Noch eine schöne kleine Poller-Schweißarbeit – vom Hausmeister eines Kreuzberger Gewerbehofs
(das kleine rotweiße Durchfahrt-verboten-Schild obendrauf ist geklaut).
Noch eine schöne kleine Poller-Schweißarbeit – vom Hausmeister eines Kreuzberger Gewerbehofs
(das kleine rotweiße Durchfahrt-verboten-Schild obendrauf ist geklaut).
Die taz vertreibt nicht nur ein “tazrad” in drei verschiedenen Ausführungen (für 899 Euro, taz-mitarbeiter zahlen jedoch weniger)), es gibt auch einige regelrechte Fahrradprofis in der Belegschaft – z.B. Ralph in der Telefonzentrale, der drei Rennräder sein eigen nennt, vier Radrenn-Zeitschriften abonniert hat, regelmäßig Radurlaub macht und nicht ansprechbar ist, wenn die Tour de France im Fernsehen läuft.
2005 wurde ein neuer überdachter Fahrradstand auf dem taz-hof errichtet, der schon wieder zu klein ist. Und im internen Net wird immer mal wieder wütend berichtet, dass dort schon wieder irgendwelche Diebe zugange waren. Zuletzt klauten sie dem Geschäftsführer Kalle seinen Echtleder-Sattel, wahrscheinlich war das der bekannte Damenfahrradsattel-Schnüffler Gerd aus Schöneberg, der sich in diesem Fall jedoch einfach vergriffen hatte.
Hier eine Auswahl der letzten internen Fahrrad-Diskussionen:
1. liebe leute, es finden abends wieder polizeikontrollen von fahrrädern statt. ohne licht erwischt zu werden, kostet 10 euro (nein, ist mir nicht passiert!).gestern waren
Noch ein Poller – von einem frankophilen Hausmeister, auf einem Gewerbehof in der Köpenicker Straße von Kreuzberg. Er hat ihn zwar nicht eingesetzt, aber angestrichen.
Die staatliche Lebensmittelüberwachung in England veröffentlichte unlängst eine “Anleitung zum Händewaschen”, nachdem eine ihrer Untersuchungen ergeben hatte, dass eine satte Mehrheit der Beschäftigten in Catering-Firmen – also das Küchenpersonal in mobilen und stationären Kantinen – sich ihre Hände nicht ausreichend oder gar nicht oder nicht oft genug wäscht:
“Schritt 1 – Benässe Deine Hände gründlich unter laufendem warmen Wasser und spritze etwas Flüssigseife in die Innenfläche einer Hand. Schritt 2 – Reibe beide Hände aneinander, so daß Schaum entsteht. Schritt 3 – Reibe die Innenseite einer Hand gegen den Rücken der anderen und die Finger. Wiederhole den Vorgang mit der anderen Hand. Schritt 4 – Reibe zwischen den Fingern beider Hände und rund um die Daumen. Schritt 5 – Wasche die Seife mit sauberem Wasser ab. Schritt 6 – Trockne Deine Hände gründlich ab”. (Quelle: Mail on Sunday)
Auch bei der taz hat man manchmal das Gefühl, dass insgeheim darauf… weiter lesen
Dieser vom Hausmeister der DDR-Aufzugfabrik in der Chausseestraße zusammengeschweißte Poller aus einer Stange und zwei Flacheisen wurde nach der Wende schnöde am Straßenrand entsorgt – zusammen mit einigen rotweißen Absperrelementen.
Die taz hat es auf inzwischen drei Aufzüge gebracht, dadurch dass das Archiv und der taz-shop in das Bürohaus gegenüber ausquartiert wurden, wo es zum Archiv einen altmodisch-rumpelnden Fahrstuhl mit Spiegeln gibt und ins Lager des taz-shops einen riesigen Lastenaufzug zum Hof hin. Der Fahrstuhl im taz-Haus ist von der Firma Oting, die ihn auch wartet.
Bei der letzten Generalüberholung brachte sie ein Schild mit neuen Nutzerdaten an: Er ist jetzt nur noch für zwölf statt dreizehn Personen ausgelegt, ihre Gesamtkilozahl blieb jedoch die gleiche: 1000 kg. Wahrscheinlich ging der Otis-Wartungsdienst einfach davon aus, dass die taz-Mitarbeiter mit den Jahren immer fetter geworden sind. Ergo dürfen immer weniger Leute auf einmal den taz-Aufzug benutzen, wenn man ihn nicht überlasten will.
Vor einiger Zeit hing ein Zettel mit der Aufschrift “Fahrstuhlkritik” im Aufzug, er wurde aber zwei mal abgerissen. Wahrscheinlich war jemandem das Wort “Kritik” übel aufgestoßen. Im vierten Stock hängt… weiter lesen
Der französische Hausmeister einer Planenfabrik bei Ludwigsburg streicht alles in den Farben seiner Grande Nation – auch die Poller – die gekauften aus Beton ebenso wie die Natursteine und die Bordsteine.
Das war am Anfang eher ein Schimpfwort – und mit “Journalisten” wollte die taz sowieso eigentlich nichts zu tun haben. Da dann aber mehr und mehr von dieser Sorte eingestellt wurden, war irgendwann die “Profesionalität” schon ein halbes Qualitätsurteil. Neulich bekam ich einen Text von Kamil Majchrzak. Er ist Mitarbeiter der polnischen “Le Monde Diplomatique” (die 30% ihrer Ausgaben selber füllt) und studiert in Frankfurt/Oder an der “Viadrina”. In seinem Text ging es u.a. um die dortige Ausländerbehörde. Als Aushilfshausmeister überarbeitete ich ihn ein bißchen und bot ihn dann mehreren taz-Redakteuren an: Einer sagte, der ist nichts für unsere Seiten, biete sie mal dem oder dem an. Dem einen war er dann nicht journalistisch genug, dem anderen zu wenig feuilletonistisch. Und jeder brauchte in paar Tage zur Entscheidungsfindung. Dabei rückte der Termin immer näher, zu dem einem ukrainischen Wissenschaftler die Abschiebung drohte – genau darum ging es nämlich in dem… weiter lesen
Diese Poller schaffte die Verwaltung des Westberliner “Europa-Centers” an. Einer der Hausmeister durfte die bleigrauen Betondinger dann jedoch “fröhlicher gestalten”, das tat er, indem er kurzerhand seinen Neffen – einen Künstler – engagierte. Dieser bemalte sie alle mit dem selben Motiv.
Eine zeitlang bestand meine Haupt-Aushilfshausmeisterfunktion darin, Texte von ausländischen Autoren zu korrigieren bzw. zu übersetzen oder mir diktieren zu lassen. Es wurden immer mehr, aber dann reduzierte es sich plötzlich: Einer starb, eine andere ging zurück nach Moskau, eine weitere nahm statt meiner ihren neuen deutschen Ehemann, einer hörte auf zu schreiben usw.. Schließlich blieben nur noch mein mongolischer Kollege Batjargal, mit dem ich neben der Zeitung “Super-Nomad” noch gelegentlich zusammen Artikel schreibe, sowie Wladimir Kaminer , der allerdings demnächst laut BILD-Zeitung von heute für das Amt des Regierenden Bürgermeisters kandidieren will und außerdem noch Lilli Brand, die mir ihre Texte diktiert. Wir haben zusammen so viele Artikel geschrieben, dass sie daraus 2005 ein Buch machte: “Transitgeschichten”, es geht darin vor allem um die “Schlepperbande”, die sie zwei Mal von Kiew nach Berlin brachte sowie um ihre Erlebnisse hier als ukrainische Prostituierte. Aber eine Geschichte befaßt sich auch mit dem… weiter lesen