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	<title>taz Hausblog &#187; Gordon Repinski</title>
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	<description>Das Blog aus der taz über die taz</description>
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		<title>Die Mauer in Afrika</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 10:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tazlab</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Jonas Weyrosta</em></p>
<p>Die erste Veranstaltung des Tages im Auditorium hatte Wohlfühlcharakter. Das von Gordon Repinski moderierte <a href="http://www.taz.de/programm/2012/tazlab/events/235.de.html">Panel über den Sinn und Unsinn der Entwicklungszusammenarbeit</a> mit Christiane Graefe (DIE ZEIT), Dirk Messner (DIE) und Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD, Bundesministerin a.D.) war durchgehend einer Meinung, was der Veranstaltung nur bedingt half, die Debatte aus dem Pauschalurteil des &#8220;Gutmenschentums&#8221; zu befördern. Das Publikum kuschelte fleißig mit. Reger Applaus für halbwarme Forderungen nach &#8220;Global Governance&#8221; und einem Aufbrechen der tradierten Rolle der Frau in vielen afrikanischen Gesellschaften machten Wieczorek-Zeul an diesem Morgen zur Sprecherin der Moralgesellschaft, der zu Recht von einer zögerlichen Stimme aus dem Publikum die &#8220;Implementierung westlicher Wertvorstellungen&#8221; vorgewurfen wurde.</p>
<div id="attachment_8057" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blogs.taz.de/hausblog/files/2012/04/wb_MG_8335.jpg" rel="lightbox[8048]"><img class="size-medium wp-image-8057" src="http://blogs.taz.de/hausblog/files/2012/04/wb_MG_8335-300x200.jpg" alt="Foto: Wolfgang Borrs" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Wolfgang Borrs</p></div>
<p>Als das Gespräch auf James Shikwati, den kenianischen Publizisten der ein sofortiges Ende der internationalen Entwicklungszusammenarbeit in der jetzigen Form fordert, rollte Wieczorek-Zeul nur mit den Augen. Es gehe ihr auf den Keks, wenn Menschen die einst von europäischer Hilfe profitierten, diese nun kritisieren. Um der Veranstaltung zu mehr Brisanz zu verhelfen, wären kontroverse Meinungen von Nöten gewesen, die in einem Publikum aus Friedensaktivisten, Wutbürgern und Moralaposteln nicht zu finden waren.</p>
<p>Symbolwirkung hatte auch, dass eine Diskussion die sich mit der Zukunft der Partnerländer im globalen Süden beschäftigt, ihren Repräsentanten keine Teilnahme ermöglichte. Das Publikum konnte weiter von einer gerechten Weltordnung und einer internationalen Solidaritätsbewegung für Klimagerechtigkeit und Menschenrechte träumen und niemand störte dabei. Der wichtige Verweis Wieczorek-Zeuls darauf, dass die Mauer auch in Afrika stand, somit in eine Bilanz der Entwicklungszusammenarbeit auch die Stellvertreterkonflikte des kalten Krieges auf dem afrikanischen Kontinent einbezogen werden müssen, reproduzierte den naiven Konsens des Publikums, man müsse nur genug Entwicklungsambitionen aus Europa in die zu entwickelnden Länder tragen, dann würde auch in diesen Ländern irgendwann &#8220;Das Gute Leben&#8221; möglich sein.</p>
<div id="attachment_8060" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blogs.taz.de/hausblog/files/2012/04/wb_MG_8427.jpg" rel="lightbox[8048]"><img class="size-medium wp-image-8060" src="http://blogs.taz.de/hausblog/files/2012/04/wb_MG_8427-300x200.jpg" alt="Foto: Wolfgang Borrs" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Wolfgang Borrs</p></div>
<p>Dirk Messner erhoffte, sich aus einer Anpassung der Entwicklungzusammenarbeit an moderne Herausforderungen des Finanzmarktes eine &#8220;menschliche Entwicklung auf relevantem Niveau&#8221; möglich zu machen. Mit abschließenden Forderungen nach einem Ausbau der erneuerbaren Energien, mehr Transparenz im Waffenexport und ein wenig mehr Gelassenheit artete die Veranstaltung in einen Kuschelkreis aus, der wie so oft nichts ändern wird und Stereotypen tradiert. Es sei ja auch nichts falsches daran, ein wenig schlechtes Gewissen für die eigene wirtschaftliche Hegemonie beruhigen zu wollen, reagiert Christiane Graefe auf den letzten spärlichen Versuch des Publikums, ein wenig Diskurs anzuregen. Versuch fehlgeschlagen.</p>
<p><em>Heidemarie Wieczorek-Zeul hat beim Zukunftslabor der taz über Sinn und Unsinn von Entwicklungshilfe gesprochen. Anschließend sprachen wir mit ihr über ihre Vorstellung von einem guten Leben.</em></p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/hausblog/2012/04/14/die-mauer-in-afrika/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/hausblog/?flattrss_redirect&amp;id=8048&amp;md5=581fe6d3ed608937016d9c5a9a66058b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/hausblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Unser Medienkongress am 8. und 9. April</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 14:40:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Feddersen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einfach so]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Schwennicke]]></category>
		<category><![CDATA[Freitag]]></category>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.taz.de/hausblog/files/2011/02/ny.png" rel="lightbox[5075]"><img src="http://blogs.taz.de/hausblog/files/2011/02/ny.png" alt="" title="ny" width="184" height="190" class="alignright size-full wp-image-4982" /></a>Das hatten wir uns früher vorgestellt &#8211; Ihnen das Programm unseres Medienkongresses im Internet vorstellen zu können. Aber so erfüllt sich unser Tagungsmotto auf das Lebendigste: &#8220;Die Revolution haben wir uns anders vorgestellt.&#8221; Das hieß eben auch: Die Erstellung der entsprechenden Webseiten braucht gelegentlich eine Geduld, die der von Archäologen nahe kommt. Jetzt aber ist es soweit: Unter <a href="http://tazlab.de/programm/day_2011-04-09.de.html">www.tazlab.de</a> finden Sie eine erste Übersicht zum Event, das die taz, der Freitag, die taz-Akademie, der Perlentaucher, Le monde diplomatique und die Medien-NGO &#8220;Reporter ohne Grenzen&#8221; am 8. und 9. April in Berlin veranstalten werden.</p>
<p>Dort können Sie dann auch <a href="http://shop.taz.de/index.php?cat=c171_Karten-tazlab-und-Freitag-Fabrik.html">Tickets bestellen</a> &#8211; und zwar nach Selbsteinschätzung für 10, 20 oder 30 Euro. Das Programm wird im Übrigen laufend aktualisiert. Sie können im Netz stetig nachlesen, welche Gäste wir neu haben gewinnen können. Gewiss ist: Der Abend des Auftakts, der 8. April, ist im Haus der Kulturen der Welt <a href="http://tazlab.de/programm/events/206.de.html">den politischen Revolutionen und ihren StimmgeberInnen gewidmet</a>. Worte und Blogs und Statement als gewichtiges Kapital von Umstürzlerischem &#8211; Sie hören an diesem Freitag Gäste aus Tunesien, dem Irak, Weißrussland, Ägypten und Algerien. Die berichten von dem, was die revolutionären oder strikt nachrichtlichen Medien wie Facebook oder Al Jazeera ihnen ermöglicht haben: Dazu zählt etwa, das Gefühl zu bekommen, nicht allein zu protestieren und nicht mehr eingeschüchtert werden zu können.</p>
<p>Mit dem Wirken der Medien in Berlin und den heimlich-unheimlichen Einflüsterungen von Lobbyisten auf dem politischen Parkett beschäftigt sich ein <a href="http://tazlab.de/programm/events/175.de.html">Panel am Samstagvormittag</a>. Gordon Repinski aus dem taz-Parlamentsbüro wird die Veranstaltung moderieren, als Gäste begrüßt er Jens Spahn, Gesundheitspolitiker der CDU, sowie Christoph Schwennicke, stellvertretender Leiter des Hauptstadtbüros des Spiegel.</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/hausblog/?flattrss_redirect&amp;id=5075&amp;md5=3a42e9a827c4792946c1a21b025f373d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/hausblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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