgaben dieses klugen Magazins für Klima, Kultur und Köpfe. Es lohnt sich!

Mensch und Natur im Einklang? Jetzt lesen, wie es gelingen kann: www.zeozwei.de

Andy Bull,60, ist taz-Geschäftsführer und seit vielen Jahren analytisch mit der Lage auf dem Mediensektor befasst

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