vonMartin Kaul 21.06.2019

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Am 14. Dezember 2018 sammeln sich vor dem Landtag in Kiel ein paar hundert Schüler*innen. Es ist die erste Demonstration von Fridays for Future (FFF) in Deutschland. Was klein beginnt, wird schnell eine globale Bewegung: Greta Thunberg wird zur Ikone, Luisa Neubauer zum Talkshowgast.

Dabei gibt es in Deutschland seit Jahren radikale Proteste gegen den Klimawandel: Jedes Jahr ruft das Bündnis Ende Gelände zu Aktionen des zivilen Ungehorsams auf. AktivistInnen besetzen Tagebau-Anlagen und Gleise, mit denen die Kohlekraftwerke mit Nachschub versorgt werden.

Was die einen mit radikalen Aktionen in den vergangenen vier Jahren nicht schafften, schaffen die anderen mit braven Demonstrationen: Den Klimawandel in den Mittelpunkt der Debatte zu rücken. Trotzdem gibt es viele Schüler*innen, denen der Protest von Fridays for Future nicht weit genug geht. Sie wollen sich in diesem Jahr den Aktionen von Ende Gelände anschließen. Radikalisiert sich jetzt die Klimabewegung?

Für den heutigen Freitag ruft Fridays for Future zu einer zentralen Demonstration nach Aachen auf. Parallel dazu finden nebenan im Rheinischen Braunkohlerevier Aktionen des Zivilen Ungehorsams von Ende Gelände statt.

Die taz begleitet die Proteste wie schon in den vergangenen Jahren: Katharina Schipkowski und Martin Kaul berichten aus der ersten Reihe der Demonstrationen und von möglichen Blockaden im Braunkohlerevier. Alle Texte finden sich auf www.taz.de und in der Zeitung. Außerdem berichten unsere RedakteurInnen auch mit Livestreams von vor Ort. Folgt uns gern direkt auf Twitter und Periscope. Dort können Nutzerinnen und Nutzer auch einstellen, dass sie mit einer Push-Nachricht direkt informiert werden wollt, wenn unsere Reporter*innen live gehen: Einfach bei Twitter auf @tazgezwitscher gehen und auf den Button mit der kleinen Glocke drücken. Schaltet ein, stellt unseren Reporter*innen Fragen, diskutiert mit.

Neben Twitter und Periscope werden wir an diesem Wochenende das erste mal mit den Livestreams von Instagram experimentieren. Instagram hat den Vorteil, dass die Plattform über eine Splitscreen-Funktion verfügt. So können wir von verschiedenen Orten gleichzeitig berichten, zum Beispiel von Blockaden des besetzten Tagebaus und von Demonstrationen in Aachen. Auf Instagram sind wir noch unerfahren, Anfängerfehler planen wir ein. Wer sich dafür interessiert – bitte folgen: taz.de/instagram

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