Heute hat mich doch glatt ein Praktikant gesiezt. Das ist eines der vielen Zeichen, dass es mit den alternativen Duz-Betrieben langsam zu Ende geht – d.h. dass das schlechte Ganze langsam nach innen zuwächst, dort, wo man einst die “homogene Welt” aufgerissen hat. Medienbetriebe sind aber wahrscheinlich ganz besonders versucht von dieser Kapitulation – in der sogenannten sich globalisierenden “Informations- und Dienstleistungsgesellschaft”.
Als erstes ging der Radiosender 100,6 perdu, wo viele von uns kostenlos mitgearbeitet hatten: Es gab mehr Autoren als Zuhörer bei diesem Sender. So ähnlich wie beim Kassler Offenen Radio, das uns im Frühjahr 2006 einlud, um über einen lamarckistischen “Anti-Darwinismus” zu diskutieren – wahrscheinlich zur Abwehr jeglichen neodarwinistischen Verschwindens.
Der unangenehmste Mitarbeiter bei Radio 100 – Thomas Thimme – mendelte sich dort irgendwann zum Geschäftsführer heraus – und versuchte, ein Geschäft daraus zu machen. Zuletzt schrieb uns ein Finanzgericht an und fragte, ob wir als Autoren… weiter lesen